martin groegli w tnAm Wochenende startet die Feldsaison. Was trauen Sie Ihren Teams zu?

Nach einer Art Zwischensaison in der Halle bestreiten die Männer die erste Meisterschaft unter dem neuen Trainer-Duo Stefan Helbling / Fabio Kunz. Sie haben frischen Wind reingebracht, deshalb hoffe ich, dass die Qualifikation für den Final-Event diesmal drinliegt. Bei den Frauen wäre alles andere als der Titel eine Enttäuschung. Die Gegenwehr wird aber ziemlich sicher grösser sein als auch schon.

Bei den Frauen sind mit Tina Ferrat und Janine Stoob zwei Stammspielerinnen verletzt, bei den Männern mit Romano Colombi ebenfalls ein Leistungsträger. Können diese Ausfälle kompensiert werden?

Ich bin zuversichtlich. Yannick Landolt hat die RS beendet und einen guten Aufbau gemacht. Zudem stösst mit Max Krebser ein unger Angreifer nach. Weil er im Militär ist, weist er aber noch etwas Trainingsrückstand auf. Ferreat und Stoob sind nich eins-zu-eins zu ersetzen. Aber das Potenzial bei den Frauen sollte auch so gross genug sein, um in der Quali vorne mitzuspielen. Und bis zum Final-Event ist das Duo sicher wieder topfit.

Der Final-Event findet heuer in Jona statt. Bezüglich Zuschaueraufmarsch dürfte es entscheidend sein, dass beide Heimteams mit dabei sind. Wie schätzen sie die Chancen nein.

Soll ich optimistisch sein oder ehrlich? (lacht) Ein Team dabei zu haben, ist Pflicht. Schaffen es beide, wäre das ein grosser Erfolg. Aber unser Anspruch ist sicher, dass auch die Männer künftig wieder ganz vorne mitspielen.