Die Dominanz des TSV Jona geht weiter. Zum fünften Mal in Serie gewinnen die Jonerinnen den Schweizer Meistertitel auf dem Feld. Dies dank einem 3:0-Erfolg gegen Oberentfelden-Amsteg.

 

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Jona gegen Oberentfelden-Amsteg. Das war das Duell, das bereits vor der Saison viele Experten als Final um die Schweizer Meisterschaft vorausgesagt hatten. Und genau so kam es denn auch. Die beiden stärksten Teams der Qualifikation standen sich in der finalen Ausmarchung um den Schweizer Meistertitel gegenüber. Jona war als Qualifikationssieger direkt fürs Endspiel qualifiziert, Oberentfelden-Amsteg folgte den Jonerinnen dank einem 3:1-Erfolg im Qualifikationsspiel vom Samstag gegen Embrach. Trotz der Niederlage der Jonerinnen gegen Oberentfelden-Amsteg in der letzten Qualifikationsrunde war das Team von Trainer Martin Stoob der klare Favorit. Dies allein schon aufgrund der Tatsache, dass sie die letzten vier Jahre auf dem Feld ungeschlagen den Schweizer Meistertitel geholt hatten.

Zwei Satzbälle abgewehrt

Die Oberentfelderinnen um Captain Sabrina Siegenthaler setzten aber natürlich dennoch alles daran, der Regentschaft von Jona ein Ende zu setzen. Und die aargauisch-urnerische Spielgemeinschaft kämpfte vom ersten Punkt an verbissen und bot dem Heimteam Paroli. In den entscheidenden Phasen des ersten Satzes waren die Jonerinnen dann aber einen Ticken abgeklärter und holten sich diesen mit 11:8. Im zweiten Durchgang waren es die Oberentfelderinnen, die sich Vorteile erspielen konnten. Beim Stand von 10:8 kamen sie gar zu zwei Satzbällen. Doch Jona kämpfte sich zurück und holte sich mit vier Punkten in Folge auch den zweiten Satz. Im dritten Umgang war Oberentfelden weiter bemüht, dran zu bleiben. Aber Jona zog unaufhaltsam davon und verwandelte den dritten Matchball zum 3:0-Erfolg. „Nachdem wir in der letzten Qualirunde gegen Oberentfelden deutlich verloren haben, fand dieses Finalspiel schon unter etwas anderen Vorzeichen statt. Wir wollten unbedingt gewinnen. Dass wir den Titel nun bei uns zu Hause in Jona holen konnten, macht es noch etwas Spezieller“, sagt Captain Natalie Berchtold.

von Fabio Baranzini / Swiss Faustball