Final-Event (Bonstetten)
Halbfinale: TSV Jona - FB Embrach 3:2 (11:6/5:11/11:7/11:13/11:5)
Finale: TSV Jona - STV Oberentfelden-Amsteg 3:1 (11:7/11:3/9:11/11:6)

Das Damen-NLA-Team konnte am vergangenen Wochenende beim Final-Event in Bonstetten seinen Titel verteidigen und krönte sich zum dritten Mal in Serie zum Schweizer Hallen-Meister im Faustball.

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Fünf Jahre nachdem sich das Team von Trainer Martin Stoob in der Saison 2017/18 in Bonstetten mit ihrer Titel-Premiere erstmalig die nationale Krone im Hallenfaustball aufsetzen konnte, gelang es den Jonerinnen nun das Kunststück an gleicher Stelle seinen ihren vierten Hallen-Meistertitel zu gewinnen. Obwohl die Joner Damen beim Final-Event im zürcher Bonstetten mehr zu kämpfen hatten als auch schon, gelang es dem TSV Jona schlussendlich in den entscheidenden Spielphasen das eigene Leistungsniveau abzurufen. Diese gezeigte Kaltschnäuzigekiet sowie die so wichtige geschlossenen Mannschaftsleistung führten letztendlich dazu, dass der Titel bei Schweizer Meisterschaften der Frauen erneut verdient an den TSV Jona ging.

Wenig optimale Leistung gegen starkes Embrach
Als Qualifikationssieger gingen die Jonerinnen in das Halbfinale gegen die unangenehm zu spielende Damenmannschaft des FB Embrach, welche sich in der Vorrunde Jona jedoch deutlich in drei Sätzen geschlagen geben mussten. Wie jedoch bereits im Vorfeld erwartet entwickelte sich in der weitläufigen Halle in Bonstetten eine äusserst langatmige und enge Partie, wobei beide Mannschaften Mühe damit bekundeten mit ihrem Service ausreichend Druck zu erzeugen. Zunächst schien es als ob Jona dennoch ohne Probleme durchsetzen könne aber nach dem gewonnen Auftaktsatz stimmte der Spielaufbau bei den St. Gallerinnen überhaupt nicht mehr und auf ungenaue Zuspiele folgten zahlreiche unnötige Eigenfehler im Angriff. Nachdem Embrach mit gütiger Mithilfe der Jonerinnen den 1:1-Satzausgleich realisieren konnte, schien sich der Joner Titelverteidiger wieder etwas zu fangen. Obwohl der Spielverlauf weiterhin sehr eng verlief und die Joner Druckphasen immer wieder ins Stocken gerieten gelang der Mannschaft um Captain Natalie Berchtold die neuerliche Satzführung. Auch wenn sich das gesamte Team auch weiterhin ersichtlich unzufrieden mit der eigenen Leistung zeigte, erspielte man sich dennoch beim Stand von 10:8 die ersten beiden Matchbälle. Fahrlässig wurden diese ungenutzt gelassen und die Bestrafung seitens Embrachs folgte prompt mit dem wiederholten Satzausgleich. Somit musste Jona etwas unnötig in einen fünften Entscheidungssatz, in welchem man dann jedoch die bessere Fitness und Variabilität innerhalb der Mannschaft zu seinen Gunsten ausspielen konnte. Zwar lief an diesem Tag nicht alles optimal aber im Sinne einer wahren Spitzenmannschaft wusste der TSV Jona diese Leistungsschwankungen soweit zu kaschieren das dennoch das Halbfinale gewonnen werden konnte und der nächste Finaleinzug realisiert wurde.


Den Dauerrivalen erneut im Finale bezwungen
Im Finale kam es gegen STV Oberentfelden-Amsteg wiederholten Male zur Neuauflage des Klassikers der letzten Jahre, wobei genau diese Affiche auch beim ersten Joner Hallentitel in Bonstetten auf der Tagesordnung stand. Nachdem die Jonerinnen sich in der diesjährigen NLA-Qualifikation dem Dauerrivalen äusserst knapp in fünf Sätzen geschlagen geben mussten, hatte sich das Team fest vorgenommen nun im um einiges wichtigeren Finale die Revanche anzustreben. Wie schon bereits am Vortag - auch Oberentfelden-Amsteg hat im Halbfinale gegen Diepoldsau schwer zu kämpfen - starteten beide Teams etwas verhalten in die Partie. Gegen Satzende konnten sich der favorisierte TSV Jona jedoch leicht absetzen und dominierte mach gewonnenem Auftaktsatz den zweiten Abschnitt nahezu nach Belieben. Obwohl dieser Satz mit dem klaren Verdikt vom 11:3 an die Titelverteidigerinnen ging, kämpfte sich Oberentfelden-Amsteg im dritten Teilabschnitt noch einmal zurück. Der Satz-Anschluss liess bei aargauischen-urnerischen Spielgemeinschaft noch einmal so etwas wie Hoffnung aufkeimen ehe sich Jona Mitte des vierten Satzes noch einmal zu steigern wusste. Gegen Spielende liessen sich die Jonerinnen nicht mehr von ihrem eingeschlagenen Weg abbringen und schlussendlich sicherte sich mit 3:1-Sätzen den erneuten Gewinn der Goldmedaille. Bei diesem Titelgewinn handelt es sich um den insgesamt neunten Schweizer Meistertitel (5x Feld und 4x Halle) dieser Mannschaft in den letzten fünf Jahren.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Jacqueline Merk, Nicole Münzing (nur Samstag), Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger