2. Runde (Kreuzlingen)

TSV Jona - STV SATUS Kreuzlingen 3:0 (11:3/11:6/13:11)
TSV Jona - FB Embrach 3:0 (11:7/11:5/12:10)
TSV Jona - SVD Diepoldsau 3:0 (11:6/11:7/11:8)


Auch bei der zweiten NLA-Runde bleiben die Frauen des TSV Jona ungeschlagen und festigen mit drei klaren 3:0-Erfolgen die nun alleinige Tabellenführung.
 

frauen1 tnEtwas unerwartet deutlich konnte sich das Team von Trainer Martin Stoob in Kreuzlingen im herbeigesehnten Spitzenkampf gegen das bis dahin ebenfalls ungeschlagene Diepoldsau glatt in drei Sätzen durchsetzen. Da auch die anderen beiden Partien gegen das Heimteam aus Kreuzlingen sowie Embrach ebenfalls erfolgreich bestritten werden konnten, festigt der TSV Jona die alleinige Tabellenführung in der Nationalliga A. Ohne Punkt- und Satzverlust hat man bereits ein sehr beruhigendes Polster auf die direkte Konkurrenz. Bis zur dritten Qualifikationsrunde in knapp einem Monat steht für die Joner Spielerinnen nun eine intensive Trainingsphase auf dem Programm, da vor allem mit der Nationalmannschaft zahlreiche zusätzliche Trainingseinheit aufgrund der Weltmeisterschaft Ende Juli angesetzt wurden.

 

Kreuzlingen erst im letzten Satz eine Herausforderung

Im Duell mit dem Heimteam des STV SATUS Kreuzlingen dominierten die Titelverteidigerinnen den Spielverlauf von Beginn an und konnten schnell mit 11:3 und 11:6 eine beruhigende 2:0-Satzführung herausspielen. Mit dieser Führung im Rücken liess die Konzentration auf Seiten des TSV Jona ein wenig nach und das junge Team aus Kreuzlingen witterte seine Chance. Im dritten Spielabschnitt entwickelte sich erstmalig eine ausgeglichene Partie und der Satz blieb bis zum Ende spannend. Schlussendlich setze sich hier die grössere Routine der Jonerinnen durch und auch dieser Teilabschnitt ging mit 13:11 zu Gunsten des TSV Jona.

 

Unkonzentrierte Partie trotzdem gewonnen

In der zweiten Tagespartie traf man auf Embrach, welches sich zuvor im wichtigen Kellerduell gegen Schlieren durchsetzen konnte. Insgesamt zeigte der TSV Jona einer eher unkonzentrierte Leistung, wodurch sich der Spielverlauf recht zerfahren gestaltete. In allen drei Abschnitte lag man jeweils anfangs zurück ehe ein kleine Zwischenspurt den Spielverlauf in die gewünschten Bahnen lenkte. Nachdem man auch in diesem Match eine 2:0-Satzführung realisieren konnte, gestaltete sich auch in dieser Partie der letzte Abschnitt als äusserst umkämpft. Glücklicherweise setzte sich die eigene spielerische Klasse in der entscheidenden Schlussphase durch, weshalb man die Zürcherinnen Dank des abschliessenden 12:10 doch noch in drei Sätzen bezwingen konnte.

 

Klare Angelegenheit im Spitzenkampf

Erstmalig seit mehreren Jahren lautete die härteste Konkurrenz für die Joner nicht Oberentfelden-Amsteg sondern Diepoldsau. Die Rheintalerinnen konnten bis zu dieser Partien ebenfalls alle ihre fünf Matches gewinnen, wodurch der Vergleich zwischen Jona und Diepoldsau über die alleinige Tabellenführung entscheiden musste. Ganz im Stile eines ambitionierten Titelverteidigers, welcher auch in dieser Saison zu Oberst auf dem Podest stehen möchte, agierten die Jonerinnen im Spitzenkampf. In allen drei Spielabschnitten wusste man als Mannschaft zu überzeugen und zog den aufstrebenden Rheintalerinnen dadurch jeweils frühzeitig den Zahn. Dank einer konzentrierten spielerischen Leistung konnte gegen Diepoldsau gar der letztendlich deutlichste der drei 3:0-Tageserfolge realisiert werden. Dadurch wurde der erste Angriff auf den nationalen Thron abgewehrt und der TSV Jona festigt bis auf weiteres seine Vormachstellung in der Schweiz.

 

Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold (C), Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Jacqueline Merk, Martin Stoob (Trainer)