5. Runde (Elgg)

TSV Jona - FB Neuendorf 3:1 (11:8/9:11/11:1/11:3)
TSV Jona - SVD Diepoldsau 3:2 (11:6/9:11/11:9/8:11/11:8)
TSV Jona - STV SATUS Kreuzlingen 3:1 (11:6/11:5/6:11/11:3)


Mit drei jedoch teilweise hart erkämpften Erfolgen sichert sich der TSV Jona an der letzten Runde in Elgg den erneuten Sieg in der diesjährigen NLA-Qualifikation.
 

frauen1 tnAufgrund der im Vorfeld bereits bekannten engen Ausgangslage im Kampf um die verbleibenden zur Teilnahme am Final Four berechtigenden Plätze hatte sich das Team um Captain Natalie Berchtold fest vorgenommen alle drei verbleibenden Partien zu gewinnen, um den spannenden Schlussspurt der Verfolger nicht absichtlich zu beeinflussen. Da der Platz in Embrach leider unbespielbar ist durch die grosse Trockenheit wurde die abschliessende Qualifikationsrunde kurzerhand nach Elgg verlegt. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten und einer äusserst umkämpften Spitzenpartie konnte der TSV Jona schlussendlich alle drei Partien gegen Neuendorf, Diepoldsau und Kreuzlingen für sich entscheiden. Damit beenden die Jonerinnen die Qualifikation auf dem ersten Tabellenrang und qualifizieren sich als ungeschlagener Favorit für das in drei Wochen durch Oberentfelden ausgetragene Final Event.

 

Harziger Start gegen Neuendorf

In ihrer ersten Tagespartie gegen das junge Team aus Neuendorf brauchten die Jonerinnen knapp zwei Sätze umso wirklich in die Partie zu finden. Obwohl man den Startsatz mit 11:8 für sich entscheiden konnte, führten eigene Unkonzentriertheiten dazu, dass der darauffolgende Spielabschnitt mit 9:11 verloren gegeben werden musste. Dieser Satzverlust schien allerdings den dringend benötigten Weckruf für das Joner Team darzustellen, denn in den nächsten beiden Sätzen dominierte man FB Neuendorf gänzlich und liess den Solothurnern beim 11:1 und 11:3 absolut keine Chance mehr.

 

Äusserst knappe Angelegenheit im Spitzenkampf

Im heiss erwarteten Spitzenduell gegen Verfolger Diepoldsau, welcher sich aktuell in einer sehr guten spielerischen Verfassung befindet und darauf bedacht war die klare Hinrundenniederlage gegen die Jonerinnen möglichst vergessen zu lassen, wurden die Spielerinnen des TSV Jona erstmalig in dieser Saison auf nationaler Ebene wirklich gefordert. In einer engen und hart umkämpften Partie bekundete man phasenweise etwas Mühe mit den Rheintalerinnen und dadurch schlichen sich unerwartete Fehler auf Seiten des Meisters ein. Obwohl man jeweils in Satzführung gehen konnte, liess sich Diepoldsau nie wirklich abschütteln und zudem wussten das Team aus dem Rheintal jeweils immer sofort zu kontern. Zusätzlich waren alle Spielabschnitte äusserst eng und knapp wie die einzelnen Satzresultate zeigen. Im alles entscheidenden fünften Satz konnte Jona erneut vorlegen und Dank der grösseren Routine schlussendlich die Partie zu seinem Gunsten wenden. Der Spielverlauf hat jedoch aufgezeigt, dass mit dem SVD Diepoldsau beim Final Four zu rechnen ist und die Jonerinnen bis dahin ihre Bestform finden müssen, um die angestrebte erneute Titelverteidigung feiern zu können.

 

Partie gegen Kreuzlingen mit Parallelen zum Startspiel

Zum Abschluss der Qualifikation traf der TSV Jona direkt im Anschluss auf den Tabellendritten STV SATUS Kreuzlingen und trotz der anstrengenden und kräftezehrenden Partie zuvor wollte man die eigene Ungeschlagenheit wahren. Ähnlich wie in der ersten Tagespartie bestimmte der Titelverteidiger den Spielverlauf grösstenteils, wobei auch in diesem Match ein gewisse Ausreisser aus spielerischer Sicht festzustellen war. Nachdem man Dank des 11:6 und 11:5 eine eigentlich beruhigende 2:0-Satzführung realisieren konnte, liess vor allem in der Defensive die Konstanz in der Abnahme sowie die Konsequenz im Spielaufbau markant nach. Folgerichtig musste Jona beim 6:11 den Konkurrentinnen vom Bodensee einen Satzgewinn zugestehen. Allerdings reagierten die ST. Gallerinnen wie bereits im Startspiel postwendend und rückten mit einem abschliessenden 11:3 die Matchverhältnisse wieder zurecht.

 

Im Einsatz: Tina Ferrat, Natalie Berchtold (C), Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Jacqueline Merk, Martin Stoob (Trainer), Michael Schubiger (Co-Trainer)