3. Runde am 02. Juni (10:00) in Neuendorf

TSV Jona - SVD Diepoldsau
TSV Jona - Faustball Kreuzlingen

Zum Abschluss der Qualifikationshinrunde kämpft der TSV Jona in Neuendorf um eine möglichst gute Tabellenposition für die bevorstehende Rückrunde und den Kampf um die Final Four Qualifikation.

 

2019 damen1 tnNachdem sich die Mannschaft um Angreiferin Janine Stoob am vergangenen Wochenende mit zwei klaren Erfolgen gegen die vermeintlich schwächeren NLA-Konkurrenz durchgesetzt hat, trifft man zum Abschluss der Hinrunde auf die direkten Konkurrenten aus Diepoldsau und Kreuzlingen. Aufgrund der Tatsache, dass die Tabellensituation derzeit relativ umkämpft ist an der Spitze, geht es in diesen beiden Partie bereits im Viel für die Jonerinnen. Zwar gehört Jona bereits sicher zu den besten fünf Mannschaften der Nationalliga A und ist dadurch berechtigt in der Rückrunde um die Teilnahme am Final-Event zu spielen aber idealerweise würde man mit einigen Pluspunkten in den Kampf um die ersten vier Plätze gehen.

 

SVD Diepoldsau eventuell ebenfalls geschwächt in der Offensive

Mit Hallenmeister Diepoldsau haben die Jonerinnen eine äusserst schwierige Auftakthürde an diesem Spieltag zu überwinden. Die Rheintalerinnen sind momentan zwei Punkte vor Jona klassifiziert, müssen jedoch höchstwahrscheinlich berufsbedingt auf ihre Hauptangreiferin Tanja Bognar verzichten, was die Vorzeichen dieser Partie doch grundlegend verändern würde. Leider ist die Personalsituation beim TSV Jona weiterhin angespannt, da Tina Ferrat definitiv weiter ausfällt wohingegen bei Celina Traxler zumindest eine kleine Mini-Chance auf ein Comeback besteht. Unabhängig von der gegnerischen Aufstellung und der eigenen Situation streben die Jonerinnen dennoch den so wichtigen Prestigeerfolg an. Dafür bedarf es einer fokussierten Top-Leistung auf allen Positionen sowie natürlich auch das nötige Quäntchen Wettkampfglück.

 

Motiviertes Kreuzlingen zurückbinden

Gegen die bis anhin punktgleichen Kreuzlingen muss der TSV Jona in seiner zweiten Tagespartie antreten, wobei die junge Mannschaft aus dem Thurgau sich bis jetzt nur Neuendorf und Diepoldsau in jeweils knappen fünf Sätzen geschlagen geben musste. Trotz der aktuell verletzungsbedingten Ausfälle liegt ein Erfolg über die die talentierten Gegnerinnen durchaus im Bereich des Möglichen für Jona. Eine wichtige Grundlage dafür ist jedoch eine konzentrierte und routinierte Mannschaftsleistung, bei der gerade Janine Stoob mit ihrem variablen Angriffsspiel hoffentlich für genügend Verwirrung in der Thurgauer Defensive sorgen kann. Sollte dies gelingen, würde man dadurch die benötigten Punktgewinne erzwingen können. Auch die neuformierte Joner Abwehrreihe ist mittlerweile besser eingespielt und lässt erhoffen, dass man zur gewohnten defensiven Stabilität der vergangenen Jahre zurückkehrt.

Kader: Natalie Berchtold (C), Tina Ferrat (verletzt), Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk, Janine Stoob, Celina Traxler (verletzt), Katja Winiger, Martin Stoob (Trainer), Michael Schubiger (Co-Trainer)