3. Runde (Neuendorf)

TSV Jona – SVD Diepoldsau 3:0 (11:7/11:5/11:6)
TSV Jona – Faustball Kreuzlingen 3:1 (9:11/14:12/11:7/11:9)


Die Faustballerinnen des TSV Jona gelingt die zweite Vollrunde in Serie und rücken zum Abschluss der Hinrunde folgerichtig in der Tabelle auf den dritten Rang vor.

2019 damen1 tnDas NLA-Spitzen-Quintett bestätigte seine aktuell dominierende Position in der Nationalliga A auch am abschliessenden Hinrunden-Spieltag in Neuendorf. Keines der Top-Teams gab sich die Blösse und entsprechend wichtig waren die beiden stark herausgespielten Erfolge des TSV Jona gegen die direkte Konkurrenz. Sowohl Hallenmeister Diepoldsau als auch das junge aufstrebende Team aus Kreuzlingen konnte erfolgreich zurückgebunden werden, weshalb man nun punktgleich mit Oberentfelden-Amsteg auf dem dritten Schlussrang liegt. Unter den herrschenden Vorzeichen der zahlreichen Verletzungen ist dies eine nahezu perfekte Ausgangslage für die nun bevorstehende Rückrunde. Das Joner Coaching-Duo erhofft sich mit der hoffentlich bald bevorstehenden Rückkehr der Verletzten einen weiteren Leistugsschub um die Weichen Richtung Final Four im heimischen Grünfeld endgültig zu stellen.

Chancen gegen Diepoldsau perfekt genutzt
Diepoldsau trat diese Runde ohne Hauptangreiferin Tanja Bognar an aber auch der TSV Jona agierte nur mit fünf einsetzbaren Spielerinnen da Jacqueline Merk ebenfalls gesundheitlich angeschlagen war. Celina Traxler wäre notfalls jedoch einsatzbereit gewesen. Bei hochsommerlichen Temperaturen und extrem harten Bodenverhältnissen war Geduld und Ausdauer in den jeweiligen Spielzügen gefragt. TSV Jona bewahrte die Geduld und agierte im Defensivverbund sehr kompakt, braucht bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Ball zurück über das Netz. Dies verleitete Diepoldsau jedoch dazu etwas ungeduldiger zu agieren und die Rheintalerinnen produzierten dadurch einige vermeidbare Eigenfehler. Ganz im Stile der Routiniers wusste Jona diese Chancen zu nutzen und konnte so relativ alle drei Sätze für sich entscheiden. Dabei war es von Vorteil, dass das direkt Zuspiel der Jonerinnen nahezu perfekt funktionierte. Bedingt durch einen verbesserten Spielaufbau konnte auch Angreiferin Janine Stoob häufig gut in Szene gesetzt werden und die St. Gallerin nutze die Chancen mit platzierten Bällen äusserst konsequent. Schlussendlich resultierte eine wichtiger Drei-Satz-Erfolg, welcher sich für die Rückrunde als entscheidend erweisen könnte..

Starke Reaktion nach anfänglichem Satzverlust
Direkt im Anschluss ging es bei brütender Mittagshitze direkt in die zweite Tagespartie. Gegner Kreuzlingen hatte nach seinem klaren Auftakterfolg ein Spiel Pause vor dem Vergleich mit den Jonerinnen. Zwar lag der Titelverteidiger aus Jona von Beginn an stetig in Front doch gegen Satzende schien den Spielerinnen des TSV Jona ein wenig die Konzentration abhandengekommen zu sein. Ein äusserst ärgerlicher 9:11-Satzverlust resultierte schlussendlich aufgrund ärgerlicher Eigenfehler. Unbeirrt vom Satzrückstand blieb man über den gesamten zweiten Spielabschnitt hinweg am Gegner aus Kreuzlingen dran und dieses Mal war es Jona welches das besseres Satzende für sich beanspruchen konnte. Mit dem Satzgewinn im Rücken agierte Jona nun befreiter und vermochte den jungen Thurgauerinnen vermehrt den Schneid abzukaufen. Obwohl die beiden abschliessenden Sätze stets eng waren, kontrollierte der Titelverteidiger stetig den Spielverlauf. Einer geschlossenen Mannschaftsleistung zum Dank konnte somit auch die zweite Tagespartie gewonnen werden und beide Gegner des Tages in der Tabelle überholt werden. Trotz Verletzungspech verschaffte man sich somit eine gute Ausgangslage für die bevorstehende Rückrunde..

 

Im Einsatz: Natalie Berchtold (C), Tina Ferrat (verletzt), Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk (verletzt), Janine Stoob, Celina Traxler (verletzt), Katja Winiger, Martin Stoob (Trainer), Michael Schubiger (Co-Trainer)