5. Runde (Embrach)

TSV Jona – SVD Diepoldsau 3:0 (11:8/12:10/11:4)
TSV Jona – STV Oberentfelden-Amsteg 3:0 (11:6/11:4/11:8)


Mit einer erneueten Vollrunde zum Abschluss der diesjährigen NLA-Qualifikation sichern sich der Frauen des TSV Jona endgültig den ersten Tabellenrang.

2019 damen1 tnDer mit Spannung erwartete Showdown des NLA-Spitzen-Quintetts im Zürcherischen Embrach hielt das was man sich im Vorfeld versprochen hatte. Im Kampf um die endgültigen Platzierungen gab es am letzten Spieltag der Qualifikation doch noch einige gewichtige Veränderungen im Klassement. Die Jonerinnen jedoch waren von diesen Verwerfungen nicht betroffen, denn das Team  meisterte seine beiden Aufgaben gegen Dispoldsau und Oberentfelden-Amsteg souverän. Mit zwei verdienten 3:0-Erfolgen bestätigte man den in den vergangegen NLA-Runden bereits angedeuteten Leistungsaufschwung. Folgerichtig grüsst der TSV Jona trotz verpatztem Saisonstart am Ende der Qualifikation erneut vom oberen Tabellenende und qualifiziert sich als Qualifikationssieger für das Final-Event im heimischen Grünfeld. Hier trifft man dann etwas überraschend auf Hallenmeister SVD Diepoldsau, welcher aufgrund von zwei Niederlagen noch auf Platz 4 in der Tabelle abrutschte.

Diepoldsau erneut zurückgebunden
Herausforderer Diepoldsau konnte im Hinspiel von den Jonerinnen mit 3:0 bezwungen werden, beide Teams musste damals jedoch jeweils auf seine Hauptangreiferinnen verzichten. Das Rückspiel fand somit unter leicht anderen Voraussetzungen statt zumal der TSV Jona mit einem neuerlichen Erfolg den Qualifikationssieg endgültig fixieren konnte. Nach der langen Pause im Meisterschaftsbetrieb sowie der eher weniger gute verlaufenen Turniersaison im Anfangs August, agierten die Jonerinnen in den ersten beiden Spielabschnitten eher etwas gehemmt. Zwar gelang es Jona die Rheintalerinnen regelmässig auf Abstand zu halten doch ein wirklich komfortabler Vorsprung sprang nie dabei heraus. Letztendlich erwies man sich in den wichtigen Momenten gegen Satzende jeweils als die kaltschnäuzigere und effektivere Mannschaft wodurch die Bschnitte mit 11:8 und 12:10 an den TSV Jona gingen. Mit einer 2:0-Satzführung im Rücken gelang es den Jonerinnen im dritten Teilabschnitt endlich befreiter aufzuspielen. Die Mannschaft zeigte endlich ihr ganzes Potenzial auf allen Positionen und dominierte beim abschliessenden 11:4 die KOnkurrenz nahezu nach belieben. Dieser klare Erfolg gegen die Diepoldsauer Dauerrivalen war vor allem psychologisch wichtig, denn beim Final Four in knapp zwei Wochen kommt es im Halbfinale zu einer Neuauflage dieses Duells.

Klarer Erfolg gegen Oberentfelden-Amsteg
Nach einer längerer Pause trafen die Jonerinnen am Ende des Spieltages auf die ehemaligen Dauerrivalinnen der STV Oberentfelden-Amsteg. Die Spielgemeinschaft hatte aufgrund der vorhergehenden Resultate an dieser Runde die Teilnahme am Final-Event bereits verpasst und dementsprechend fehlte auch das ansonsten immer vorhandene Feuer in der Partie. Der TSV Jona agierte über den gesamten Spielverlauf hinweg in der Manier des Favoriten und verwaltete das Spielgeschehen routiniert. Letztendlich gingen alle drei Sätze mehr oder weniger deutlich an die St. Gallerinnen, welche dadurch ihre Ungeschlagenheit in der Rückrunde wahren.

 

Im Einsatz: Natalie Berchtold (C), Tina Ferrat, Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk (verletzt), Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Martin Stoob (Trainer), Michael Schubiger (Co-Trainer)