Final-Event (Jona)
Halbfinale: TSV Jona - SVD Diepoldsau
Platzierungsspiel: TSV Jona - ???


Im heimischen Stadion Grünfeld wollen die Frauen des TSV Jona am kommenden Wochenende beim Final-Event ihren siebten Feld-Meistertitel in Serie realisieren.

2019 damen1 tnTrotz eher misslungenem Start in die diesjährige NLA-Qualifikation konnte die vom Coaching-Duo Martin Stoob und Michael Schubiger betreute Mannschaft am Ende dennoch die NLA-Qualifikation für sich entscheiden und qualifizierte sich als Tabellenerster für die Schweizer Meisterschaften. In den vergangenen sechs Jahren konnten die Jonerinnen jeweils den Schweizer Meistertitel auf dem Feld gewinnen und das Team brennt darauf diesen Erfolg ein siebtes Mal in Folge zu realisieren. Dies wäre gleichbedeutend mit dem erreichen eines neuen Vereins-eigenen Rekords an aufeinanderfolgenden Titelgewinnen, welchen die Frauen derzeit noch mit den Senioren teilen müssen. Beim Schweizer Final4-Turnier gelten die Serienmeisterinnen aus Jona als die grossen Favoritinnen, doch die nationale Konkurrenz wittert aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs seine Chancen. Der TSV Jona hatte gerade zu Beginn der Saison mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen und konnte deshalb erst gegen Ende der Qualifikation mit einem kompletten und fittem Kader agieren. Wie so oft in den vergangenen Jahren findet die Veranstaltung in Jona statt, da sich Jona als einziger Verein für die Ausrichtung des Final-Events beworben hatte. Am Samstag trifft Jona im ersten Halbfinale etwas überraschend bereits auf Hallenmeister SVD Diepoldsau und hofft sich mit einem Sieg für das grosse Finale am Sonntag zu qualifizieren. Im zweiten Qualifikationsspiel treffen Kreuzlingen und Neuendorf aufeinander und eine dieser beiden Mannschaft wird auch der zweite Gegner an diesem Wochenende für die Jonerinnen sein.

 

Vermeintlich vorgezogenes Finale gegen Diepoldsau

Die Rheintalerinnen, welche aufgrund zweier überraschender Niederlagen im Rahmen der letzten Qualifikationsrunde noch vom zweiten auf den vierten Tabellenrang abrutschten, sind im diesjährigen Halbfinale der Gegner des TSV Jona. In den vergangenen Saison stellte diese Partie meistens die Final-Paarung dar, wobei die Jonerinnen zumindest auf dem Feld das bessere Ende für sich beanspruchen konnten. In der abgelaufenen Hallensaison gelang Diepoldsau jedoch der Durchbruch und schaffte es Jona vom Thron zu stossen. Zwar konnte Jona auch in dieser Feldsaison sämtliche Partien sich entscheiden, doch die Mannschaft um Janine Stoob wird diesen Gegner nicht unterschätzen. „Die Partien in diesem Jahr waren knapper als auch schon, wobei teilweise Schlüsselspielerinnen auf beiden Seiten jeweils fehlten. Wir werden alles geben, um unseren Titel wieder zu verteidigen. Ich glaube, dass bereits das Halbfinale gegen Diepoldsau ein grosser Kampf sein wird, zumal beide Teams im Vorfeld der Saison als klare Titelaspiranten gehandelt wurden.“, umschreibt die Joner Service-Spezialisten die Ausgangssituation. Entsprechend konzentriert, motiviert aber auch überzeugt von der eigenen Stärke muss die Mannschaft auftreten um nicht bereits im Halbfinale eine ungeplante böse Überraschung zu erleben.

 

Offene Ausgangslage im Kampf um die Medaillen

Ein klarer Favorit ist für das zweite Halbfinale nicht unbedingt auszumachen, denn sowohl der Qualifikationszweite als auch Neuendorf wussten mit ihren Leistungen in der NLA-Qualifikation phasenweise gänzlich  zu überzeugen. Auch nach dem bisherigen Saisonverlauf ist keine der beiden Mannschaften zu favorisieren, denn beide Teams konnten jeweils einen Vergleich knapp mit 3:2-Sätzen für sich entscheiden. Sollte es dazu kommen, dass der TSV Jona sein Halbfinale gewinnt, würde man im Finale gegen beide Mannschaften in der doch klaren Favoritenrolle gesehen werden. Da jede Partie jedoch zunächst einmal gespielt werden muss, wird auch der TSV Jona seine Bestleistung abrufen müssen, um die geplante sechste erfolgreiche Titelverteidigung am Stück auch wirklich realisieren zu können. Mit der angestrebten Titelverteidigung will man die Vormachtstellung auf nationaler Ebene weiterhin bewahren.

 

Kader: Tina Ferrat, Natalie Berchtold (C), Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Martin Stoob (Trainer), Michael Schubiger (Co-Trainer)