Halbfinale: TSV Jona – SVD Diepoldsau  3:0 (14:12/13:11/11:8)
Finale: TSV Jona – FB Neuendorf 3:0 (12:10/11:8/11:5)


Das Damen-NLA-Team konnte am vergangenen Wochenende beim Final-Event inm Joner Grünfeld seinen Titel erneut erfolgreich verteidigen und krönte sich zum siebten Mal in Serie zum Feld-Meister.

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Im Vorfeld von allen Seiten mit einer klaren Favoritenrolle bedacht, konnte das Damen-Fanionteam des TSV Jona dem Druck standhalten und verteidigte trotz kleineren Startschwierigkeiten in beiden Partien seinen nationalen Titel letztendlich auf souveräne Art und Weise. Folgerichtig kann das Team der Coaches Martin Stoob und Michael Schubiger somit auf dem Feld den siebten Schweizer Meistertitel in Serie feiern und sind somit die alleinigen Rekordhalterinnen des Vereins was die längste Titelserie anbellangt. Dieser Titel ist rückblickend auf die gesamte NLA-Qualifikation verdient, denn auch wenn der TSV Jona verletzungsbedingt anfänglich mehr Mühe als auch schon bekundete konnten sich die Jonerinnen bsi zum nationalen Saisonhighlight konsequent steigern. Verdientermassen wurde die Konkurrenz folgerichtig auch in diesem Jahr auf die Plätze verwiesen. Neben dem Auftritt in der Nationalliga A, wusste der TSV Jona dies Jahr auch auf internationale Bühne zu begeistern und konnte beim EFA 2019 Womens Champions Cup einen sehr guten vierten Schlussrang belegen. Einzig die äusserst knapp verpasste Medaille verbleibt als kleiner Wehrmutstropfen im Rückblick auf diesen europäischen Event. Aber für die Mannschaft steht am kommenden Wochenende mit den IFA 2019 World Tour Finals im österreichischen Salzburg bereits der nächste Anlass auf dem Programm.

Umkämpftes Halbfinale gegen Herausforderer Diepoldsau
Bei noch leicht nassen Bodenverhältnissen dominieren anfänglich die jeweiligen Service-Spielerinnen mit direkten Punktgewinnen. Beim Stand von 4:2 kann sich Jona erstmals etwas absetzen doch zwei unnötige Eigenfehler ermöglichten Diepoldsau beim 5:5 den neuerlichen Ausgleich. Allerdings kann Jona im Anschluss zwei Mal schön aufbauen und die neuerliche Zwei-Punkte-Führung wiederherstellen, weshalb sich Diepoldsaus Trainer beim 5:7 aus seiner Sicht zum Time-out gezwungen sieht. Dieses taktische Mittel erweist sich als äusserst erfolgreich, denn vier der nächsten fünf Punkte machen die Rheintalerinnen. Beim Stand von 8:9 reagiert der Coaching-Staff des TSV Jona ebenfalls mit einem Time-out. Nach einem neuerlichen Joner Eigenfehler hat Diepoldsau einen ersten Satzball, welcher mit einem Servie-Winner von Jona abgewehrt werden kann. Bei 11:11 punktet Diepoldsaus Tanja Bognar mit einem Ass und bringt ihrem Team den dritten Satzball. Jonas Celina Traxler punktet aus dem Spiel zum neuerlichen Ausgleich und direkt im Anschluss erzwingt Traxler den ersten Satzball für den TSV Jona. Im Gegenzug zu Diepoldsau können die Jonerinnen gleich ihre erste Chance nutzen und gewinnen den umkämpften Auftaktsatz mit 14:12. Unverändert gehen beiden Teams in den zweiten Satz und dieses Mal gelingt den Herausforderinnen aus Diepoldsau der bessere Start mit drei Punktgewinnen in Folge. Auch weiterhin dominieren die beiden Service-Spezialistinnen mit direkten Punkten, wobei Jona beim 3:5 weiterhin einem Zwei-Punkte-Rückstand hinterherrennt. Jonas Trainer Martin Stoob nimmt bei 5:7 sein Time-out in der Hoffnung seine Defensive besser auf Diepoldsaus Angriffe einzustellen. Nach dem ersten Eigenfehler auf Diepoldsauer Seite kommt es zum Ausgleich bei 8:8 und folgerichtig nehmen die Rheintalerinnen ihr Time-out. Langer Ballwechsel mit vergebenen Chancen auf beiden Seiten doch der SVD Diepoldsau kommt bei 8:10 zu zwei Satzbällen. Beide Satzbälle kann der TSV Jona jedoch mit einer kämpferischen Leistung abwehren und zum 10:10 ausgleichen. Ein Joner Stockfehler in der Abwehr bringt den nächsten Satzball für die Diepoldsauerinnen doch der Titelverteidiger aus Jona punkten zwei Mal in Folge zum 12:11. Wie in den ersten beiden Spielabschnitte gestaltet sich auch der dritte Satz als äusserst ausgeglichen und keines der beiden Teams kann sich zunächst absetzen. Nach zwei schönen Spielzügen kann der TSV Jona mit 4:2 in Führung gehen und diesen Vorsprung zunächst halten. Bei 6:4 für Jona nimmt der Coach der Rheintalerinnen sein Time-out um mit taktischen Mitteln die Wende für sein Team herbeizuführen. Doch dies ändert zunächst nicht viel am Spielverlauf denn beide Mannschaften punkten weiterhin abwechselnd. Nachdem Diepoldsau auf einen Punkt verkürzen kann nimmt Jonas Trainergespann bei 8:7 sein Time-out. Direkt im Anschluss stellt der TSV Jona den Zwei-Punkte-Vorsprung wieder her. Ein kurz gespielter Angriffsball bringt den Jonerinnen den ersten Matchball, welcher auch prompt im nächsten Spielzug genutzt werden konnte.

Siebter Titelgewinn in Folge für Joner Meisterteam
Beide Teams haben die Spielervorstellung und den Einlauf unter dem Jubel ihrer beiden Fanlager erfolgreich absolviert und sind nun bereit für den Kampf um den Titel. Blitzstart der Jonerinnen, welche nach zwei gelungenen Abwehraktionen schnell mit 2:0 in Führung gehen können. Aber Neuendorf legt die anfängliche Nervosität schnell ab und kann postwendend zum 2:2 ausgleichen. Nach einem Service-Winner von Janine Stoob, zwei Eigenfehlern Neuendorfs sowie einem gelungenen Angriffsschlag von Celina Traxler kann Jona auf 6:2 davonziehen. Beim Stand von 3:7 übernimmt Andrea Gerber auf Seiten der Solothurnerinnen das Service und verhilft ihrem Team zum 6:7-Anschluss, wobei Jona mit zwei unnötigen Eigenfehler gehörig mithilft. Gerber ist auch diejenige die bei 7:7 für Neuendorf ausgleichen kann. Noch fünf Punktverlusten in Folge nimmt Jona Trainer Martin Stoob sein time-out um die Konzentration bei den Favoritinnen wieder zu finden. Mit einem halblangen Ball kann Janine Stoob die Partie wieder ausgleichen aber Neuendorf kommt bei 10:8 zu zwei Satzbällen. In der Manier einer Spitzenmannschaft kann der TSV Jona zurückschlagen und seinerseits mit einer Drei-Punkte-Serie auf 11:10 stellen und sich somit den ersten eigenen Satzball sichern. Celine Traxler nutzt diese Gelegenheit prompt im nächsten Spielzug und bringt ihrer Mannschaft die 1:0-Satzführung. Nach dem ersten knappen Satz scheint der TSV Jona nun endgültig in die Partie gefunden zu haben. In dominanter Manier marschieren die St. Gallerinnen von Beginn an und können frühzeitig auf 6:1 stellen. Nach zwei Neuendorfer Punktgewinnen in Folge kann Jonas Janine Stoob das 8:4 realisieren. Beim Stand von 6:9 hoffen die Solothurnerinnen noch einmal darauf aufschliessen zu können doch Jonas Hauptangreiferin sichert ihrem Team die ersten Satzbälle bei 10:6. Nach zwei Punktgewinnen von FB Neuendorf nehmen die Joner Coaches ihr Time-out um die Mannschaft noch einmal auf den letzten benötigten Punktgewinn zu fokussieren. Ein Fehler von Neuendorfs Livia Galli bringt dem TSV Jona die 2:0-Satzführung. Der Regen wird langsam wieder etwas stärker und folgerichtig wird die Service-Leistung immer wichtiger. Nach 2:2 kann Jona zwei Mal in Folge punkten und sichert sich somit das 4:2. Bei 3:6 aus Sicht der Neuendörferinnen kommt es zu einem Wechsel in der Abwehr um den Solothurnerinnen neue Impulse zu verleihen. Diese Massnahme ändert aber nichts an der Dominanz Jonas und die Titelverteidigerinnen haben den Match bis zum 9:5 unter Kontrolle. Bei 10:5 kommt Jona zu mehreren Satzbällen und die überragende sowie fehlerfreie Celina Traxler sichert ihrem Team mit einem clever gespielten Ball den siebten Feld-Meistertitel in Folge. Dennoch kann auch FB Neuendorf die erstmalige Silbermedaille als grossen Erfolg verbuchen und ebenfalls entsprechend feiern.


Im Einsatz standen
Natalie Berchtold (C), Tina Ferrat, Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Martin Stoob (Trainer), Michael Schubiger (Co-Trainer)