3. Runde (Diepoldsau)

TSV Jona – FB Embrachn 3:0 (11:2/11:6/11:7)
TSV Jona – SVD Diepoldsau 3:0 (11:5/12:10/11:9)
TSV Jona – FB Elgg 3:0 (11:0/11:1/11:4)


Am vergangenen Wochenende konnten die Joner NLA-Damen mit drei weiteren Erfolgen bei der Auswärtsrunde in Diepoldsau den neuerlichen NLA-Qualifikationssieg realisieren.

2019 damen1 tnDer langen Winterpause zum Trotz strebten die Jonerinnen an der dritten Qualifikationsrunde der Nationalliga A eine weitere Vollrunde an, denn nach dem perfekten Saisonstart wollten die St. Gallerinnen sich nun auch den Qualifikationssieg sichern. Dabei traf man in Diepoldsau auf die beiden Zürcher Teams aus Embrach und Elgg sowie das noch ebenfalls ungeschlagene Rheintaler Heimteam. Gerade der Spitzenkampf gegen den SVD Diepoldsau, welcher am vergangenen Wochenende beim European Champions Cup nur knapp einen Medaillengewinn verpasste, erwies sich als der erwartete erste wirklich Prüfstein der laufenden Hallensaison. Diese Hürde meisterten die Jonerinnen jedoch optimal und sicherten sich mit drei weiteren 3:0-Siegen in den abschliessenden Saisonpartien souverän die Tabellenspitze in der NLA. Nun gilt es diese Form zu konservieren und im Training weiterhin auf das Optimum hinzuarbeiten um beim Final-Event in Winterthur Anfang Februar auch die letzten Schritte zum Titelgewinn erfolgreich beschreiten zu können.

 

Lockerer Auftaktsieg nach der Winterpause
Die Jonerinnen dominierten die Partie gegen die Embracherinnen nahezu nach Belieben. Im ersten Satz begann der TSV Jona stark mit seiner eingespielten Starting-Five und konnte dadurch ungefährdet einen 11:2-Satzgewinne in trockene Tücher bringen. In den beiden darauffolgenden Spielabschnitten stelle das Joner Trainerteam Martin Stoob und Michael Schubiger um und schonte Hauptangreiferin Celina Traxler. Allerdings sollte diese Massnahme auf den Spielfluss keinen allzu grossen Einfluss haben, denn alle eingesetzten Spielerinnen erfüllten die von ihnen geforderten Aufgaben nahezu perfekt. Souverän und konzentriert gingen die Jonerinnen die Aufgabe an und sicherten sich auch die Sätze zwei und drei. „Dieses Partie war gerade mit Hinblick auf den Spitzenkampf gegen Diepoldsau wichtig, denn nach der langen Winterpause konnten alle SpielerInnen genug Einsatzzeit sammeln um entsprechend vorbereitet zu sein“ analysiert Angreiferin Janine Stoob den Auftaktsieg gegen die Zürcherinnen.

Souveräner Mannschaftsleistung sichert Sieg im Spitzenkampf
„Dieser Sieg war wahrlich Gold wert, denn nach dem ärgerlich verlorenen Finale im letzten Jahr konnten wir uns revanchieren und wissen zudem das unsere Form mit Hinblick auf das Final-Event stimmt“ so fasst Hauptangreiferin Celina Traxler den von vielen Seiten mit Spannung erwarteten Spitzenkampf zwischen Jona und Diepoldsau nach der Partie zusammen. Auch in dieser Partie blieb das Joner Coaching-Duo seinem bisherigen Saisonmotto treu, denn es wurde weiterhin mit unterschiedlichen Aufstellungen – meistens nur mit einer Hauptangreiferin – agiert. Diepoldsau schien von dieser taktischen Variante etwas auf dem falschen Fuss erwischt worden zu sein da der TSV Jona im ersten Satz nahezu nach Belieben dominieren konnte. Nach dem souveränen 11:5-Satzgewinn schlugen die Rheintalerinnen jedoch wie zu erwarten war zurück und steigerten sich erkennbar. In den Sätzen zwei und drei sah sich Jona jeweils mit einem anfänglichen Rückstand konfrontiert aber dank einer kämpferischen Mannschaftsleistung gelang es den Jonerinnen jeweils gegen Satzende auszugleichen. Umso wichtiger und eindrücklicher war jedoch der Umstand das man in diesen entscheidenden Augenblicken auch gleich die wichtigen Big Points realisieren konnte. Durch das 12:10 und 11:9 sicherte sich der TSV Jona den letztendlich etwas zu deutlich erscheinenden 3:0-Sieg über den Titelverteidiger.

Verletzungsgeplagte Elggerinnen kein grosser Prüfstein
Wie bereits im Vorfeld erwartet stand die FB Elgg ohne ihre beiden verletzten Hauptangreiferinnen auf verlorenem Posten in der letzten Saisonpartie gegen den TSV Jona. Die jungen Zürcherinnen spielten mutig auf aber gegen das routinierte Joner Spitzenteam war dies nicht genug um die letztendlich äusserst klare Niederlage zu verhindern. Mit dem abschliessenden 3:0-Erfolg beenden die Jonerinnen die diesjährige NLA-Qualifikation ohne Niederlage und auch ohne einen einzigen Satzverlust. Dieser Umstand erfreute die gesamte Mannschaft und Jacqueline Merk fasste die aktuelle Gemütslage der Joner NLA-Damen folgendermassen zusammen: „Das wir im Vorfeld dieser Saison ohne hochgesteckte Ziele an den Start gegangen sind, hat uns irgendwie Druck von den Schultern genommen. Die Mannschaft hat dadurch viel mehr Freude am Faustballspielen gehabt und was dabei herauskommt haben wir nun gesehen“.

 

Im Einsatz: Natalie Berchtold (C), Tina Ferrat, Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk)l, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Martin Stoob (Trainer), Michael Schubiger (Co-Trainer)