Final-Event (Winterthur)
Halbfinale: TSV Jona - STV SATUS Kreuzlingen
Platzierungsspiel: TSV Jona - ???


Im zürcherischen Winterthur-Neuhegi bestreiten die Frauen des TSV Jona am kommenden Sonntag beim Final-Event das Halbfinale um die Schweizer Hallenmeisterschaft im Faustball.

 

2019 damen1 tnWie bereits im Vorjahr agierten die Joner Damen über die NLA-Qualifikation hinweg äusserst überzeugend und sicherten sich ohne Satzverlust den angestrebten Qualifikationssieg vor den härtesten Konkurrentinnen um Titelverteidiger Diepoldsau, Neuendorf und Kreuzlingen. Von allen Seiten wurden im Vorfeld der diesjährigen Hallensaison sowohl der SVD Diepoldsau als auch der TSV Jona zu den klaren Favoriten erklärt, wobei auch die anderen beiden Halbfinalisten zumindest Aussenseiterchancen auf eine Überraschung haben. Während der diesjährigen Hallensaison fokussierten sich die Jonerinnen vor allem darauf allen Spielerinnen des Kaders ausreichend und gleichwertige Einsatzzeiten zu gewähren. Des Weiteren testete man zahlreichen verschiedene Aufstellungsvarianten um für alle Eventualitäten bestmöglich gewappnet zu sein. Dies gelang während der NLA-Qualifikation bereits so gut das sich die Mannschaft verlustpunktfrei den ersten Tabellenplatz sichern konnte. Dementsprechend motiviert geht die Mannschaft des Trainergespanns Martin Stoob und Michael Schubiger in die Finalspiele und man hat sich unabhängig vom bisherigen Saisonverlauf dennoch gewissenhaft vorbereitet. Nun strebt Jona auch in der Halle die Rückkehr auf den nationalen Thron an. 

 

Unangenehmer Gegner im Halbfinale

Im ersten Damen-Halbfinale trifft das Joner Team auf die junge Mannschaft des STV Kreuzlingen, welche in ihrer zweiten NLA-Hallensaison bereits die zweite direkte Qualifikation ans Final Four realisieren konnte. Die Qualifikationsvierten vom Bodensee schafften in den vergangenen Jahren ihren Durchbruch auf nationaler Ebene und konnten sich in der nationalen Spitze etablieren. In der aktuellen Saison konnte Jona in der Qualifikation seine Partie gegen Kreuzlingen zwar in 3:0-Sätzen für sich entscheiden, wobei alle drei Spielabschnitt ziemlich umkämpft gewesen sind. Aus diesem Grund dürfen die Thurgauerinnen auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden zumal der Tabellenvierte eigentlich nur noch gewinnen gewinnen kann. Das der Druck nahezu gänzlich auf Seiten des TSV Jona liegt weiss auch Service-Spezialistin Janine Stoob: „Wir haben uns mit Kreuzlingen immer umkämpfte Partien geliefert aber mit all unserer Erfahrung sind wir mehrt als bereit diese Herausforderung erneut zu meistern.“. Im Kampf um den neuerlichen Einzug in das diesjährige Finale wird es wie immer davon abhängen ob es den Joner Damen gelingt ihr druckvolles, dynamischen und variables Angriffsspiel aufzuziehen und dabei die Eigenfehlerquote möglichst gering zu halten.

Meister Diepoldsau Favorit im zweiten Halbfinale

Abhängig vom Ausgang ihrer Halbfinalpartie treffen die Jonerinnen am Sonntag im Rahmen der Platzierungsspiele auf unterschiedliche potentielle Gegner. Im zweite Halbfinale zwischen dem Qualifikationszweiten Diepoldsau und dem Dritten Neuendorf sind die Titelverteidigerinnen aus dem Rheintal zu favorisieren. Sollten sich die Resultat aus der Qualifikation in den beiden Halbfinals bestätigen dann würde es mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Neuauflage des letztjährigen Finals kommen. Für die Zuschauer dürften somit spannende, enge und vor allem stark taktisch geprägte Partien auf dem Programm stehen.

Im Einsatz stehen

Natalie Berchtold (C), Tina Ferrat, Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Martin Stoob (Trainer), Michael Schubiger (Co-Trainer)