1. Runde (Schlieren)

TSV Jona - FB Neuendorf 3:2 (8:11/11:6/11:13/11:8/11:7)
TSV Jona - Audacia Hochdorf 3:0 (11:5/11:3/11:6)


Trotz leichter Startschwierigkeiten starten die Jonerinnen mit zwei Auswärtssiegen im Zürcherischen Schlieren in die neue Feldsaison und die Mission der erneuten Titelverteidigung
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2020 damen1 tnWie bereits die Männer des Vereins konnten sich auch die Joner Faustballerinnen nur im Rahmen einer verkürzten Saisonvorbereitung auf die diesjährige Qualifikation der Nationallia A einstellen und mussten ohne Vorbereitungsturniere oder Vergleichswettkämpfe zur ersten NLA-Runde in Schlieren antreten. Bei sommerlichen Temperaturen aber dennoch guten Bodenverhältnissen trat die Mannschaft zu Ehren ihres ehemaligen Trainers Martin Stoob mit Trauerflor an und traf dabei auf Vizemeister NEuendorf sowie Aufsteiger Hochdorf. Trotz einiger Startschwierigkeiten gerade im ersten Saisonspiel gegen FB Neuendorf konnten die Titelverteidigerinnen letztendlich beide Partien für sich entscheiden und realisierten somit bereits die erste Vollrunde der noch so jungen NLA-Saison. Aufgrund der Tatsache das durch die Coronavirus-Pandemie nur eine verkürzte, einfache Qualifikationsrunde gespielt wird, ist gerade der Erfolg über Neuendorf wahrlich Gold wert im Hinblick aufeine möglichst frühzeitige Qualifikation für das Final-Event im September. Trotz noch etwas «eingerostetem» Spiel konnte unter schwierigen Nebengeräuschen bereits früh in der Saison ein Medaillenkandidat erfolgreich zurückgebunden werden und somit wurde ein erster Schritt in Richtung Mission Titelverteidigung gemacht. Nun gilt es über die bevorstehende Sommerpause hinweg fit zu bleiben damit man bei der nächsten Runde, welche am 16. August auswärts in Neuendorf stattfindet, die nächsten Siege realisieren kann.

 

Sieg im Final-Rematch trotz Startschwierigkeiten 

Wie im Vorfeld etwas zu erwarten war startete der TSV Jona etwas unkonzentriert in die Partie gegen den letztjährigen Vizemeister Neuendorf. Zu aufwühlend war die Vorbereitung um den tragischen Verlust im Umfeld und die damit einhergehenden Ablenkungen. Nachdem man früh in Rückstand geriet fand Jona über den Satz hinweg immer besser in die Partie und konnte bei 8:8 erstmalig ausgleichen. Zwei unnötige und ärgerliche Eigenfehler in dieser so wichtigen Spielphase führten jedoch dennoch zum Satzverlust. Im Stile einer Spitzenmannschaft fing sich der TSV Jona jedoch bereits im zweiten Satz und konnte hier das Spielgeschehen kontrollieren, weshalb man ungefährdet mit dem 11:6 den Satzausgleich erzielte. Zunächst sah alles danach aus das Jona auch den dritten Teilabschnitt für sich entscheiden können aber zahlreiche ungewöhnliche Stockfehler in der Defensive verhinderten gegen Satzende dieses Vorhaben. Neuendorf wusste dies für sich zu nutzen und ging folgerichtig erneut in Satzführung. Obwohl mit einer drohenden Niederlage konfrontiert, wich Jonas Trainer Michael Schubiger nicht von seiner Philosophie ab und rotierte wie im Vorfeld abgesprochen weiterhin kräftig durch. Seine Spielerinnen dankten ihm für das geschenkte Vertrauen mit einer soliden und konzentrierten Spielweise im vierten Satz, wobei das 11:8 wiederum gleichbedeutend mit dem erneuten Satzausgleich war. Im abschliessenden fünften Abschnitt lagen die Jonerinnen von Beginn an Front und verwalteten das Spielgeschehen nun routiniert und abgeklärt. Ohne besondere Highlights konnte der Satz und somit auch die Neuauflage des letztjährigen Finals gegen die Solothurnerinnen aus Neuendorf gewonnen werden.

 

Aufsteiger Hochdorf keine Hürde für Joenrinnen

In ihrer zweiten Tagespartie trafen die Meisterinnen aus Jona auf NLA-Neuling Audacia Hochdorf. Die Innerschweizerinnen sahen diesen Match als eine gewisse Art Vorbereitung für die für die persönlich wichtigere Partie gegen Mitaufsteiger Rebstein und dementsprechend einseitig verlief das Duell gegen den TSV Jona. In allen drei Sätzen konnten sich die St. Gallerinnen vom oberen Zürichsee relativ deutlich und ungefährdet durchsetzen. Wie bereits zuvor rotierte man auch in dieser Partie auf allen Positionen und wechselte neben Personal auch die jeweiligen Positionen bzw. Aufgabenverteilung. Gerade mit Hinblick auf den späteren Saisonverlauf sowie aufgrund der fehlenden Vorbereitungsturnier war es für den Trainerstab äusserst wichtig allen Spielerinnen ausreichend Spielzeit zu geben um in diese verkürzte Sommersaison möglichst optimal zu starten. Dank dem zweiten Tageserfolg etabliert der TSV Jona sich an der Tabellenspitz auf dem zweiten Rang punktgleich mit dem aktuellen Leader Diepoldsau.

 

Im Einsatz: Natalie Berchtold (C), Tina Ferrat, Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Michael Schubiger (Trainer)