2. Runde (Neuendorf)

TSV Jona - Faustball STV Schlieren 3:0 (11:4/11:5/11:4)
TSV Jona - Faustball Satus Kreuzlingen 3:2 (13:11/6:11/11:7/6:11/11:5)


Nach einem klaren Sieg gegen Schlieren und einem Kampfsieg gegen Kreuzlingen sichern sich unsere Frauen bereits vor der letzten Runde die Qualifikation für den Finalevent
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2020 damen1 tnNach der Sommerpause mussten die Jonerinnen erneut auswärts antreten und trafen in Neuendorf auf das noch punktlose Schlieren sowie den Medaillenkandidaten Kreuzlingen. Trainer Michael Schubiger und seine Mannschaft haben über die Pause hinweg fast durchgehend trainiert wobei man den Fokus hierbei eher auf polysportiven Aktivitäten gelegt hat. Dadurch erhoffte man sich das das Team zwar im Rhythmus bleibt aber dennoch den gewissen Ballhunger entwickelt den es braucht um für das so wichtige Saisonende gewappnet zu sein. Auch blieb man sich der eigenen Linie treu und wechselte nahezu in jedem Satz die Aufstellung umso allen Spielerinnen nahezu gleichwertige Einsatzzeiten zu gewähren. Die erste Tagespartie gegen die jungen Zürcherinnen aus Schlieren konnte relativ locker gewonnen werden, wohingegen sich der Match gegen das ambitionierte Kreuzlingen über fünf anstrengende Sätze hinzog, welche man schlussendlich jedoch auch für sich entscheiden konnte. Damit bleiben die Jonerinnen auch weiterhin verlustpunktfrei und rangieren auf dem zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit Leader Diepoldsau. Diese beiden Teams haben zudem bereits die Teilnahme am Final-Event gesichert und kämpfen nun nur noch um den Qualifikationssieg und die damit einhergehende bessere Ausgangslage.

 

Lockerer Auftakterfolg gegen Schlieren

Bei bereits hochsomemrlichen Temperaturen aber durch den Tau extrem feuchten Rasen wurde die erste Tagespartie gegen den STV Schlieren angepfiffen. Jona war in dieser Partie der klare Favorit gegen die extrem junge und neuformierte Schlierener Mannschaft. Nach einer kurzen Anlaufphase kam der Angriffsexpress der Jonerinnen immer besser ins Spiel und es gelang den St. Gallerinnen das Spieldiktat zu übernehmen. Mit präzisem Aufbauspiel und einer effizienten Angriffsverwertung dominierte man somit den Match und dies spiegelt sich auch in den einzelnen Satzergebnisse von 11:4, 11:5 und noch einmal 11:4 wieder. Schlieren konnte vor allem aus dem eigenen Angriff zu wenig Druck entwickeln um den routinierten TSV Jona defensiv zu fordern, weshalb Jona letztendlich relativ einfaches Spiel hatte. Trainer Michael Schubiger ermahnte seine Frauen zudem immer wieder die Konzentration hoch zu behalten um vor allem für den wichtigen zweiten Match des Tages gewappnet zu sein.

 

Einige Mühe bekundet bei Fünf-Satz-Sieg

Nach einer langen Spielpause traf der TSV Jona in der vierten Tagespartie auf Satus Kreuzlingen. Die Thurgauerinnen sind mit ihrer jungen, talentierten und ehrgeizigen Mannschaft ein versprechen für die Zukunft in der nationalen Spitze und dementsprechend motiviert gingen die Herausforderinnen in die Partie gegen den Titelverteidiger Jona. Wie im Vorfeld erhofft und zur Freude der Zuschauer entwickelte sich von Beginn an eine spannende Partie mit guten Phasen auf beiden Seiten. Jona startete zunächst besser in das Spiel aber gegen Satzende gab man den bereits schon sicher geglaubten Satzerfolg beinahe noch aus der Hand da man Kreuzlingen eine temporäre Aufholjagd zugestand. Schlussendlich behielt die eigene Routine im ersten Satz aber die Oberhand und man konnte den knappen 13:11-Satzgewinn realisieren. In den darauffolgenden drei Spielabschnitten domierte ab Satzmitte jeweils eine der beiden Mannschaften und dadurch konnte sich keines der Teams eine wirklichen Vorteil verschaffen. Folgerichtig stand es nach vier gespielten Sätzen 2:2 und der Entscheidungssatz musste über den Ausgang dieser Partie bestimmen. Noch einmal total fokussiert agierend gelang des dem TSV Jona bis zur Satzhalbzeit und dem Seitenwechsel eine 4-Punkte-Führung zu erspielen, welche die Thurgauerinnen auf der anderen Seite unter Druck setzte. Durch die Joner Leistungssteigerung gefordert agierte Kreuzlingen nun etwas fehlerhaft und ungeduldig, weshalb sich am Ende der Meister gegen den Herausforderer Dank des finaen 11:5-Satzerfolges durchsetzen konnte.

 

Im Einsatz: Natalie Berchtold (C), Tina Ferrat, Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Michael Schubiger (Trainer)