3. Runde (Jona)

TSV Jona - Faustball TV Rebstein 3:0 (11:1/11:4/11:5)
TSV Jona - SVD Diepoldsau 1:3 (9:11/11:7/11:13/5:11
TSV Jona - Faustball Elgg 3:1 (13:11/6:11/11:7/6:11/11:5)


Zum Abschluss der diesjährigen NLA-Qualifikation konnten die Jonerinnen zwei weitere Siege einfahren aber mussten sich im NLA-Spitzenkampf dem SVD Diepoldsau geschlagen geben
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2020 damen1 tnZum Saisonabschluss bestritten die Faustballerinnen des TSV Jona ihre einzige NLA-Heimrunde und bestritten dabei drei Matches gegen unterschiedlich starke Gegner. Im Vorfeld der Runde hielten alle NLA-Teams eine Schweigeminute zu Ehren des ehemaligen Joner Trainers Martin Stoob ab und die Jonerinnen spielten erneut mit Trauerflor. Die beiden Partien gegen Rebstein und Elgg konnten relativ deutlich gewonnen werden, wobei die gezeigte spielerische Leistung teilweise nicht den eigenen hohen Erwartungen und Ansprüchen entsprach. Im heiss erwarteten Spitzenduell mit Hallen-Meister Diepoldsau konnte Jona leider nicht ganz sein Leistungsoptimum abrufen und musste sich in vier Sätzen geschlagen geben. "Das Diepoldsau uns irgendwann einmal auch auf dem Feld schlagen wird war uns klar und ist prinzipiell nicht schlimm in der NLA-Qualifikation. Obwohl mich die heutige Leistung etwas nachdenklich stimmt, gilt es nun auf das Final Event in zwei Wochen zu blicken und die richtigen Erkenntnisse sowie Massnahmen aus der Niederlage zu ziehen. Ich bin zuversichtlich das wir als Team bei einem erneuten Aufeinandertreffen mit Diepoldsau parat sein werden um unseren Titel auch in diesem Jahr zu verteidigen." so Trainer Michael Schubiger. Damit beendet der TSV Jona die Qualifikation der Nationalliga A auf dem zweiten Schlussrand und trifft folgerichtig beim Final-Event in zwei Wochen im Halbfinale auf den Dritten FB Neuendorf.

 

Ungefährdeter Auftakterfolg gegen Aufsteiger Rebstein

Im Spiel gegen die Aufsteigerinnen aus der NLB bekundeten die Jonerinnen zu keiner Phase der Partie irgendwelche Probleme. Jonas Trainer Michael Schubiger nutzte den Match gegen den des TV Rebstein um allen Spielerinnen ausreichend Einsatzzeiten zu gewähren um sicherzustellen das alle im Kader ready sind für den bevorstehenden Spitzenkampf. Rebstein konnte Jona kaum unter Druck setzen und dementsprechend deutlich vielen die drei Satzgewinne für den TSV Jona aus.

 

Erstmalige Niederage gegen Diepoldsau auf dem Feld

Bereits im Vorfeld wurde das Aufeinandertreffen zwischen Jona und Diepoldsau sehnlichst erwartet und viele erhofften sich einen spannenden und qualitativ hochstehenden Spitzenkampf. Erstmalig in dieser Saison mit der nominellen Stammformation agierend legte der TSV Jona los wie die Feuerwehr und erspielte sich eine frühe 5:1-Führung. Nach einem Diepoldsauer Time-out kam es jedoch zum Bruch im Joner Spiel und man musste den Gegnerinnen vermehrt Punktgewinne zugstehen. So kam es das man diesen Satz völlig unerwartet und auch unnötig noch mit 9:11 verloren geben musste. Im zweiten Satz fing sich das Joner Spiel wieder etwas und man konnte den Spielverlauf von Anfang bis Ende kontrollieren. Dank einiger schöner Spielzüge und Punkte gelang mit dem 11:7 der Satzausgleich. Die zahlreichen Zuschauer erhofften sich nach diesem Satzgewinn eine Stabilisierung der Joner Leistung doch an diesem Tag gelang es der ganzen Joner Mannschaft aus unerklärlichen Gründen nicht ihre Bestform abzurufen. Schöne Punkte wechselten sich regelmässig mit haarsträubenden Fehlern ab und Diepoldsau wusste dies für sich zu nutzen. Der TSV Jona konnte eigene Satzbälle nicht nutzen und wurde dafür von den Rheintalerinnen prompt bestraft. Mit den 1:2-Satzrückstand konfrontiert ging es in den vierten Teilabschnitt wobei die Jonerinnen sich nicht mehr steigern zu vermochten. Die fehlende Präzision aus den vorherigen Sätzen wurde nun noch stärker ersichtlich und dementsprechend klar musste man den Satz und auch die Partie verloren geben.

 

Eigener Minimalismus knapp ausreichend für mühsamen Arbeitssieg

Nach dem verlorenen Spitzenkampf war beim TSV Jona etwas die Luft raus und der gesamte Kader bekundete Konzentrationsschwierigkeiten im letzten Qualifikationsspiel gegen Elgg. Den ersten Satzgewinn erarbeitet man sich mit einer kämpferischen Leistung aber der gewohnte Spielfluss bzw. Spielfreude kam dabei nicht auf. Dies rächte sich im zweiten Abschnitt, denn die extrem junge Mannschaft aus Elgg spielte gross auf und zwang die Jonerinnen immer wieder zu Fehlern; Folgerichtig musste der Titelverteidiger den 4:11-Satzverlust hinnehmen. In den beiden abschliessenden Sätzen konnte Jona zwar jeweils den Satzgewinn realisieren aber die erhoffte spielerische Leistungssteigerung blieb aus. Gemäss dem Motto "Gewonnen ist gewonnen und nach der Saison fragt niemand mehr über die Leistung an einzelnen Spieltagen gross nach" fokussierte man sich nach der Partie bereits auf zukünftige Herausforderungen.

 

Im Einsatz: Natalie Berchtold (C), Tina Ferrat, Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk, Janine Stoob, Celina Traxler, Katja Winiger, Michael Schubiger (Trainer)