2. Runde am 13. Juni (10:00) in Kreuzlingen

TSV Jona - FB STV Schlieren
TSV Jona - Faustball Satus Kreuzlingen

Dieses Wochenende bestreitet auch das Frauen-Fanionteam des TSV Jona seinerseits die zweite NLA-Qualifikationsrunde wobei man erneut auswärts antritt und mit zwei Erfolgen sich in der Tabellenspitze etablieren möchte.

 

2020 damen1 tnTrotz personeller Engpässe konnten die Jonerinnen am vergangenen Wochenende mit zwei Siegen in die diesjährige Feldsaison starten und wussten vor allem auch gegen die engere Konkurrenz auch Neuendorf zu überzeugen. In der zweiten NLA-Runde trifft man nun auswärts in Kreuzlingen zunächst auf Schlieren sowie die fast gebenden letztjährigen Bronze-Medaillengewinnerinnen von Faustball Status Kreuzlingen. Mit zwei Erfolgen könnte man sich bereits frühzeitig die Halbfinalqualifikation zum Final-Event in Neuendorf sichern, aber gerade bei den aktuell vorherrschenden hochsommerlichen Temperaturen erwartet die Jonerinnen gerade in der zweiten Tagespartie ein besonders heisser Tanz. Bis auf Angreiferin Celina Traxler, welche nach ihrer Verletzung noch weiterhin geschont wird, stehen ansonsten alle Spielerinnen im Kader von Trainer Michael Schubiger zur Verfügung.

 

Favoritenrolle gegen Team aus Schlieren

In ihrer ersten Tagespartie treffen die St. Gallerinnen vom oberen Zürichsee auf das Team aus Schlieren. Die Zürcherinnen haben ihren Kader über die letzten Jahre erhelblich verjüngt und sich seitdem wieder im Mittelfeld der Nationalliga A etabliert. Um ihrer klaren Favoritenrolle gerecht zu werden müssen die Jonerinnen von Beginn an konzentriert und konsequent agieren. Auch unabhängig von der Absenz von Traxler ist man auf dem Papier auf allen Positionen besser besetzt als Schlieren und verfügt als mehrmaliger Schweizer Meister auch die bedeutend grössere Routine. Folgerichtig spricht die Ausgangslage für einen deutlichen Joner Erfolg, welcher nun auch realisiert werden muss. Idealerweise können die Jonerinnen unnötige Satzverluste vermeiden um mit Hinblick auf den Spitzenkampf im zweiten Spiel der Runde Kräfte zu schonen.

 

Spannender Spitzenkampf mit offener Ausgangslage gegen Kreuzlingen zu erwarten

Zum Abschluss des zweiten NLA-Spieltages kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen Jona sowie dem ambitionierten Heimteam aus Kreuzlingen. Die talentierten Thurgauerinnen haben sich mit dem letztjährigen Medaillengewinn endgültig in der nationalen Spitze etabliert und stellen mittlerweile auch einige neue Nationalspielerinnen. Nun sind die Thurgauerinnen gewillt in die etablierte Phalanx aus Jona und Diepoldsau einzudringen und streben dieses Jahr den erstmaligen Einzug in das Finale der Schweizer Meisterschaften an. Auf allen Positionen nahezu gleichwertig besetzt darf Kreuzlingen zu keine Zeitpunkt unterschätzt werden, zumal gerade Kreuzlingena Hauptangreiferinnen einen Leistungssprung gemacht haben. Der TSV Jona muss in dieser Partie unbedingt sein gesamtes Potenzial sowie eine spielerische Topleistung abrufen, denn je nach Spielverlauf kann dieser Match sehr von taktischen Varianten geprägt sein. Mit Janine Stoob steht den Jonerinnen in dieser Partie nur eine gelernte Hauptangreiferin zur Verfügung und dementsprechend müssen alle Spielerinnen jederzeit auf alles mögliche gefasst sein. Sollte dies gelingen, dann hat Jona realistische Chancen auf einen erneuten Erfolg über Faustball Satus Kreuzlingen. Da man in der Vergangenheit bereits des Öfteren Mühe gegen Kreuzlingen bekundete,  verspricht dieser Match nicht ganz unerwartet über eine gewisse Spannung im Vorfeld.

 

Kader: Tina, Baumann, Natalie Berchtold (C), Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk, Janine Stoob, Celina Traxler (verletzt), Katja Winiger, Michael Schubiger (Trainer)