3. Runde (Jona)

TSV Jona - Faustball Elgg 3:1 (11:13/11:4/11:5/11:6)
TSV Jona - SVD Diepoldsau 0:3 (2:11/10:12/12:14)
TSV Jona - TV Kirchberg 3:0 (11:7/11:6/11:4)


Zum Abschluss der diesjährigen NLA-Qualifikation konnte das Joner Frauen-Fanionteam im heimischen Grünfeld trotz der Niederlage im Spitzenkampf zwei weitere Siege realisieren
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2020 damen1 tnDie Jonerinnen beenden die diesjährige Qualifikationsrunde in der Nationalliga A auf dem dritten Tabellenplatz und qualifizieren sich somit für das Final-Event in Neuendorf. Am Ende wurde es auf Grund der überraschenden Niederlage des Qualifikationszweiten Kreuzlingen gegen Neuendorf noch einmal richtig spannend, weil sich dadurch drei Teams punktgleich mit jeweils zwei Niederlagen auf den Rängen hinter den ungeschlagenen Qulifikationssiegerinnen aus Diepoldsau platzierten. Diese endgültigen Klassifizierungen sind wichtig im Hinblick auf die bevorstehenden Halbfinalpaarungen, wobei der TSV Jona im September nun auf Kreuzlingen trifft und Neuendorf den Meister fordern muss. Für die Jonerinnen, welche auch bei der abschliessenden Heimrunde weiterhin auf Angreiferin Celina Traxler verzichten mussten, ist die dennoch souveräne Qualifikation für das Final-Event ein toller Mannschaftserfolg. Mit zwei Siegen gegen Elgg und Kirchberg konnten die St. Gallerinnen im heimischen Grünfeld dieses Saisonziel endgültig fixieren. In der Neuauflage des letztjährigen Finals gegen den SVD Diepoldsau musste man sich zwar mit 0:3 geschlagen geben aber das Team von Trainer Michael Schubiger hat vor allem in den letzten beiden Sätzen bewiesen das man in Bestform und hoffentlich bald auch wieder Bestbesetzung durchaus Chancen hat die Rheintalerinnen vom nationalen Thron zu stossen. Bis zum Final-Event im September stehen nun intensive Trainingswochen mit Hinblick auf die Frauen-Weltmeisterschaft Ende Juli sowie dem EFA 2021 Fistball Women's Champions Cup Ende August auf dem Programm.

 

Startschwierigkeiten gegen Elgg führen zu Satzverlust 

Zum Auftakt der Heimrunde empfing man das junge Zürcher Team aus Elgg, welches sich dieses Saison klar im Mittelfeld der Liga platzieren konnte und bereits andere Top-Teams der Liga vor gewisse Schwierigkeiten stellte. Den Startsatz verschlief man auf Seiten des TSV Jona und man geriet schnell mit drei Punkten in Rückstand. Zwar konnte man sich noch einmal herankämpfen aber zahlreiche Stockfehler in der Defensive führten letztendlich zum unnötigen 11:13-Satzverlust. Wachgerüttelt durch den 0:1-Satzrückstand agierten die Jonerinnen im zweiten Satz endlich von Anfang an hoch konzentrier und wiesen die Elggerinnen letztendlich deutlich mit 11:4 in die Schranken. Nach dem Satzausgleich schien der Widerstand bei den Gegnerinnen gebrochen zu sein, denn auch in den beiden darauffolgenden Teilabschnitten verlief das Spielgeschehen relativ eindeutig zugunsten Jonas. Mit 11:5 und 11:6 brachte man den angestrebten 3:1-Sieg schlussendlich doch noch in trockene Tücher.

 

Jonerinnen können Meister in den Sätzen zwei und drei stark fordern

Direkt im Anschluss kam es zum vermeintlichen Spitzenkampf zwischen den Gastgeberinnen und Meister SVD Diepoldsau. Die Rheintalerinnen sind bis anhin ungeschlagen durch die Qualifikation marschiert und waren im Vorfeld dementsprechend favorisiert. Auf Seiten der Jonerinnen merkte man zu Spielbeginn den Kräfteverschleiss aus der vorherige Partie noch ziemlich an und Diepoldsau wusste dies in Manier einer Spitzenmannschaft beim 2:11 gnadenlos auszunutzen. Nach dieser kalten Dusche stellte der TSV Jona vom X-System auf die defensivere V-Variante um und forderte dadurch den Gegner bedeutend stärker im zweiten Satz. Bis zum Satzende hielt man mit und nur Kleinigkeiten verhinderten letztendlich einen möglichen Satzausgleich. Im dritten Abschnitt schien Jona den Spielverlauf nun im Griff zu haben und die Mannschaft erspielte sich mit grossem Kampfgeit Punkt um Punkt. Beim Stand von 10:7 für die Jonerinnen liess man am Ende ein wenig das nötige Wettkampfglück vermissen und verpasste es den Sack zuzumachen. Diepoldsau konnte die Joner Satzbälle abwehren und sicherte sich schlussendlich in der Verlängerung mit 12:14 auch diesen Satzgewinn.

 

Klarer Favoritensieg gegen Kirchberg

Zum Qualifikationsabschluss empfingen die Jonerinnen die Aufsteigerinnen des TV Kirchberg und gegen die Bernerinnen war man im Vorfeld klar favorisiert. Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich eine Partie ohne zahlreiche Highlights wobei der TSV Jona das Spielgeschehen von Beginn an kontrollierte. Im ersten Satz dauerte es noch ein wenig bis die Mannschaft zu ihrem Spielfluss fand aber unabhängig davon resultierte ein ungefährdeter Satzerfolg. Der zweite Teilabschnitt entwickelte sich nahezu zu einem Spiegelbild der Auftaktsatzes und auch das letztendliche Resultat von 11:6 zur 2:0-Satzführung untermauerte diesen Umstand. Im dritten und letzten Abschnitt liess dann beim Gegner die Kondition und vor allem Konzentration markant nach wodurch das 11:4 noch klarer ausfiel als die beiden Satzresultate zuvor.

 

Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold (C), Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk, Janine Stoob, Celina Traxler (verletzt), Katja Winiger, Michael Schubiger (Trainer)