5. Runde (Walzenhausen)

TSV Jona - SVD Diepoldsau 3:0 (6:11/7:11/8:11)
TSV Jona - STV Walzenhausen 3:1 (8:11/11:8/12:8/11:4)


Trotz einer eher wenig ansprechenden Leistung starten die Faustballer des TSV Jona mit je einem Sieg und einer Niederlage in die Rückrunde der NLA-Qualifikation.

herren1 tnBei der Auswärtsrunde im appenzellischen Walzenhausen traf das männliche Fanionteam des TSV Jona zum Rückrundenstart auf Leader SVD Diepoldsau sowie das Heimteam des STV Walzenhausen. Alle Teams hatten vor allem mit den böigen Windbedingungen zu kämpfen, da eine Spielfeldseite extrem stark übervorteilt wurde. Wie bereits gegen Ende der Hinrunde schafften es die Joner nicht an ihr Leistungsmaximum heranzukommen und mussten dadurch teilweise arg kämpfen. Dies reichte zunächst gegen Favorit Diepoldsau nicht zu einem Satzgewinn doch im anschliessenden Duell mit Tabellennachbar Walzenhausen konnte man sich in einer harzigen Partie doch noch in vier Sätzen durchsetzen. Damit festigt die Mannschaft von Trainer Christian Schluep seine Position im Tabellenmittelfeld und wahrt die Chancen auf eine allfällige Teilnahme am Final Event im September. Dafür bedarf es aber einer erkennbaren Leistungssteigerung damit man am kommenden Wochenende die dafür benötigten Big Points anstreben kann.

 

Wenig überzeugende Leistung führt zu klarer Niederlage

Beim Duell der beiden Gastmannschaften kam es zum Aufeinandertreffen zwischen dem TSV Jona sowie dem SVD Diepoldsau, welcher zum Saisonauftakt in einer äusserst engen und umkämpften Partie knapp in fünf Sätzen als Sieger vom Platz ging. Mit dem Wissen, dass ein Erfolg gegen den aktuellen Tabellenführer bei entsprechender eigenen Leistung durchaus im Bereich des Möglichen liegt, startete Jona in den Match. Leider fanden die Joner zu keinem Zeitpunkt in die Partie und agierten auf allen Positionen ungewohnt unkonzentriert und fehlerhaft. Dadurch war es für Diepoldsau ein leichtes den Spielverlauf zu kontrollieren und die Rheintaler liessen sich diese Chance nicht entgehen. Obwohl sich der TSV Jona in jedem Satz ein wenig zu steigern vermochte, gingen alle drei Spielabschnitte mit 6:11, 7:11 und 8:11 relativ ungefährdet und völlig verdient an den Gegner.

 

Schwache Partie von beiden Seiten

Direkt im Anschluss trafen die Joner auf den STV Walzenhausen, wobei diese Partie mit Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf von besonderer Bedeutung war, denn der Verlierer musste sich von realistischen Chancen auf eine Teilnahme am Final-Event verabschieden. Dementsprechend war beiden Mannschaft eine gewisse Nervosität nicht abzusprechen und zusätzlich hatten sowohl Jona als auch Walzenhausen doch erkennbare Mühe mit den herrschenden Windverhältnissen. Nachdem beim TSV Jona im ersten Satz nicht sonderlich viel zu gelingen vermochte und man folgerichtig mit 8:11 in Satzrückstand geriet, erwachte die Mannschaft um Captain Yves Baeriswyl endlich. Obwohl man über die gesamte Partie hinweg nicht wirklich überzeugend und vor allem konstant auftreten konnte, gelang es den Jonern in den darauffolgenden zwei Sätzen zumindest in den entscheidenden Phasen besser als der Gegner zu agieren und diese jeweils mit 11:8 für sich zu entscheiden. Einzig im vierten und letzten Spielabschnitt konnte man den Widerstand Walzenhausens bereits frühzeitig brechen und mit einem klaren 11:4 den so wichtigen 3:1-Erfolg realisieren.

 

Im Einsatz: Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi, Cornelius Jäger, Sebastian Kammer, Max Krebser, Patrick Kuster, Yannick Landolt, Kevin Parkel, Christian Schluep (Trainer)