5. Runde (Wilen)

TSV Jona - FB Elgg-Ettenhausen 2 3:2 (13:11/7:11/11:7/7:11/13:11)

6. Runde (Diepoldsau)

TSV Jona - SVD Diepoldsau 2 3:0 (11:5/11:6/11:5)
TSV Jona - FG Rickenbach-Wilen 0:3 (9:11/7:11/9:11)


Trotz zwei Siegen beendet die 1. Männer-Mannschaft die NLB-Saison schlussendlich nur auf dem dritten Rang da man aufgrund der abschließenden Niederlage gegen Rickenbach-Wilen in den Direktduellen der drei punktgleichen Mannschaften die schlechteste Bilanz aufwies.

2018 herren1 tnWie bereits vor der Weihnachts- und Neujahrspause musste das Team auch in den letzten beiden Runden erneut auf zahlreiche Spieler verzichten. Robert Meierhofer musste sich im Januar einer erneuten Knieoperation unterziehen und auch Max Krebser, welcher zwar wieder genesen ist aber zurzeit die Rekrutenschule absolviert, fehlte der Mannschaft. Mit nur einem verbleibenden nominellen Angreifer im Kader musste sich auch Co-Trainer Fabio Kunz wieder das Trikot überstreifen um Yannick Landolt bestmöglich zu unterstützen. Zusätzlich agierte auch Sebastian Kammer neu als defensiver Angreifer auf der vorne rechts Position. Alle sich noch bietenden Optionen wurde am vergangenen Wochenende auch gezogen um die Qualifikation zu den NLA-Aufstiegsspielen doch noch realisieren zu können. Leider konnte die Mannschaft im entscheidenden Spiel gegen den direkten Konkurrenten Rickenbach-Wilen nicht ihre Bestleistung abrufen und rutschte dadurch in der Endabrechnung noch vom ersten auf den undankbaren dritten Schlussrang ab. Die einzigen drei Saisonniederlagen bezog man unglücklicherweise ausgerechnet gegen die beiden Mannschaften auf den ersten beiden Rängen und deshalb zog man trotz Punktgleichheit den Kürzeren. Verfliegen mit der Hallensaison 2017/18 vor einem Jahr ist jedoch ein erkennbarer Fortschritt ersichtlich gewesen und die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Es bleibt jedoch zu hoffen das das nahezu chronische Verletzungspech auf den Angreiferpositionen endlich mal ein Ende findet, denn auch in dieser Saison konnte man kein einziges Mal mit allen Offensiven Akteuren agieren.

Geglückte Revanche gegen Elgg-Ettenhausen 2
Sich der aktuellen Tabellensituation im Klaren wollte der TSV Jona seine einzige Partie am Samstag unbedingt gewinnen. Dabei traf man auf Leader Elgg-Ettenhausen 2, gegen welchen man im Hinspiel trotz einer 2:0-Satzführung doch noch eine bittere Fünf-Satz-Niederlage hinnehmen musste. Mit Fabio Kunz am Service glückte den St. Gallern der Start und dank einer frühen Führung sicherte man sich die verdiente Satzführung. In einem ausgeglichenen Spiel gelang es dem Konkurrenten jedoch zurückzuschlagen und den Satzausgleich zu realisieren. Mit zunehmender Spieldauer konnte sich keines der beiden Teams absetzen und folgerichtig gewannen sowohl Jona and auch Elgg-Ettenhausen 2 jeweils einen weiteren Satz. Im alles entscheidenden Spielabschnitt nahm Captain Yves Baeriswyl einen Wechsel vor und erhoffte sich dadurch etwas mehr Stabilität. Auch der fünfte Satz war weiterhin durch eine taktische Spielweise geprägt da beide Mannschaften mit dem Service mehrheitlich den gegnerischen Hauptangreiferin beschäftigten. Beim Stand von 6:4 für Jona wurden ein letztes Mal die Seiten gewechselt und der TDV Jona schien alle Trümpfe in der Hand zu haben. Elgg-Ettenhausen liess jedoch nicht locker und die Spielgemeinschaft konnte nach der Abwehr eines Matchballs erneut ausgleichen und seinerseits einen Punkt Vorsprung herausspielen. In diesem Krimi die Nerven bewahrend gelang es den Jonern die drohende Niederlage abzuwenden und schlussendlich mit 13:11 den umjubelten 3:2-Erfolg doch noch zu sichern.

Klarer Erfolg gegen den Gastgeber
Am Sonntag stand die letzte Qualifikationsrunde in Diepoldsau auf dem Programm und in ihrem ersten Spiel trafen die Joner auf Tabellenschlusslicht SVD Diepoldsau 2. Leider musste man nun auch auf Fabio Kunz verzichten, welcher nach dem Samstag leicht angeschlagen nur im Notfall zur Verfügung stand. Mit insgesamt vier Abwehrspielern agierend gelang es dem TSV Jona jedoch defensiv Beton anzurühren und somit Hauptangreifer Yannick Landolt gekonnt in Szene zu setzen. Diesem Druck wussten die heimischen Rheintaler nicht viel entgegenzusetzen und folgerichtig ging der erste Satz klar an Jona. Auch in den weiteren beiden Spielabschnitten wusste Jona zu überzeugen und sowohl Landolt als auch Sebastian Kammer fanden im Angriff immer wieder Lücken bei den Diepoldsauern. Letztendlich könnte ein völlig verdienter 3:0-Erfolg aus Sicht Jonas realisiert werden.

Verunsicherte Joner mit verdienter Niederlage
Direkt im Anschluss kam es nun zur alles entscheidenden Partie gegen die FG Rickenbach-Wilen, welche bis dahin am Wochenende alle seine drei Partien in überzeugender Art und Weise gewinnen konnte. Aufgrund des Umstandes das die Joner das Hinspiel in fünf Sätzen verloren geben musste, benötigte der TSV unbedingt einen Sieg um sich für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren. Die Thurgauer konnten jedoch im Gegenzug auf ihren kompletten Kader mit insgesamt drei Angreifern zurückgreifen, was sich schlussendlich als entscheidender Vorteil im Kampf um die Punkte erwies. Wie bereits gegen Diepoldsau mit Sebastian Kammer am Service agierend fanden die Joner gut in die Partie und konnten sich einen kleinen Vorsprung erspielen. Defensiv gut aufgestellt gelang es bis zum 9:5 den Spielverlauf zu kontrollieren bis plötzlich aus dem Nichts ein Bruck im Spiel der St. Galler erkenntlich wurde. Obwohl sich noch genügend Chancen boten den Satzgewinn zu realisieren, vermochte man nicht die beiden noch fehlenden Punkte zu machen und musste im Gegenzug Rickenbach-Wilen eine Punkteserie von sechs Punktgewinn zugestehen. Dieser äusserst bittere Satzverlust lähmte die Joner noch bis weit in Mitte des zweiten Spielabschnittes und auch eine Service-Wechsel zu Yannick Landolt brachte leider ausser mehr Risiko nicht den gewünschten Erfolg. Erst gegen Satzende kämpfte man sich wieder zurück in die Partie aber das Handicap war bereits zu gross. Problematisch erwies sich dabei auch die Tatsache, dass man in diesem Spiel die sonst immer vorhanden Lufthoheit bei den Blockduellen nicht abrufen konnte. Mit einem 0:2-Satzrückstand konfrontiert und dem Rücken zur Wand warf der TSV Jona im dritten Satz noch einmal alles in die Waagschale und konnte Rickenbach-Wilen bis zum Satzende fordern. Letztendlich führte jedoch der Nachteil von nur einem Angreifer sowie die mangelnden Durchschlagskraft am Service dazu, dass der Match verloren ging.

 

Im Einsatz: Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi (verletzt), Sebastian Kammer, Max Krebser (Rekrutenschule), Fabio Kunz (Comeback; Sonntag verletzt), Patrick Kuster, Yannick Landolt, Robert Meierhofer (verletzt), Andreas Merk, Kevin Parkel