3. Runde (Widnau)

TSV Jona - Faustball Widnau 0:3 (5:11/5:11/10:12)
TSV Jona - SVD Diepoldsau 0:3 (8:11/11:13/8:11)


Aufgrund einer indiskutablen Leistung in allen Mannschaftsteilen musste der TSV Jona  die Heimreise aus Widnau mit zwei doch empfindlichen Niederlagen gegen die Rheintaler Top-Teams antreten.

2019 herren1 tnVor dem Spieltag etwas überraschend auf dem zweiten Tabellenrang klassifiziert, war man sich auf Seiten der Joner eigentlich bewusst, dass es eine starken Mannschaftsleistung bedarf um gegen Gastgeber Widnau und Tabellenführer Dispoldsau an der dritten NLA-Qualifikationsrunde bestehen zu können. Gerade gegen das Heimteam hatte sich der TSV Jona im Vorfeld realistische Siegchancen ausgerechnet aber irgendwie gelang es der Mannschaft von Trainer Stefan Helbling nicht, die dafür benötigte spielerische Leistung auf das Spielfeld zu transportieren. Geradezu lethargisch agierte die gesamte Mannschaft und dies wurde schlussendlich seitens Widnau gänzlich ausgenutzt. Gegen den bis dahin noch ohne Satzverlust aufspielenden Leader SVD Diepoldsau gelang den Jonern zwar eine markante Leistungssteigerung aber letztlich blieb auch hier ein Satzgewinn verwehrt. Aufgrund dieser beiden Niederlagen rutschten der TSV Jona auf den siebten Tabellenplatz ab, da es im grossen und ausgeglichenen Mittelfeld der NLA zum grossen Zusammenschluss gekommen ist. Nach drei gespielten Runden liegen die sechs Mannschaften auf den Plätzen zwei bis sieben nur maximal einen Sieg auseinander.

Zu keiner Zeit in die Partie gefunden
Von Anfang an war in der Auftaktpartie gegen Widnau irgendwie der Wurm drin beim TSV Jona. Unkonzentriertheiten auf allen Positionen sowie Unkonstanz über die gesamte Partie hinweg prägten den Spielverlauf der St. Galler vom oberen Zürichsee. Eine mangelhafte Zuspielleistung erschwerte zudem den Spielaufbau markant und verhindert dadurch auch die Möglichkeit den so dringend benötigten Druck auf die gegnerische Defensive aufbauen zu können. Die ersten beiden Spielabschnitte war Jona folgerichtig chancenlos und geriet regelrecht unter die Räder. Vor allem das gegnerische Service bekam die Joner Defensive nicht unter Kontrolle, wobei dieses über die gesamte Spieldauer eigentlich sehr berechenbar gewesen wäre. Folgerichtig musste man sich in den Sätzen eins und zwei jeweils relativ deutlich mit 5:11 Faustball Widnau geschlagen geben. Einzig im dritten Satz fanden die Joner besser ins Spiel und zeigten endlich eine ansprechendere Leistung. Eine anfängliche 3-Punkte-Führung blieb jedoch leider ungenutzt und den Rheintalern gelang es wieder zu verkürzen. Gegen Satzende kam es zum Führungswechsel und die Widnauer strebten mit aller Macht nach dem Sieg. Trotz der Abwehr eines generischen Matchballs mussten die Joner eine auch in dieser Höhe völlig verdiente 0:3-Satzniederlage akzeptieren.

Trotz Leistungsteigerung ohne Satzgewinn gegen Leader Diepoldsau
In der zweiten Tagespartie gegen den klaren und bis anhin ungeschlagenen Tabellenführer wollte der TSV Jona seine miserable Leistung gegen Widnau zuvor vergessen machen. Die Mannschaft agierte nun um einiges konzentrierter und auch der Kampfgeist der Joner erwachte endlich. Auch dadurch bedingt gelang es Jona dem Gegner aus Diepoldsau über den gesamten Satz hinweg Paroli zu bieten. Kleinere technische Mängel und daraus resultierende Flüchtigkeitsfehler bedingten schlussendlich den 8:11-Satzverlust. Auf der vom Wind unterstützten Seite dominierte Jona nahezu den gesamten zweiten Satz. Eine stetige Führung konnte über den Spielverlauf hinweg konnte bis kurz vor Satzende erfolgreich verteidigt werden. Leider verpasste man es die sich bietenden Gelegenheiten beim Satzball zu nutzen und Diepoldsau konterte in Manier einer Spitzenmannschaft prompt zum aus Joner Sicht ärgerlichen 11:13. Nach diesem recht bitteren Satzverlust versuchte man sich noch einmal zu motivieren und das Team um Captain Yves Baeriswyl konnte auch im dritten Spielabschnitt lange mithalten. Letztendlich erwies sich Diepoldsau aber als eine Klasse besser und entschied auch den dritten Teilabschnitt für sich. Damit einhergehend musste sich der TSV Jona auch dem zweiten Rheintaler Team mit 0:3 geschlagen geben.

 

Im Einsatz: Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi (verletzt), Sebastian Kammer, Max Krebser (abwesend), Patrick Kuster, Robert Meierhofer, Andreas Merk, Yanick Landolt, Kevin Parkel (verletzt), Stefan Helbling (Trainer), Fabio Kunz (Co-Trainer)