4. Runde (Oberentfelden)

TSV Jona - STV Oberentfelden 0:3 (6:11/8:11/12:14)
TSV Jona - Faustball Wigoltingen 1:3 (9:11/8:11/11:6/10:12)


Auch zum Abschluss der diesjährigen NLA-Qualifikationshinrunde misslingt den Joner NLA-Herren mit zwei empfindlichen Niederlagen der definitive Befreiungsschlag.

2019 herren1 tnBereits im Vorfeld der vierten NLA-Runde, welche im aargauischen Oberentfelden ausgetragen wurde, war klar das die beiden Partien gegen die punktgleiche Konkurrenz aus Oberentfelden und Wigoltingen von enormer Bedeutung sein würden. Aufgrund des extrem engen Mittelfeldes innerhalb der Nationalität A zählt jeder Sieg gegen einen direkten Konkurrenten nahezu doppelt. Folgerichtig war es das Ziel des TSV Jona die Nullrunde vom vergangenen Wochenende vergessen zu lassen und sich erfolgreich zu rehabilitieren. Leider misslang dies den Joner grundsätzlich da man von den teilnehmenden Mannschaften am wenigsten mit den vorherrschenden Witterungsbedingungen und der damit einhergehenden anzupassenden, cleveren sowie sicheren Spielweise klargekommen ist. Auch bedingt durch zahlreiche individuelle Eigenfehler müsste man sich schlussendlich der Konkurrenz geschlagen geben und verbleit damit nach Abschluss der Hinrunde auf dem aktuell siebten Tabellenrang.

Starkes Heimteam trumpft gross auf
Der STV Oberentfelden musste krankheitsbedingt auf seinen jungen Hauptangreifer Tim Egolf verzichten aber der reaktivierte Routinier Nicolas Schwander ersetzt ihn mehr als ideal. Über den gesamten Spielverlauf hinweg agierte Oberentfelden sicherer und routinierter unter den nassen Spielbedingungen Die bombenfeste Defensive des Heimteam liess die Joner Angreifer verzweifeln und Schwander im Gegenzug düpierte die Abwehr des TSV Jona regelmässig mit platzierten Angriffsbällen. Leider fanden die Joner auch in diesem Match nicht zur erhofften defensiven Stabilität. Zahlreiche Stockfehler im Spielaufbau erschwerten bzw. verunmöglichten eine geordnete Spielweise. Hauptangreifer Yanick Landolt liess sich davon unglücklicherweise anstecken, riskierte zu häufig zu viel und daraus resultierende Eigenfehler machten Aufholjagd unmöglich. Einzig im dritten Satz fanden die Joner besser ins Spiel und zeigten ein etwas stabileres Spiel. Unglücklicherweise kam am Satzende auch noch Pech dazu und sich bietende Gelegenheiten auf einen Satzgewinn wurde durch vorspringende Bälle zunichte gemacht.

Wigoltingen in allen Belangen abgeklärter
Kopf abschalten und Vorheriges vergessen war schlussendlich die Devise für die direkt im Anschluss folgende Partie gegen Wigoltingen. Der Meister agierte auch weiterhin ohne Nationalangreifer Ueli Rebsamen und die Chancen auf einen Erfolg waren somit prinzipiell intakt, wobei jedoch noch immer das Wigoltinger Abwehrbollwerk im Weg stand. In den ersten beiden Sätzen boten sich zahlreiche Gelegenheiten doch mit unnötigen und teilweise haarsträubende Eigenfehlern stellte Jona sich immer wieder selbst ein Bein. Der Gegner aus dem Thurgau nahm die Geschenke entsprechend dankend an. Mit dem Rücken zur Wand und kurz davor von Ratlosigkeit übermannt zu werden, gelang es dem TSV Jona im dritten Teilabschnitt endlich einmal eine deutlichere Führung zu erspielen. Darauf aufbauend konnte man den wichtigen 1:2-Satzanschluss realisieren. Anfänglich schien der Wigoltinger Wille gebrochen zu sein, denn in der Defensive endlich stabiler agierend konnte Jona sich eine 7:3-Führung erspielen. Unerklärlicherweise liess man die Thurgauer noch einmal aufkommen und rutschte gleichzeitig in die eigene fehlerhafte Leistungskurve aus dem ersten Match zurück. Unterstützt durch 1-2 strittige Schiedsrichterentscheidungen gegen Jona im falschen Moment konnte Titelverteidiger Wigoltingen wieder aufschliessen und den Satz schlussendlich gar drehen. Bezeichnenderweise beendet der erste und einzige Joner Übertritt beim Service die Partie.

 

Im Einsatz: Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi (verletzt), Sebastian Kammer (verletzt), Max Krebser, Patrick Kuster, Robert Meierhofer, Andreas Merk, Yanick Landolt, Kevin Parkel, Stefan Helbling (Trainer), Fabio Kunz (Co-Trainer)