5. Runde (Jona)

TSV Jona - FG Rickenbach-Wilen 3:0 (11:7/11:4/11:4)
TSV Jona - STV Walzenhausen 1:3 (11:9/10:12/7:11/8:11)

6. Runde (Neuendorf)

TSV Jona - FB Neuendorf 3:2 (13:11/11:5/10:12/12:14/11:9)
TSV Jona - FG Elgg-Ettenhausen 3:0 (11:7/11:9/11:7)

 

Joner Herren verharren nach intensivem Wochenende und trotz dreier Erfolge weiterhin im NLA-Mittelfeld, wobei die Chancen auf eine Platzierung unter den ersten Vier weiterhin möglich ist.

2019 herren1 tnDer TSV Jona musste im Rahmen der fünften und sechsten NLA-Doppelrunde ein Mammutprogramm aus insgesamt vier Partien absolvieren. Bei erstmalig hochsommerlichen Temperaturen wurde dabei die konditionelle Belastungsfähigkeit aller Mannschaften getestet, denn diese Rückrundenpartien sollten zum Teil bereits Aufschluss über den weiteren Saisonverlauf geben. Dabei konnte der TSV Jona erfreulicherweise seine drei Matches gegen Rickenbach-Wilen, Neuendorf und Elgg-Ettenhausen siegreich bestreiten. Allerdings musste man aber auch eine äusserst unnötige Heimniederlage gegen Walzenhausen hinnehmen, welche ein weiteres Vorrücken in der Tabelle verhinderte. Bis zur nächsten Qualifikationsrunde haben die Joner nun knapp vier Wochen Zeit um den Angriff auf einen Platz beim Final Four zu lancieren.

Geglückte Revanche gegen Rickenbach-Wilen
Vor toller heimischer Zuschauerkulisse wollte der TSV Jona die schlechte Leistung aus dem Hinspiel vergessen machen und aufgrund des Wetterumschwungs konnte eine komplett andere Partie erwartet werden als beim 1:3 zum Saisonauftakt. Dementsprechend konzentriert und engagiert starteten die Gastgeber in den Match gegen Rickenbach-Wilen. Anders als im Hinspiel konnte man das gegnerische Service nun besser lesen und entschärfen. Folgerichtig viel der Spielaufbau den Jonern einfacher und die eigene Offensive wusste die sich bietenden Chancen effizient zu nutzen. Konsequent und nahezu fehlerfrei agierend liessen die Hausherren die Konkurrenz nie wirklich herankommen und folgerichtig resultierte ein auch in diese Höhe verdienter 3:0-Erfolg.

Äusserst bittere Niederlage gegen Walzenhausen
Nachdem Appenzeller das Gästeduell verloren hatte und an die starke Leistung Jonas im ersten Spiel denkend, gingen eigentlich alle davon aus, dass der TSV Jona in dieser Partie leichtes Spiel haben würde. Leider schien sich dieses Wunschdenken der Zuschauer irgendwie auch in den Köpfen der Joner Spieler verankert zu haben, denn obwohl man nur knapp und mit viel Mühe den Auftaktsatz gewinnen konnte agierte man weiterhin äusserst fahrlässig und unkonzentriert. Ohne erklärlichen Grund verlor man die dringend benötigte Geduld und produzierte haarsträubende Eigenfehler-Serien sowohl in der Offensive wie auch in der Abwehr. Der STV Walzenhausen liess sich natürlich nicht zweimal bitten, zeigte eine grundsolide Partie mit einigen schönen Aktionen, welche häufig auch mit direkten Punktgewinnen belohnt wurden. Dem TSV Jona hingegen gelang es nicht wieder zurück in die Spur zu finden und folgerichtig setzte es eine äusserst bittere, unnötige aber letztendlich nicht unverdiente 1:3-Niederlage ab.

Erneuter Krimi gegen Neuendorf
Die beiden Partien vom Samstag in den Knochen reiste der TSV Jona am Sonntag nach Neuendorf und leider musste man kurzfristig auf Zuspieler Patrick Kuster verzichten, welcher sich am Vortag eine Zerrung zugezogen hatte. Glücklicherweise gab Sebastian Kammer wieder grünes Licht für einen Einsatz seinerseits. Da bereits das Hinspiel ein dramatischer Fünf-Satz-Krimi gewesen ist, wusste man auf Seiten der Joner was schlimmstenfalls drohte in Hinblick auf die Spieldauer. Die anwesenden Zuschauer wurden diesbezüglich auch im Rückspiel nicht enttäuscht. Bei brütender Hitze gelang es den Gästen aus Jona zunächst das Spieldiktat zu bestimmen und nach knappen Auftaktsatz sogar relativ deutlich den zweiten Abschnitt ebenfalls für sich zu entscheiden. Nach der 2:0-Satzführung sahen die Joner bereits wie der vermeintliche Sieger aus doch Neuendorf bewies im Gegenzug jedoch noch einmal seine Klasse und zeigte auch Kämpfermentalitäten. Trotzt mehrere ungenutzter Satzbälle und 1-2 Joner Matchbällen gelang es FB Neuendorf in Extremis die Sätze drei und vier jeweils in der Verlängerung zu gewinnen und zum 2:2 nach Sätzen auszugleichen. Somit kam es erneut im fünften Satz zum Showdown zwischen den beiden Teams und allen Spielern waren die Anstrengungen des bisherigen Spielverlauf sichtlich anzusehen. Jona gelang es jedoch eher noch einmal zusätzliche Kraftreserven zu mobilisieren und erspielte sich einen vorentscheidenden Vier-Punkte-Vorsprung. Zwar bäumte sich das Heimteam bei den Matchbällen noch einmal auf aber schlussendlich konnte es den erneuten Joner Erfolg nicht mehr verhindern.

Elgg-Ettenhausen dieses Mal klar bezwungen
Euphorisiert aber dennoch ersichtlich ermüdet galt es für die Joner nach nur knapp 15 Minuten Pause den Fokus bereits auf die nächste Partie zu legen, in welcher man auf das noch punktlose und akut abstiegsgefährdete Elgg-Ettenhausen traf. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde Haupangreifer Yanick Landolt zunächst geschont und durch Max Krebser ersetzt, welchem ein überzeugender Einstand in der Startaufstellung gelang. Mit druckvollen und platzierten Angriffen gelang es den Joner frühzeitig im ersten Spielabschnitt vorentscheidend davon zuziehen und schlussendlich souverän die 1:0-Satzführung zu realisieren. Im zweiten Satz bäumte sich Elgg-Ettenhausen etwas stärker auf und kam mit einigen schönen Angriffen vermehrt zu Punktgewinnen. Gegen Satzende wechselte Trainer Stefan Helbling Landolt für den bis anhin am Service agierenden Robert Meierhofer ein und dies brachte noch einmal den erwünschte Push-Effekt und sicherte den 11:9-Satzgewinn. Im dritten Abschnitt bekam man wieder etwas besser Zugriff auf die Partie und konnte dieses schlussendlich auch wieder etwas deutlicher für sich entscheiden, weshalb der TSV Jona erfreulicherweise auch die zweite Tagespartie gewinnen konnte.

 

Im Einsatz: Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi (verletzt), Sebastian Kammer, Max Krebser, Patrick Kuster, Robert Meierhofer, Yanick Landolt, Kevin Parkel, Stefan Helbling (Trainer), Fabio Kunz (Co-Trainer)