7. Runde (Jona)

TSV Jona - Faustball Widnau 1:3 (11:13/11:6/9:11/6:11)
TSV Jona - SVD Diepoldsau 1:3 (9:11/11:9/8:11/8:11)


Die Herren des TSV Jona musste im Rahmen der siebten NLA-Runde zu Hause auch in der Rückrunde zwei Niederlagen gegen die beiden Top-Teams aus Widnau und Diepoldsau hinnehmen.

2019 herren1 tnDie erhofften Big Points von welchen die Jnner Spieler und Betreuer im Vorfeld der letzten Heimrunde sprachen konnten gegen die beiden Rheintaler Vertreter leider nicht errungen werden. Im heimischen Grünfeld kamen die Männer von Trainer Stefan Helbling trotz phasenweiser erneut ansprechender Leistung in beiden Partien nicht über einen Satzgewinn hinaus. Dies ist besonders ärgerlich, da man gegen Widnau die Chance hatte mit 2:0-Sätzen in Front zu gehen und Diepoldsau hingegen einen eher schlechten Tag eingezogen hatte aber der TSV Jona davon nicht profitieren konnte. Vor dem Spieltag bestanden noch berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme am Final Four im September aber nach diesen beiden Niederlagen ist dieses Ziel doch in ziemlich wiete Ferne gerückt. Zwar besteht immer noch eine kleine theoretische Chance für die Joner am letzten Spieltag den wichtigen vierten Tabellenrang doch noch zu erreichen, jedoch muss Jona dafür nicht nur seine beiden letzten Saisonpartien gewinnen sondern ebenfalls auf Schützenhilfe der Konkurrenz hoffen. Nun gilt es zunächst erst einmal den erneuten verletzungsbedingten Ausfall von Angreifer Rpbert Meierhofer zu verkraften und die verbleibenden Kräfte auf den kommenden EFA Europeans Cup zu fokussieren.

Vergebene Chancen im ertsen Satz verhindern besseres Resultat
Bei der 0:3-Hinspielniederlage gegen Widnau konnten die Joner nicht ihre beste Leistung abrufen und starteten dementsprechend motiviert in diese Rückrundenpartie. Im Verlaufe des ersten Satzes gelang es den Hausherren einen kleinen Vorsprung herauszuspielen, doch leider versagten im entscheidenden Moment am Satzende die Nerven. Drei eigene Satzbälle blieben ungenutzt, wohingegen das formstarke Widnau eiskalt seinen ersten Versuch nutze und damit untermauerte weshalb die Rheintaler derzeit auf dem zweiten Tabellenrang stehen. Allerdings bewiesen die Joner Moral und liessen trotz diesem ärgerlichen Satzverlust nicht nach. Dank grossem Kampf und einem am Service überragend agierenden Yanick Landolt gelang der verdiente Satzausgleich. Ein äusserst bitterer Schockmoment war jedoch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Zweitangreifer Robert Meierhofer, welches sich auch für den weiteren Spielverlauf als mitentscheidend erweisen würde. In den beiden darauffolgenden Sätzen konnte man immer bis ca. Satzmitte mit den Gästen mithalten, doch immer wieder auftretende Unkonzentriertheiten sowie fehlende defensive Stabilität führten zum Verlust dieser beiden Teilabschnitte. Obwohl Widnau and diesem Tag einen sehr starken Eindruck hinterlassen hatte, wäre ein Sieg für den TSV Jona durchaus im Bereich des Möglichen gelegen und dementsprechend ist aus Joner Sicht leider von einer verpassten Chance zu sprechen.

Formschwaches Diepoldsau dennoch eine Hürde zu hoch
Frühzeitig wurde klar, dass Diepoldsau am Samstag nicht seinen besten Tag einzog und geriet auch deshalb im Duell der Gäste gegen die Widnauer ziemlich heftig unter die Räder. Folgerichtig erhofften sich die Joner mit einer guten Leistung allenfalls gegen den Leader die so dringend benötigten Big Points zu realisieren. Wie bereits im Hinspiel, welches in drei knappen Sätzen and Diepoldsau ging, dominierten die beiden Service-Spezialisten den Spielverlauf. Keine der beiden Mannschaften wusste in der Defensive Konzepte zu entwickeln, welche das gegnerische Service entschärfen zu vermochte. Konsequenterweise stand es nach zwei gespielten Abschnitten auch ausgeglichen 1:1 nach Sätzen. Einen taktischen Schachzug der Sonderklasse nutzend, stellte Diepoldsau seine Abwehrformation beim Joner Service so um, dass vier Spieler gleichzeitig auf eine Linie agierten und dadurch verunsicherte man Jonas Yanick Landolt zwar nur kurz aber ausreichend. Ein paar Joner Unachtsamkeiten folgten und plötzlich musste der TSV Jona den dritten Satz verloren geben. Im vierten Spielabschnitt stemmten sich der Joner zwar noch einmal gegen die zweite Tagesniederlage aber das eigene Defensivkonzept mit vorgezogener Mitte konnte das gegnerische Offensivduo nicht mehr verunsichern. Prinzipiell wäre auch in dieser Partie mehr drin gelegenen aber leider erwies sich die Defensive Jonas als zu wenig sattelfest um gegen den Leader bestehen zu können.

 

Im Einsatz: Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi (verletzt), Sebastian Kammer, Max Krebser (verletzt), Patrick Kuster, Robert Meierhofer (verletzt im 1. Spiel), Yanick Landolt, Kevin Parkel, Stefan Helbling (Trainer), Fabio Kunz (Co-Trainer)