NLA-Aufstiegsspiele am 25. Januar (10:00) in Jona

STV Staffelbach - TSV Jona
FB Neuendorf - Wigoltingen 2
TSV Jona - STV Wigoltingen 2
FB Neuendorf - STV Staffelbach
STV Staffelbach - STV Wigoltingen 2
FB Neuendorf - TSV Jona

 

Am kommenden Samstag kämpft das Joner Herren-Fanionteam in der Sporthalle Rain bei den Faustball Aufstiegsspielen in die Nationalliga A Halle um den NLB-Meistertitel sowie der damit einhergehenden Rückkehr in die höchste Schweizer Spielklasse.

 

2019 herren1 tnBei den NLA-Aufstiegsspielen kämpfen die jeweils zwei besten Teams der Holcim NLB West (Neuendorf & Staffelbach) und der NLB Ost (Jona & Wigoltingen 2) um den Aufstieg in die Nationalliga A. Gespielt wird eine einfache Runde jeder gegen jeden im Modus Best-of-Five, wobei nur der Sieger aufstiegsberechtigt ist. Der TSV Jona hat sich bereit erklärt diese Final Runde auszurichten. In diesem Jahr erwartet die Zuschauer eine äusserst spannende Konstellation denn alle vier teilnehmenden Mannschaften wollen unbedingt den NLA-Aufstieg realisieren. Die beiden Staffelsieger aus Neuendorf und Jona gehören seit Jahren auf dem Feld zu den etablierten NLA-Teams und wollen nun auch in der Halle zurück ins Schweizer Oberhaus. Für den West-Zweiten Staffelbach, welche im Schweizer Cup schon oft für Furore sorgte, wäre eine Aufstieg ein riesen Vereinserfolg. Aber auch Wigoltingen 2 reist besonders motiviert an, denn nur mit einem Sieg an den Aufstiegsspielen könnten die Thurgauer 2 den direkten Abstieg ihres Fanionteams aus der Nationalliga A verhindern.

 

Staffelbach als kniffelige Auftakthürde

Zum Auftakt der Aufstiegsspiele empfangen die Joner mit dem STV Staffelbach den aktuellen NLB-Zweiten aus dem Westen. Die Aargauer sind dem Heimteam aus Jona aufgrund von Partien im Schweizer Cup in den letzten beiden Jahren bekannt und dementsprechend gewarnt ist man auf Joner Seite. Man selbst hat bereits die Erfahrung mit Staffelbachs druckvollem und vor allem variablen Service gemacht und weiss die bevorstehende Herausforderung entsprechend einzuschätzen. Zudem hat man noch nie gegen Staffelbach in der Halle gespielt weshalb es schwierig vorauszusagen ist wie der Konkurrent agieren wird. Mit Hinblick auf den angestrebten Aufstieg ist ein Sieg für den TSV Jona jedoch nahezu Pflicht um sich in einer möglichst optimalen Ausgangslage zu befinden. Dies sollte aber im Bereich des Möglichen liegen da das Team bisher in der Qualifikation meistens zu überzeigen wusste.

Neuauflage des NLB Ost Spitzenkampfes

In ihrer zweiten Partie treffen die Joner bereits zum dritten Mal in dieser Saison auf das Reserveteam des STV Wigoltingen. In der abgelaufenen NLB-Qualifikation konnte sich Jona in beiden Partien am Ende mit 3:2- und 3:1-Sätzen jeweils knapp durchsetzen aber beide Matches waren hart umkämpft. Auch wenn Jona auf dem Papier wahrscheinlich etwas zu favorisieren ist, wird diese Partie sicherlich ein ganz heisser Tanz zumal noch nicht ganz sicher ist in welcher Aufstellung Wigoltingen antreten wird. Theoretisch könnte Wigoltingen auf einige seiner NLA-Stammspieler zurückgreifen, welche diesen Winter bis jetzt pausiert haben und somit noch eingesetzt werden dürften. Damit erwarte die heimischen Fans garantiert eine erneut umkämpfte und emotionale Partie in welcher Kleinigkeiten ausschlaggebend sein werden.

Duell der beiden NLB-Staffelsieger zum Schluss

Je nach Verlauf der Aufstiegsrunde könnte die aller letzte Tagespartie zum alles entscheidenden Spiel zwischen den beiden Staffelsiegern der NLB Ost und Holcim NLB West werden. Dabei treffen die Gastgeber auf FB Neuendorf, welches sich Sommer mit dem Gewinn der Bronzemedaille nach langer Zeit erstmalig wieder auf dem NLA-Podest platzieren konnte. Die Solothurner haben sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten letztendlich souverän in ihrer Qualifikation durchgesetzt und gegen ebenfalls stark berechtigte Aufstiegsambitionen. Beide Teams kennen sich aus zahlreichen NLA-Partien im Sommer, jedoch gab es in der Halle noch selten ein Aufeinandertreffen, weshalb die Ausgangslage schwierig abzuschätzen ist. Sollte es den Jonern gelingen in der Defensive kompakt zu stehen, bei den Blockduellen die Leinenhoheit zu gewinnen und zudem im Angriff ein effizientes sowie fehlerfreies Spiel zu lancieren, dann ist auch hier ein Sieg als realistisches Ziel zu bezeichnen.

 

Kader: Romano Colombi (Auslandsaufenthalt), Marco Baumann (Comeback), Sebastian Kammer, Max Krebser, Patrick Kuster (C, Auslandsaufenthalt), Yanick Landolt, Andreas Merk, Kevin Parkel (Auslandsaufenthalt), Stefan Helbling (Trainer), Fabio Kunz (Co-Trainer)