1. Runde (Widnau)

TSV Jona - FG Rickenbach-Wilen 3:0 (12:10/11:8/11:8)
TSV Jona - Faustball Widnau 2:3 (6:11/11:9/9:11/13:11/9:11)


Den Joner NLA-Faustballern gelingt mit dem deutlichen Auftakterfolg gegen Rickenbach-Wilen sowie der nur knapp verpassen Sensation gegen Widnau ein nahezu perferkter Start in die neue Feldsaison.

herren1 tnAufgrund der verkürzten Saisonvorbereitung hielten die Faustballer des TSV Jona am Samstagmorgen noch ein Abschlusstraining ab um bestens vorbereitet in die neue Saison zu starten. Dabei hinterliessen gerade die beiden jungen Hauptangreifer einen sehr guten Eindruck bei Trainer Stefan Helbling, welcher später bei der Auswärtsrunde in Widnau auch leistungstechnisch in den beiden Auftaktpartien der diesjährigen NLA-Saison bestätigt wurde. Die Joner Equipe, die zu Ehren des kürzlich verstorbenen langjährigen Spielers und Frauen-Trainers Martin Stoob mit Trauerflor auflief, zeigte sich am ersten Spieltag der Feldsaison 2020 bestens vorbereitet. In beiden Partien agierten die St. Galler vom Oberen Zürichsee konzentriert und in der Regel äusserst konsequent sodass schlussendlich ein verdienter Drei-Satz-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten FG Rickenbach-Wilen heraussprang. In der zweiten Tagespartie lieferte man sich ein eine herausragende Partie auf höchsten Spielniveau gegen den gastgebenden Vizemeister Faustball Widnau. Leider musste man sich in diesem spannenden Fünf-Satz-Krimi  nur äusserst knapp den Rheintalern geschlagen geben und verpasste dadurch den möglichen Überraschungserfolg.

 

Geschlossene Mannschaftsleistung sichert ersten Saisonsieg

In die erste Saisonpartie gegen die FG Rickenbach-Wilen, welche seitens Trainer Helbling im Vorfeld als Schlüsselpartie hinsichtlich der zum Ziel gesetzten Qualifikation für den Final-Event bezeichnet wurde, starteten die Joner konzentriert und mit der notwendigen Cleverness. Obwohl der Spielverlauf über den gesamten Match hinweg eng und umkämpft war, gelang es dem TSV Jona in den wichtigen Momenten hellwach zu sein und die sogenannten Big Points für sich zu entscheiden. Wie erwartet erwies sich Rickenbach-Wilen als kämpferischer Gegner der den Jonern bis zum Schluss hartnäckig Gegenwehr leistete. Den Ausschlag zu Gunsten Jonas in den knappen Satzresultaten gab letztendlich, dass die eigene Offensive um Yanick Landolt und Max Krebser in den wichtigen Spielphasen gegen Ende der Teilabschnitte die sich bietenden Chancen konsequent verwertete. Diese neugewonnen Qualität im Abschluss gepaart mit einer geringen Eigenfehlerquote innerhalb der gesamten Mannschaft bildeten somit die Basis für diesen wichtigen 3:0-Auftaktsieg.

  

Vizemeister Widnau wankte, viel aber leider nicht

Direkt im Anschluss bestritten die Joner ihre zweite Tagespartie gegen das Heimteam aus Widnau. Gestärkt durch den gerade realisierten Auftakterfolg wollte und konnte der TSV Jona gegen den amtierenden Feld-Vizemeister sogar noch ein Schippe drauflegen und den Widnauern einen spannenden, hochklassigen Schlagabtausch liefern. Im ersten Satz konnten sich die Hausherren zwar noch etwas deutlicher gegen Satzmitte absetzen und so verdientermassen in Satzführung gehen, ehe die Joner ebenfalls ihr ganzes spielerischen Potenzial abrufen konnten. Was darauffolgte war ein Faustball-Krimi wie er im Buche steht und bei dem beide Mannschaften zur Freude der über 200 Zuschauer, unter denen sich auch zahlreich angereiste Joner Fans befanden, Bestleistungen in allen Mannschaftsteilen boten. Der Spielverlauf schwankte hin und her und obwohl Widnau zwei Mal in Satzführung gehen konnte, glichen die Joner jeweils zum Satzgleichstand aus. Ein fünfter Durchgang musste also die endgültige Entscheidung bringen. Wie die vier Teilabschnitte zuvor war auch dieser Satz bis zum Schluss hart umkämpft und erst beim Stand von 9:9 gelang es schlussendlich Faustball Widnau dank ihrem routinierten brasilianischen Hauptangreifer den ersten Matchball zu erringen. Dieser war es dann auch der die nächste sich bietende Halbchance mit einem clever gespielten Angriffsball zum Sieg für die Rheintaler verwertete. Schlussendlich fehlten nur Kleinigkeiten zu einer im Vorfeld nicht unbedingt erwarteten Überraschung und dementsprechend zufrieden durften Trainer und Spieler des TSV Jona auch mit der gezeigten Leistung sein. Trotz der sicherlich temporär vorherrschenden Enttäuschung über diese knappe Niederlage gilt es nun das spielerische Niveau zu konservieren um bei der nächsten Runde erneut ein solchüberzeugenden Auftritt an den Tag legen zu können, denn der Kampf um die Plätze im dicht gedrängten NLA-Mittelfeld wurde bereits lanciert.

 

Im Einsatz: Sebastian Kammer, Max Krebser, Patrick Kuster (C), Yanick Landolt, Andreas Merk, Kevin Parkel, Stefan Helbling (Trainer)