2. Runde am 04. Juli (17:00) in Diepoldsau

TSV Jona - STV Wigoltingen
TSV Jona - SVD Diepoldsau

Auch ihre zweite NLA-Qualifikationsrunde bestreiten die Joner Herren auswärts und treffen dabei in Diepoldsau auf zwei der erolgreichsten Schweizer Teams der vergangenen Jahre.

 

herren1 tnNachdem der TSV Jona am vergangenen Wochenende leistungstechnisch sehr gut in die aufgrund des Coronavirus verkürzte NLA-Saison gestartet sind und aktuell im oberen Tabellenmittelfeld platziert sind, betreiten die St. Galler vom oberen Zürichsee am Samstag bereits ihre zweite Auswärtsrunde. Dabei trifft das Team von Trainer Stefan Helbling in Diepoldsau auf zwei spannende und herausfordernde Konkurrenten, denn diese beiden Herausforder aus Wigoltingen und Diepoldsau haben die nationale Meisterschaft der letzten jahre mehr als erfolgreich geprägt. Gerade Heimteam und Titelverteidiger Diepoldsau gilt auch in der Feldsaison 2020 als der grösste Favorit auf den Schweizer Meistertitel. Etwas anders ist die Ausgangssituation bei den Thurgauern des STV Wigoltingen, welche in diesem Jahr einen personellen Umbruch vollziehen und zudem auch mit langfristigen Verletzungsausfällen zu kämpfen haben. Dies ist die Chance für den TSV Jona der mit einer guten spielerischen Leistung auch an dieser Runde zumindest Chancen auf einen Sieg haben sollte und zudem hoffentlich auch Meister Diepoldsau entsprechend fordern kann.

 

Wigoltingen direkter Konkurrenz im Kampf um Final-Event Teilnahme

In der zweiten Partie der Runde kommt es zum Duell der beiden Gästeteams aus Jona und Wigoltingen. Die Thurgauer, immerhin amtierender Schweizer Cup Sieger nach dem Finalsieg gegen den TSV Jona im letzten Jahr, befinden sich in einer Umbruchsphase. Der langjährige Zuspieler und Defensiv-Leader David Berger hat auf dieses Jahr hin seine NLA-Karriere beendet und hinterlässt eine grosse Lücke im Wigoltinger Abwehrverbund. Zudem müssen die Thurgauer auch weiterhin auf ihren Nationalangreifer Ueli Rebsamen aus Verletzungsgründen verzichten, weshalb sein Bruder Res Rebsamen neu fix in das Fanionteam integriert wurde. Aufgrund dieser Umständen ist der STV Wigoltingen etwas schwächer einzustufen als in den vergangenen Jahren als das Team den nationalen Spielbetrieb dominierte. Gerade im Service und auch im Spielaufbau sind gewisse Qualitätseinbussen zu erwarten aber dennoch darf Wigoltingen auf keinen Fall unterschätzt werden, denn die neuformierte Mannschaft konnte ebenfalls gut in die neue NLA-Saison starten. Für den TSV Jona heisst deshalb die Devise den Fokus und die Konzentration erneut auf die eigene Leistung zu legen. Sollte es den Jonern gelingen auch in dieser Runde am Service druckvoll und vor allem fehlerfrei zu agieren sowie in der Abwehr solide zu stehen, dann müsste es den St. Gallern durchaus gelingen können Wigoltingen unter Druck zu setzen. Ein weiterer Knackpunkt wird zudem sein, dass man zudem auch noch das gegnerische, variable Angriffsspiel neutralisieren kann um den Druck auf den Kontrahenten weiter zu erhöhen. Dies ist das Ziel der Mannschaft um Captain Patrick Kuster für diesen Match.

 

Diepoldsau durch Sommertransfer noch stärker als letztes Jahr

Direkt im Anschluss bestreiten die Joner ihre Partie gegen das ausrichtende Heimteam des SVD Diepoldsaus. Die Rheintaler gelten als amtierender Feldmeister auch in diesem Jahr als meistgenannter Titelfavorit und gerade nach dem kurzfristigen Neuzugang von Nationalangreifer Raphael Schlattinger ist die druckvolle und variable Diepoldsauer Offensive noch stärker einzuschätzen. Auch sonst ist der Kader des SVD Diepoldsau stark besetzt und kann auf allen Mannschaftsteilen auf international erfahrene (Ex-)Nationalspieler vertrauen. Dementsprechend sattelfest und solide ist auch die Rheintaler Defensivabteilung einzuschätzen und wird sich als Herausforderung für die Joner Offensive erweisen. In der Vergangenheit konnte Jona diese Partien jedoch immer wieder offen gestalten und bot den Gastgebern gerade auf ihrem heimischen Platz in Diepoldsau schon des Öfteren einen heissen Kampf. In diesem Match wird gerade die Joner Defensivleistung in allen Mannschaftsteilen extrem gefordert sein und die ganze Mannschaft muss gemeinsam nahezu perfekt verteidigen um der eigenen Angriffsreihe überhaupt Chancen  generieren zu können. Das favorisierte Diepoldsau verzeiht keine Schwächen sowie Fehler und bei sich bietenden Gelegenheiten müssen die Joner eiskalt und gnadenlos effizient agieren um sich entsprechende Hoffnungen auf einen positiven Spielverlauf machen zu können.

 

Kader: Sebastian Kammer, Max Krebser, Patrick Kuster (C), Yanick Landolt, Andreas Merk, Kevin Parkel, Stefan Helbling (Trainer)