4. Runde (Neuendorf)

TSV Jona - STV Oberentfelden 3:1 (11:8/11:3/8:11/15:13)
TSV Jona - FB Neuendorf 1:3 (9:11/8:11/11:6/4:11)


Mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage sowie dem daraus resultierenden dritten Schlussrang in der diesjährigen Qualifikation kehren die Joner Faustballer von der vierten Runde aus Neuendorf zurück.

herren1 tnStürmisch und regnerisch erwies sich die Wetterlage in der gesamten Ostschweiz am vergangenen Wochenende doch die NLA-Faustballer des TSV Jona wurden davon nur am Rande beeinflusst denn bei der letzten Qualifikationsrunde in Neuendorf herrschten relative gute und vor allem nahezu trockene Witterungsbedingungen. Mit dem Ziel die aktuell gute Ausgangslage für das Final-Event zu verteidigen reisten die Joner in den Kanton Solothurn um die bevorstehenden Aufgaben gegen Hallen-Vizemeister Oberentfelden und das Heimteam aus Neuendorf zu meistern. Dieses Unterfangen gelang dem TSV Jona, denn man beendet die diesjährige NLA-Qualifikation nach dem  Sieg gegen Oberentfelden und der Niederlage gegen Neuendorf zum Saisonabschluss auf dem dritten Platz. Somit trifft das Team von Trainer Stefan Helbling somit beim Final-Event im Viertelfinale auf den Tabellensechsten STV Wigoltingen, wobei der Sieger dieser Partie den Qualifikationszweiten Diepoldsau im Halbfinale fordern wird.

 

Konzentrierte Mannschaftsleistung ausschlaggebend für Erfolg über Oberentfelden

Im Gästeduell traf man auf den STV Oberentfelden, welcher zuvor etwas überraschend ziemlich deutlich gegen Neuendorf verloren hatte. Prinzipiell hatten die Joner die Partie von Anfang an in Griff und konnten das Spielgeschehen in den ersten beiden Abschnitten bestimmen. Der einzige Unterschied bei den jeweiligen Satzresultaten liegt darin, dass man im ersten Satz noch viel zu viele unnötige Eigenfehler fabrizierte wodurch der Gegner bis zum Schluss im Spiel gehalten wurde. Im zweiten Satz konnte der TSV Jona die Eigenfehlerquote jedoch drastisch reduzieren und dementsprechend deutlich ging der Satz mit 11:3 an die Joner. Dieser Aufwärtstrend der Joner Leistung wurde im dritten Teilabschnitt kurzzeitig unterbrochen da Oberentfelden etwas besser in die Partie zurückfand und verdientermassen den Satzrückstand verkürzen konnte. Der vierte Abschnitt entwickelte sich zu einem wahren Krimi bei dem keine der beiden Mannschaften sich nennenswert absetzen konnte und der Satz folgerichtig in die Verlängerung ging. Im dieser hatten beide Teams jeweils Satz- bzw. Matchbälle und am Ende war der TSV Jona derjenige der mit etwas mehr Fortune den entscheidenden Punktgewinn realisieren konnte. Mit diesem wichtigen 3:1-Erfolg sicherten sich die St. Galler unabhängig vom Verlauf der noch bevorstehenden letzten Partie bereits frühzeitig den dritten Schlussrang.

  

Neuendorfs Service-Variationen zu stark

Direkt im Anschluss mussten die Joner erneut ran und trafen dabei auf die an diesem Spieltag formstark aufspielenden Gastgeber aus Neuendorf. Die interne Zielvorgabe war ein weiterer Sieg denn dadurch hätte man die noch theoretischen Chancen auf Qualifikationsrang Zwei wahren können. Im ersten und zweiten Satz entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe wobei jedoch Neuendorf jeweils gegen Satzende knapp in Front lag. Gerade das gegnerische Service von Nationalspieler Dominik Rhyn stellte die Joner immer wieder vor unlösbare Herausforderungen. Dementsprechend geriet Jona in den ersten beiden Abschnitten mit Satzresultaten von 9:11 und 8:11 ins Hintertreffen. Mit dem 0:2-Satzrückstand konfrontiert bäumten sich die St. Galler noch einmal auf und machten im dritten Teilabschnitt bereits frühzeitig den 11:6-Satzgewinn klar. In dieser Phase wusste alle Mannschaftsteile in der Defensive sowie im Angriff zu überzeugen und dementsprechend viel Druck konnte auf den Kontrahenten ausgeübt werden. Leider erwies sich dies nur als temporärer Strohfeuer seitens der Joner, denn statt der vermeintlichen Aufholjagd musste man dem Neuendorfer Heimteam ziemlich deutlich den vierten Satz zugestehen. Der Kampfgeist Jonas wurde früh im Satz gebrochen und man fand einfach keine wirksamen Mittel um Neuendorfs gut agierende Offensive zu neutralisieren. Unabhängig von dieser 1:3-Niederlage im letzten Qualifikationsspiel können die Joner prinzipiell auf eine gute spielerische Leistung an dieser Runde zurückblicken und Trainer Stefan Helbling richtete bereits direkt nach Abpfiff dieser Partie den Fokus sofort auf das Final-Event und das bevorstehende Viertelfinale.

 

Im Einsatz: Sebastian Kammer, Max Krebser, Patrick Kuster (C), Yanick Landolt, Andreas Merk, Kevin Parkel, Stefan Helbling (Trainer)