1. Runde am 05. Juni (16:00) in Jona

TSV Jona - STV Oberentfelden
TSV Jona - Faustball Wigoltingen

Mit knapp einem Monat Verspätung eröffnet das Herren-Fanionteam des TSV Jona die neue Feldsaison der Nationalliga A mit einer Heimrunde.

 

herren1 tnAuch die diesjährige NLA-Saison der Männer startet aufgrund des Coronavirus und seinen Auswirkungen mit einiger Verspätung, wobei im Gegensatz zum letzten Jahr dieses Mal kein verkürzter und leicht abgeändertem Modus zum tragen kommt. Trotz dem um vier Wochen verspäteten Saisonstart wird dieses Jahr der gewohnte Qualifikations-Modus mit einer Hin- und Rückrunde sowie jeder gegen jeden gespielt. Folgerichtig nehmen auch wieder nur die ersten vier Teams der Qualifikationsrunde am Final-Event in Neuendorf Anfang September teil, wohingegen der Tabellenletze direkt in die NLB absteigt und der Tabellenvorletzte in die übliche Barrage muss. Die Auftakt-Affichen bringen für die Männer des TSV Jona zwei spannende und attraktive Gegner, wobei der aktuelle Leistungsstand aller NLA-Teams momentan ungewiss ist da aufgrund des Coronavirus auch dieses Jahr sämtliche Vorbereitungsturniere im Frühling ausgefallen sind und alle Mannschaften zudem erst verspätet ab Mitte Mai wieder halbwegs normal trainieren konnten. Dementsprechend spannend könnten die Partien im heimischen Grünfeld gegen die Gäste des STV Oberentfelden sowie Faustball Wigoltingen werden.

 

Joner Herren streben mit Kader-Erweiterung erneut nach grossen Zielen

Nach der äusserst erfolgreich verlaufenen letztjährigen NLA-Qualifikation und dem doch ziemlich bitter verlaufenen Final-Event bestreitet das Männer-Fanionteam seine nun insgesamt dritte Sommerspielzeit unter Trainer Stefan Helbling. Der kleine Spielerkader des TSV Jona im Vergleich zum Sommer hat sich dahingehend verändert, dass neu Abwehrspieler Fabio Caspani aus der eignen NLB-Reserve zum Fanionteam dazustösst und somit dem Trainer mehr Variationen in der Defensive bietet. In der Offensive lastet die Verantwortung somit weiterhin auf Yanick Landolt und Max Krebser, welche sich wie in der vergangenen Spielzeit über die Saison hinweg die Angriffslast teilen sollen. In der Abwehr vertraut der TSV Jona neben dem dazugestossenen Fabio Caspani weiterhin auf die etablierten Kräfte um Captain Patrick Kuster, Kevin Parkel, Andreas Merk und Routinier Sebastian Kammer. Aufgrund gewisser Unsicherheiten über den Leistungsstand aller NLA-Teams wollen die Joner auch dieses Jahr möglichst schnell die ersten Siege realisieren um sich mit der Frage nach dem Klassenerhalt möglichst frühzeitig nicht mehr beschäftigen zu müssen. Das übergeordnete Ziel der Mannschaft ist es jedoch erneut möglichst guten Faustball spielen um das intern gesteckte Ziel der Teilnahme am Final-Event erneut anpeilen zu können. Ausreichend Potenzial sowie auch die notwendige Erfahrung ist vorhanden und sollte es für eine vordere Platzierung reichen, wird man die Chance natürlich versuchen wahrzunehmen zumal man betreffend Final-Event noch eine Rechnung offen hat nach dem Verlauf des letzten Jahres. Dementsprechend motiviert gehen die Joner in die diesjährige Saison, welche im Vorfeld in der Liga mit einigen überraschende Personalrochaden überraschte, wobei die Liga aller Voraussicht nach erneut extrem ausgeglichen sein wird. Einzig Meister Widnau wird von allen als der klare Topfavorit angesehen und dahinter tummelt sich ein dicht gedrängtes Mittelfeld mit nahezu allen anderen NLA-Teams.

 

Saison-Eröfnnung gegen Oberentfelden gleich richtungsweisend

In der ersten Saisonpartie empfängt der TSV Jona die Gäste aus Oberentfelden, welche nach dem Verpassen des letztjährigen Final-Events dieses Jahr besonders motiviert zu sein scheinen und dementsprechend amitioniert in die neue Saison starten wollen. Auch in dieser Saison will der STV Oberentfelden den Angriff auf einen der vorderen Tabellenplätze wagen und vertraut dabei auf seinen bewährten Kader, wobei etwas überraschend Ex-Nationalspieler Dominik Gugerli sein Comeback in der Defensive geben wird. Oberentfelden besticht durch ihre extrem kämpferische, variable Defensive sowie einen soliden Angriff, welcher trotz seiner vorhandenen Variabiliät und Durchschlagskraft jedoch auch in Drucksituationen zu einer gewissen Fehleranfälligkeit neigen kann. Das Heimteam des TSV Jona ist gewillt genau an diesem Punkt anzusetzen um die Auftaktpartie gegen die Aargauer erfolgreich zu bestreiten. Letzte Feldsaison konnte man den einzigen Vergleich zwischen den beiden Teams in einer umkämpften Partie mit 3:1 gewinnen, wobei es dieses Jahr jedoch sowohl ein Hin- als auch ein Rückspiel zwischen diesen beiden Mannschaften geben wird. Schlüssel zum Erfolg wird dabei höchstwahrscheinlich immer ein druckvolles, effizientes und vor allem fehlerfreies Service sein sowie ein solider eigener Spielaufbau. Gelingt dies den Jonern, dann liegt ein Auftakterfolg gegen Oberentfelden im Bereich des Möglichen aber nichtsdestotrotz wird es höchstwahrscheinlich eine enge, umkämpfte Partie zwischen zwei direkten Konkurrenten auf Augenhöhe.

 

Revanche gegen letztjährigen Stolperstein Wigoltingen angestrebt

In der dritten und letzten Tagespartie treffen die Gastgeber aus Jona auf Faustball Wigoltingen. Die Thurgauer erwiesen sich im letzten Jahr als der grosse Stolperstein für den TSV Jona, denn sowohl in der regulären Ligaqualifikation (1:3-Sätze) als auch im dramatischen Viertelfinale am Final-Event (2:3-Sätze) zog Jona jeweils den Kürzeren. Gerade die zahlreich vergebenen Matchbälle am Final-Event nagten noch lange am Gemüt der St. Galler und auch deshalb kann diese Neuauflage der Affiche gegen Wigoltingen mit grossem Interesse betrachtet werden. Gemäss aktuellem Kenntnisstand bleibt der Wigoltinger Kader in der Defensive prinzipiell unverändert, wobei Ex-Nationalspieler Martin Dünner seinen NLA-Rücktritt bekanntgegeben hat. In der Angriffsreihe der Thurgauer wechselte Timo Hagmann zurück zu seinem Stammverein Rickenbach-Wilen und wird durch Jan Kortzack, einem Neuzugang aus Deutschland, ersetzt. Zusätzlich stehen die beiden etablierten Angreifer Marco Eymann und Res Rebsamen weiterhin im Kader. Basierend auf den gemachten Erfahrungen müssen die Joner Faustballer in diesem Match unbedingt versuchen über die gesamte Partie hinweg eine konstant gute Leistung mit einer möglicht geringen Eigenfehlerquote abzurufen. Ein ausschlaggebender Knackpunkt für beide Teams wird das Entschärfen des gegnerischen Services sein, denn erfahrungsgenäss ist es so, dass das Team welches besser in den Spielaufbau kommt letztendlich mit hoher Wahrscheinlichkeit die Oberhand behalten wird.

 

Kader: Fabio Caspani, Sebastian Kammer, Max Krebser, Patrick Kuster (C), Yanick Landolt, Andreas Merk, Kevin Parkel, Stefan Helbling (Trainer)