3. Runde am 19. Juni (16:00) in Jona

TSV Jona - SVD Diepoldsau
TSV Jona - STV Walzenhausen

In der dritten NLA-Qualifikationsrunde bestreiten die Joner Herren bereits ihre zweite Heimrunde und empfangen dabei mit Diepoldsau und Walzenhausen die Gegner vom letzten Wochenende.

 

herren1 tnAuf Grund der allgemeinen COVID-19 Situation wurde der Spielplan in der Nationalliga A vor dem Saisonstart mehrmals durcheinander gewirbelt, weshalb der TSV Jona an diesem Wochenende zum Einen bereits sehr früh in der aktuellen Saison seine zweite Heimrunde im Stadion Grünfeld ausrichtet und zum Anderen bereits in der dritten Runde die Rückspiele gegen die Kontrahenten vom letztwöchigen zweiten Spieltag anstehen. Nachdem man mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage aus Walzenhause abreiste, möchte das Team von Trainer Stefen Helbling dieses Mal auf heimischen Rasen im Idealfall die erste Vollrunde der diesjährigen NLA-Qualifikation realisieren. Nach dem sehr enttäuschenden Saisonauftakt muss das Joner Fanionteam endlich sich richtig seinen Tritt finden um den Anschluss an die Topplatzierungen zu wahren um das angestrebte Saisonziel nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren. Auch ein wenig Widergutmachung für die eigenen Fans wäre erstrebenswert, denn in der ersten Runde verteilten die Joner nahezu nach Belieben Gastgeschenke und blieben ohne Erfolg. Dies soll sich nun ändern und die Mannschaft hat unter der Woche intensiv an den identifizierten Mängeln gearbeitet und erhofft sich davon dieses Mal nicht nur gegen Walzenhausen sondern auch die favorisierten Diepoldsauer zu reüssieren.

 

Fehlstart wie im Hinspiel vermeiden und Chancen besser nutzen

In ihrer ersten Tagespartie empfangen die Joner Vizemeister SVD Diepoldsau, gegen welchen man sich am vergangenen Wochenende mit 1:3-Sätzen geschlagen geben musste. Allerdings hätte diese Partie theoretisch viel knapper verlaufen können wenn nicht sogar müssen als das reine Ergebnis indiziert. In den ersten beiden Sätzen verschlief der TSV Jona die Partie gänzlich und agierte lethargisch sowie fehleranfällig. Dementsprechend war es für Diepoldsau ein leichtes zu punkten und die ungefährdeten Satzgewinne ins Trockene zu bringen. Erst im dritten Teilabschnitt fing Jona endlich an mitzuspielen und die Rheintaler unter Druck zu setzen. Beflügelt vom verdienten Satzgewinn lag man auch nahezu den gesamten vierten Abschnitt in Führung ehe erneute Unkonzentriertheiten sowie mangelnde Kaltschnäuzigkeit den möglichen Satzausgleich verhinderten. Im nun bevorstehenden Rückspiel will das Team um Hauptangreifer Yanick Landolt nun unbedingt besser in den Match starten und von Anfang an die Diepoldsauer unter Druck setzen. Sollte dies gelingen, dann hat bereits das letzten Wochenende gezeigt, dass Jona durchaus auf Augenhöhe mit dem Vizemeister agieren kann und Satzgewinne sowie eine allfälliger Sieg im Bereich des Möglichen liegt. Es wird sich weisen ob die Joner Faustballer dieses Vorhaben vor heimischer Kulisse nun auch umsetzen können.

 

Erneuter Sieg gegen Walzenhausen von enormer Wichtigkeit

Zum Abschluss der Runde trifft der TSV Jona auf die Gäste STV Walzenhausen. Nachdem sich mit Lukas Züger der Walzenhausener Hauptangreifer vor etwas mehr als einer Woche im Schweizer Cup verletzte, konnte Jona das Hinspiel gegen die mit fünf Abwehrspielern agierenden Appenzeller relativ ungefährdet mit 3:0 gewinnen. Aktuell ist noch etwas unklar in welchen Aufstellungsvarianten der Konkurrent dieses Mal agieren kann, aber unabhängig davon müssen die Joner auch im Rückspiel von Anfang an konzentriert auftreten. Nur mit Hilfe eines fokussierten, konzentrierten und cleveren eigenen Auftritts wird es dem TSV Jona gelingen auch die nächsten Punkte einzufahren und damit den so wichtigen Direktvergleich gegen Walzenhausen für sich zu entscheiden.Dies wären zum Einen wichtig um etwas Luft zu den hinteren Tabellenplätzen zu schaffen und zum Anderen kann man sich nach den drei Niederlagen zu Saisonbeginn eigentlich keine Ausrutscher mehr leisten wenn man weiterhin noch realistische Chancen zur Teilnahme am Final-Event haben will.

 

Kader: Fabio Caspani, Sebastian Kammer, Max Krebser, Patrick Kuster (C), Yanick Landolt, Andreas Merk, Kevin Parkel, Stefan Helbling (Trainer)