Spiel 1: Schweiz : Österreich 3:2 (8:11/11:8/6:11/11:8/12:10)

 

Vorrunde Spiel 1

Startaufstellung Schweiz: Rhyn, Heitz, Strassmann, Kellenberger, Fehr
Startaufstellung Österreich: Maringer, Reinegger, Huemer, Müllehner, Putre

Pünktlich um 12:00 startet das erste Spiel zwischen der Scheiz und Österreich. Das Spiel beginnt ausgeglichen. Beide Mannschaften können regelmässig punkten. bei 4:4 unterläuft der Schweiz ein Anspielfehler und direkt darauf punktet Österreich 2 Mal hintereinander zum 6:9 Spielstand. Der Schweizer Coach Oliver Lang reagiert mit einem Timeout. Dies zeigt auch Wirkung und die Eidgenossen verkürzen auf 8:9. Doch mehr punkte lässt Österreich nicht mehr zu und entscheidet den Satz mit 8:11 für sich.

Im zweiten Satz erwischen die Schweizer den besseren Start zum 1:3. Dann folgt aber ein Eigenfehler und die Österreicher können weiter verkürzen zum 3:4 Spielstand. Die Schweiz kann mit einer druckvollen Angabe nochmals vorlegen, Österreich lässt sich aber nicht abschütteln und gleich zum 5:5 Spielstand aus. Der Angeber der Schweiz, Dominik Rhyn kann weiterhin viel Druck ausüben aber Österreich lässt sich davon nicht beindrucken. Karl Müllehner punktet regelmässig aus dem Spiel. Beim Spielstand von 8:7 für die Schweiz retten die Schweizer einen kurz geschlagenen Ball in extremis und erziehlen einen wichtigen Punkt zum 9:7. Der Österreichische Coach Klemens Kronsteiner reagiert mit einem Time Out. Nach dem Wiederanspiel Leinenfehler von Österreich und 3 Satzbälle für die Schweiz. Österreich kann mit einem Angabepunkt nochmals verkürzen, mit dem darauffolgenden Anspiel entscheiden die Schweizer den Satz aber für sich und gleichen zum 1:1 aus.

2 Punkte aus dem Spiel und 2 Eigenfehler der Schweizer bringt den Österreichern im dritten Satz schnell eine 0:4 Führung. Die Schweizer reagieren direkt mit einem Time Out. Bei Österreich spielt nun Gürtler anstelle von Huemer. Nach dem Time Out macht neu Heitz die Angaben für die Schweiz, was direkt einen Punkt bringt. Die Österreicher reagieren aber ihrer Seits auch mit einem direkten Angabepunkt. Die Schweizer sind nun etwas von der Rolle. Nochmals ein Angabefehler der Schweizer bringt die 1:6 Führung für Österreich. Die Scheizern wechseln im Angriff, Rhyn verlässt das Felder, für ihn kommt Egolf. Die Österreicher punkten aber unbeirrt weiter zum 3:8. Jetzt hilft aber Österreich etwas mit. Nach einem Schweizer punkt macht Mühllehner zwei Angabefehler und die Schweizer kommen auf 6:8 heran. Time Out Österreich. Nach dem Time Out reagieren die Schweizer mit 2 unerzwungenen Fehlern was Österreich 4 Satzbälle bringt, von welchen direkt der erste auch genutzt wird. 6:11 für Österreich und 1:2 Satzführung.

Für den vieten Satz kommt bei den Schweizern Rhyn wieder zurück auf den Platz. Bei Österreich ersetzt Pühringer im Angriff Müllehner. Der Satz beginnt ausgeglichen 2:2. Dann macht Österreich aber wieder ernst und zieht zum 2:4 davon. Die Schweizer mit etwas wenig Druck in der Angabe können dann aber doch reagieren und verkürzen zum 5:5. Dann kann sich Kellenberger specktakulär in der Defensive auszeichnen. Als die Schweizer dann nochmals punkten und mit 7:6 in Führung gehen, nimmt Österreich ein Time Out. Gleich nach dem Time Out punktet Rhyn nochmals, 8:6 Schweiz. Rhyn kann in dieser Phase überzeugen, die Österreicher bekommen die Angaben nicht in den Griff. Doch auch Pühringer kann immer wieder mit den Angaben punkten. Bei 9:8 für die Schweizer springt Hofstadler, der in der Zwischenzeit eingewechselt wurde, der Ball über den Arm und die Schweizer kommen zu 2 Satzbällen. Von diesen wird direkt der erste zum 11:8 Satzgewinn verwertet. Damit wird bereits das erste Spiel auf die vollen 5 Sätze gespielt. 10 Minuten Pause.

Bei ca. 30 Grad Temperatur im Schatten und noch diversen Grad mehr in der Sonne, war die kurze Pause verdient. Die Seitenwahl gewinnt Österreich und entscheidet sich, zuerst gegen die Sonne zu spielen, also jene Seite, bei welchen bis jetzt beide Teams die Sätze verloren haben. Österreich spielt jetzt mit Pühringer und Müllehner im Angriff, trotzdem legt die Schweiz 1:0 vor. Zwei Punkte von Österreich und ein herrlicher Punkt von Heitz gleichen das Spiel zum 2:2 aus. Und es geht ausgeglichen weiter 3:3. Ein Angabefehler von Müllehner bringt die Schweiz 4:3 in Führung. Auch die nächste Angabe kratzen die Schweizer, dann aber ist das Zuspiel zu weit. Österreich legt zum 5:4 vor, dann reagieren aber wieder die Eidgenossen und bei 6:5 für die Schweiz werden die Seiten gewechselt. Nach dem Wechsel schon wieder ein Zuspiel der Schweizer, das zu Weit geht. Die Schweizer stehlen sich mit diesen unnötigen Eigenfehlern die Möglichkeit, weiter in Führung zu gehen. Anschliessend nur direkte Angabepunkte von beiden Seiten und bei 8:8 Time Out Österreich. Mit einem Prellball von Heitz erkämpft sich die Schweiz bei 10:8 zwei Matchbälle. Der erste davon wird von Müllehner wuchtig abgewehrt, gleich gefolgt von einem Angabefehler von Rhy. 10:10, alles wieder offen. Dann kommt es zu einer hitzigen Szene, die nächste Angabe der Schweizer ist sehr knapp bei der Linie, der Linienrichter gibt denn Ball gut, was die Österreicher anders gesehen haben. 3. Matchball für die Schweiz. Die nächste Angabe von Müllehner können die Schweizer abwehren und Heitz nimmt diese Chance an und entscheidet das Spiel für die Schweizer.

 


Spiel 2: Österreich : Deutschland 0:3 (11:13/14:15/8:11)

 

Vorrunde Spiel 2

Startaufstellung Österreich: Pühringer, Maringer, Aichberger, Müllehner, Hofstadler
Startaufstellung Deutschland: Habenstein, Brune, Rykena, Kadgien, Kübler

Die Frage ist nun, ob die Österreicher nach dem strengen Spiel gegen die Schweiz immer noch die Kraft haben, auch gegen Deutschland zu bestehen. Der Beginn des Satzes sagt ja, Österreich geht mit 3:5 in Führung. Deutschland kann aber darauf reagieren, punktet 3 Mal über Rykena und geht mit 7:6 in Führung. Nach dem Time Out je ein Eigenfehler von beiden Teams, 8:7 Deutschland und dann kann Müllehner zum 8:8 ausgleichen. Da hat aber Tykena wieder etwas dagegen und punktet wuchtig durch die Mitte. Pühringer gleicht mit einem kurz gespielten Ball aber wieder aus 9:9. Der nächste Ballwechsel wiegt dann hin und her, schöne Abwehraktionen auf beiden Seiten. Müllehner kann dann im 3 Meterraum punkten, Satzball Österreich. Auch der nächste Ball ist hart umkämpft, Maringer in der Abwehr von Österreich kann sich dabe gleich ein paar Mal auszeichnen. Deutschland gleicht aus aber Österreich punktet direkt wieder mit der Angaben. Nächster Satzball für Österreich. Deutschland kämpft sich zurück und kommt seinerseits zu einem Satzball. Österreich kann mit der Angabe nicht punkten und Kadgien schliesst eiskalt zum Satzgewinn ab.

Start zum zweiten Satz. Österreich spielt jetzt gegen die Sonne, kann aber 3:0 vorlegen. Österreich hat zum zweiten Satz gewechselt und beginnt neu mit Gürtler im Angriff, Müllehner kann eine Pause machen. Nach dem 4:0 für Österreich nimmt Deutschland ein Time Out. Deutschland kann das Score nach dem Time Out ebenfalls eröffnen aber Pühringer kontert mit effizienten Angaben. Dann aber Gürtler mit 2 Eigenfehler und Deutschland ist mit 6:5 wieder mit einem Ball dran. Österreich reagiert mit Time Out. Zu wenig Druck von Pühringer nach dem Time Out und Deutschland gleicht zum 6:6 aus. Das bekommt Deutschland dann aber nicht gut, drei Eigenfehler und Österreich zieht wieder auf 9:6 davon. Bei 10:7 kommt Österreicher zu 3 Satzbällen, kann aber keinen davon verwerten. Weiter geht es mit 11:11. Mit einem Angabefehler schenkt Rykena den Österreichern einen weiteren Satzball. Dieser wird abgewährt aber Österreich erhält direkt nochmals einen Chance, Eigenfehler Kadgien. Aber ... 13:13. Deutschland bringt Johannes Jungclaussen für Kadgien. Aber Österreich kommt zum nächsten Satzball den Deutschland kurz abwehrt. 14:14. Österreich kann den Ball zum Satzball aufbauen, Pühringer aber ins Netz, 0:2 Deutschland. Bitter für Österreich, nach 7 Möglichkeiten, den Satz für sich zu entscheiden.

Jungclaussen bleibt bei Deutschland auf dem Feld. Auch Österreich spielt weiter mit Gürtler und Pühringer. 3:1 Start für Österreich. Österreich bleibt aber seiner Linie mit Eigenfehlern treu, immer wieder schleichen sich unerzwungene Fehler ein was Deutschland hilft, in Kontakt zu bleiben. Und schon wieder ein Eigenfehler Pühringer, 5:6 für Deutschland. Österreich fehlt jetzt die Effizienz, 3 Chancen bleiben ungenutzt und Deutschland macht den Punkt zum 5:7. Dahingegen zeigt Rykena eine sehr abgeklärte Leistung 6:9 für Deutschland. Österreich bäumt sich nochmals auf, 2 Mal Pühringer zum 8:9 für Deutschland. Time Out Deutschland. Rykena mit einem Angabepunkt und Rykena mit einem Punkt aus dem Spiel. Deutschland gewinnt mit 0:3 Sätzen. Österreich wird damit definitiv die Qualifikation bestreiten.

 


Spiel 3: Deutschland : Schweiz 2:2 (8:11/7:11/11:7/11:4/0:0)

 

Vorrunde Spiel 3

Startaufstellung Deutschland: Habenstein, Brune, Rykena, Kübler, Johannes Jungclaussen
Startaufstellung Schweiz: Rhyn, Heitz, Strassmann, Kellenberger, Fehr

Das Spiel beginnt wie die anderen auch. Die beiden Mannschaften sind auf Augenhöhe 3:3. Die Anfangsphase von beiden Mannschaften noch etwas unkonzentriert. Es schleichen sich einige Eigenfehler ein. Die Schweiz führt 5:4. Zwei Angabe Leinenfehler von Rykena, 7:4 Schweiz. In ersten Spiel wurde ein strittiger Ball gut für die Schweiz gegeben, dieses Mal entscheidet der Schiedsrichter anders. 7:5 für die Schweiz. Das Spiel verläuft weiterhin ausgeglichen, Deutschland punktet regelmässig über Rykena, die Schweiz hält aber mit Rhyn dagegen, 9:7 für die Schweiz. Die Schweiz kommt bei 10:7 zu drei Satzbällen, den ersten wehrt Deutschland ab. Den zweiten nützt Dominik Rhyn aber aus, 8:11 für die Scweiz im ersten Satz.

Bei Deutschland ist Rykena aus dem Spiel gegangen. Kadgien ist zurück, die Angaben laufen jetzt über Jungclaussen. Wiederum ausgeglichener Start in den zweiten Satz, 2:3 für die Schweiz.Dank zwei Eigenfehlern von Deutschland und einem wuchtigen Punkt von Heitz setzt sich die Schweiz mit 2:5 ab. Time Out Deutschland. Deutschland wechselt die Angabe auf Kadgien und er kann auch gleich punkten. Rhyn schlägt aber wunderschön zurück. 3:6 für die Schweiz. Auf Schweizer Seite zeigt Dominik Rhyn einen sehr effizienten Tag. Er punktet weiter aber auch Kadgien punktet jetzt regelmässig aus der Angabe. 5:8 für die Schweiz. Dann aber ein Eigenfehler von Kadgien aus dem Spiel. 5:9, die Schweizer halten ihren Vorsprung. Bei 6:10 vier Satzbälle für die Schweiz. Den ersten wehrt Deutschland mit Kadgien ab, ein 25 Meter Ball auf die Linie. Doch wie schon erwähnt, Rhyn lässt nichts anbrennen, ein kurzer Ball aus der Angabe, auch der zweite Satz geht an die Schweiz mit 7:11.

 Rhyn startet direkt wieder mit einem Punkt aus der Angabe. Bei Deutschland steht wieder Rykena auf dem Platz, dieser zieht zum 1:1 nach. Kadgien hat den Platz wieder verlassen. Der dritte Satz startet ausgeglichen 4:4. Dann nimmt sich Heitz zweimal ein Herz, mit zwei Prellbällen über den Angreifer von Deutschland bringt er die Schweiz 6:4 in Führung. Ein Punkt von Deutschland und ein Anspielfeher von Rhyn, es steht wieder ausgeglichen 6:6. Und Deutschland zieht weiter, 8:6. Jetzt sind die Schweizer zum ersten Mal in diesem Spiel gezwungen zu reagieren. Time Out Schweiz. Durch einen Anspielfehler von Rhyn kommt Deutschland bei 10:7 zu Satzbällen. Und nutzt den ersten durch Rykena zum Satzgewinn mit 11:7.

Vierter Satz. Die Schweizer jetzt wieder mit dem Sonne im Rücken. Auf beiden Seiten keine Wechsel. Die Schweizer mit einem unkonzentrierten Start und vier Eigenfehlern in den vierten Satz. 5:1 für Deutschland. Time Out Schweiz. Rhyn erhält eine Pause, Egolf übernimmt die Angabe. Deutschland kennt aber aktuell keine Schwäche, Rykena punktet und punktet. 7:2 Deutschland. Die Schweiz ist gerade etwas in ein Loch gerutscht. Der Verlust des zweiten Satzes scheint etwas mehr zu nagen als Gedacht. Viele Fehler und kaum Punkte aus dem Spiel bringen Deutschland 9:3 in Führung. Jetzt Satzball Deutschland bei 10:3. Und wieder Rykena beendet den Satz, 11:4. 10 Minuten Pause.

Dominik Rhyn ist bei den Scweizern zurück. Deutschland geht unverändert in den 5ten Satz. Nach einem Leinenfehler von Jungclaussen 1:3 für die Schweiz. Angabefehler von Rykena, 1:4 Schweiz. Kein Haar hätte mehr zwischen Leine und Ball mehr gepasst, beim Schlag von Heitz. 1:5 für die Schweiz. Time Out Deutschland. Kadgien ist zurück auf dem Platz für Jungclaussen, macht dann aber direkt einen Eigenfehler aus dem Spiel. Seitenwechsel bei 2:6 für die Schweiz. Rykena kenn keine Gnade, Deutschland zurück im Spiel, 4:6 für die Schweiz. Und Kadgien gleich nochmals zum 5:6. Und nochmals Rykena 6:6. Und dann ein Trick Shot von Kadgien wie man ihn kennt, Deutschland hat den Satz gedreht 7:6. Und Deutschland zieht weiter 8:6 Rykena zum 8:6. Time Out Schweiz. Detschland hat den Satz von 2:6 zu 8:6 gedreht, kann jede Angabe der Schweizer abwehren. Jakob Heitz bäumt sich nochmals auf, nachdem Strassmann in extremis abgewehrt hat. 9:7. Und gleich nochmals Heitz zum 9:8. Deutschland punktet über Kadgien, erster Matchball. Die Schweiz bleibt aber im Spiel nach einem Leinenfehler und Übertrutt von Kadgien, 10:10. Kadgien macht seine Fehler wieder gut, nächster Matchball Deutschland. Und diesen nützt Deutschland, 12:10 für Deutschland. Deutschland zieht damit in den Final ein. Die Schweiz spielt in der Qualifikation gegen Österreich. Das Spiel war ein Krimi.

 


Spiel 4: Schweiz : Österreich 1:2 (11:6/7:11/10:12/6:11)

 

Qualifikationsrunde

Startaufstellung Schweiz: Rhyn, Heitz, Strassmann, Kellenberger, Fehr
Startaufstellung Österreich: Maringer, Aichberger, Huemer, Müllehner, Hofstader

In diesem Spiel um den Einzug in den Finale treffen die Schweiz und Österreich aufeinander. Die grosse Frage wird sein, ob die Schweiz nach zwei 5 Satz Spielen noch über die nötige Kraft verfügt, gegen Österreich bestehen zu können. So erwischt Österreich auch den besser Start in den Satz und führt mit 0:3. Die Schweiz kann aber, auch dank zwei Eigenfehlern von Österreich, auf 3:3 ausgleichen. Die Temperaturen sind immer noch über 30 Grad und für beiden Mannschaften ist es das 3 Spiel des Tages. Da heisst es, die Konzentration zu behalten. Müllehner steht im ersten Satz schon bei 4 Eigenfehlern. 4:6 für die Schweiz, Österreich mit dem Time Out. Müllehner bleibt auf dem Platz, kann aber mit seiner Angabe nicht punkten, die Schweiz zieht auf 7:4 davon, und direkt danach das 8:4. Gefolgt vom 5. Eigenfehler von Müllehner, 9:4. Müllener macht entweder den Eigenfehler oder keinen Druck, dass hilft der Schweiz. Satzball Schweiz. Die ersten 2 kann Österreich abwehren, aber dann wieder ein Eigenfehler von Müllehner, die Schweiz gewinnt den Satz.

Die Eigenfehler Orgie zeigt Wirkung. Österreich wechselt, Pühringer kommt für den zweiten Satz ins Spiel. Ausgeglichener Anfang, 2:2. Der Wechsel zeigt aber schon Wirkung, Pühringer kann seine Angaben versenken. 2:3 für Österreich. Die beiden Stand-Sprung-Angeber Rhyn und Pühringer liefern sich im Moment ein Duell und punkten regelmässig, 4:4, 5:5. Nun kann Österreich eine wichtige Defensivaktion zeigen und geht zum ersten Mal mit 2 Punkten in Front, dann ein Übertritt von Rhyn 5:8 für Österreich. Die Schweiz kann reagieren und verkürzt zum 7:8. Die Schweiz jetzt aber schon mit dem zweiten Zuspiel in dem Satz, welches zuweit geht. 7:9 für Österreich. Und mit einem Eigenfehler von Rhyn kommt Österreich zu Satzbällen. Die Schweiz reagiert mit einem Time Out. Die Schweiz beschliesst dann den Satz auch selber, Eigenfehler Hitz. Die ersten beiden Sätze waren geprägt von vielen Eigenfehlern.

Die Schweiz wechselt für den dritten Satz, aber nur auf dem Feld. Strassmann geht nach hinten, Feher in die Zuspiel Position. Trotzdem erwischt Österreich wieder den besseren Start, 1:3. Es wird wohl immer mehr eine Frage des Kampfes. Österreich wirkt dabei im Moment um eine Spur frischer aber die Schweiz hält entgegen 5:6 für Österreich. Die Einwechslung von Pühringer hat sich für Österreich definitiv ausbezahlt. Die Schweizer haben jetzt auch wieder zurückgewechselt und spielen in Originalaufstellung. Ausgleich 6:7 für Österreich. 7:8 fü Österreich und Time Out für Österreich. Der Gleichschritt geht weiter, 8:9 Österreich. Von 4 Metern spielt Huemer den Ball bei Rhyn in die Beine, Satzball Österreich. Rhyn macht diesen zu Nichte. Aber es folgt gleich der nächste Satzball für Österreich, weil dies Schweiz wieder das Zuspiel versiebt. Dann ein Aus-Ball von Rhyn, der Satz geht mit 12:10 an Österreich.

Das Gefül, dass Österreich noch mehr Reserven hat, zieht sich auch im vierten Satz fort. Österreich geht mit 1:2 in Führung. Die Schweiz gleicht aber zum 2:2 aus. Man kann nur erwähnen, dass es immer noch ein sensationelles Spiel auf hohem Niveau ist, wenn man bedenkt, wie warm es heute ist. Es geht mit 3:3 weiter. Wenn Pühringer mit guten Zuspielen lanciert werden kann, dann ist er gnadenlos effektiv. Österreich zurück in Führung, 3:4. Beim Spielstand von 4:5 für Österreich verlässt Heitz das Feld, es kommt Egolf. Aber Österreich baut aus, 4:6. In dieser Phase muss auch der Zweitangreifer von Österreich erwähnt werden. Wenn Gürtler gefragt ist, dann punktet er fast mit einer 100% Quote. 4:7 für Österreich, die Schweiz mit Time Out. 4:8, die Kraftreserven der Schweiz schwinden. Jetzt ist es Gustav Grütler der den Schweizern die Bälle verenkt. 4:9. Und nach einem weiteren Zuspiel, dass bei den Schweizern zuweit geräht, 5 Matchbälle für Österreich. Den ersten verschlägt Gürtler ins aus. Dann hilft aber die Schweiz mit, Rhyn verschlägt den Ball ins Aus und Österreich zieht in den Final ein.

Die Schweiz wird mit der Bronze Mesaille ausgezeichnet werden. Die Schweiz hat heute ausgezeichnet gekämpft und sehr gute Spiele gezeigt. Gegen Deutschland stand man gar einen Satz vor dem Einzug in das Finale, aber es sollte schlussendlich doch nicht sein. Aber die Spieler haben eine ausgezeichnete Visitenkarte für den Schweizer Faustball abgegeben.

 


Spiel 5: Deutschland : Österreich 1:4 (9:11/11:5/5:11/7:11/8:11)

 

Finale

Startaufstellung Deutschland: Rykena, Kadgien, Kübler, Kilpper, Johannes Jungclaussen
Startaufstellung Österreich:Pühringer, Gürtler, Maringer, Aichberger, Hofstadler

Nach einem aufregenden Tag bei den Obersee Master 2018 treffen um 18:30 die beiden Nationalteams aus Deutschland und Österreich im Finale der EFA 2018 Fistball U21 Men's European Championship aufeinander. Die Spieler wurden heute während dem Turnier alle geschont und treten frisch erholt zum Finalspiel an. Die Nationalhymnen sind gespielt, es kann gleich losgehen.

Johannes Jungclaussen, der gestern immer im Angriff gekommen ist, spielt heute als Zuspieler. Deutschland beginnt stark und get direkt mmit 4:2 in Führung. Jetzt findet aber auch Österreich ins Spiel. Deutschland macht 2 Eigenfehler und Gustav Gürtler mit einem unmöglichen Punkt. Das Spiel ist gedreht, 5:7 für Österreich. Deutschland verkürzt aber dann wieder Martin Pühringer mit einer wuchtigen Angabe zu erneuten 2 Punkteführung. Dann erkämpft sich Deutschland wieder einen Punkt aber Pühringer wieder ohne Nerven punktet mit der Angabe. Dann ein Missverständnis bei Deutschland, Österreich bei 7:10 mit den ersten Satzbällen. Denn ersten davon wehrt Österreich selber ab, Zuspiel zu weit. Und nochmals Deutschland, 9:10, es wird nochmals spannend. Die letzte Chance nutzt Österreich, Pühringer mit einer wuchtigen Sprung-Angabe auf Rykena, dieser kann aber nicht abwehren. 0:1 für Österreich in Sätzen.

Die Teams kommen unverändert zum zweiten Satz auf den Platz. Österreich legt gleich wieder vor. In der Defensive bei Österreich kann sich Hofstadler jetzt schon zum wiederholten Male auszeichnen, doch ein halblang geschlagener Ball vermag auch er nicht mehr zu erlaufen. 1:1. Dann wackelt etwas die Konzentration von Österreich, zwei einfache Fehler und Deutschland führt mit 3:1. Es ist ein gutes Spiel mit vielen Defensiv Aktionen auf beiden Seiten. Gürtler jetzt nochmals mit einem Eigenfehler in die Leine, Time Out Österreich. Das Time Out nutzt Österreich zu einem Wechsel, die komplette Offenive wird ausgetauscht. Müllehner und Huemer komm auf das Feld. Bei der nächsten Angabe verletzt sich Jakob Kilpper, mit Schmerzen am Handgelenk bleibt er liegen. Es wird wohl nicht weiter gehen. Leider sieht es wirklich nicht gut aus. Jakob Kilpper bleibt weiter liegen, es wird ein Arzt ausgerufen. Das Spiel ist im Moment unterbrochen.

Jakob Kilpper verlässt nun auf eigenen Füssen das Feld, es darf aber befürchtet werden, dass die Hand wohl schwerer verletzt ist. Bei Deutschland nun Ole Brune auf dem Platz. Das Spiel geht weiter. Österreich punktet über Maximilian Huemer. 4:2 für Deutschland. Ole Brune braucht keine Anlaufzeit, schöne Abwehr aber Rykena mit einem Netzfehler. 4:3. Müllehner, man muss schon sagen, wieder mit einem Eigenfehler. Bereits gestern war die Eigenfehler Quote beim Österreichischen Meister in der Halle und im Feld sehr hoch. Österreich wehrt sich im Moment mit allem was sie haben aber in der Offensive können sie Deutschland nicht fordern. Deutschland zieht auf 7:3 davon. Und Deutschland bleibt sehr effektiv. Was aufgebuat wird, wird auch versenkt. 8:4. Jetzt aber Kadgien wieder mal mit einem Fehler, der Ball geht ins Seitenaus. 8:5 für Deutschland. Doch gleich die nächste Angabe wieder ein direkter Punkt von Rykena. Und nochmals Rykena, 11:5 für Deutschland. Deutschland zeigt im Moment eine bärenstarke Leistung und Müllehner kann mit seinen Angaben nicht so viel Druck erzeugen wie Pühringer.

Aber Österreich unverändert zurück auf dem Platz. Das Spiel beginnt auch im dritten Satz sehr attraktiv. 0:2 für Österreich. Dann aber Kadgien wuchtig lang durch die Mitte zum 1:2. Aber Österreich weiter mit Biss. Müllehner mit einer kurzen Angabe und Huemer lang punkten, 1:4 für Österreich. Dann noch ein Eigenfehler von Deutschland, Time Out Deutschland. Die 750 Zuschauer bekommen weiter ein hochstehendes Spiel serviert. Jetzt Kadgien mit den Angaben und er punktet gleich. 2:5. Müllehner scheint den Tritt nun etwas besser zu finden, vor allem spielt er jetzt überlegter, wieder ein kurzer Punkt, 2:6. Auch Huemer punktet jetzt, mal wuchtig, mal mit kurz, dann noch ein Übertritt von Kadgien. Österreich marschiert zum 3:9. Kurzes Intermezzo von Deutschland aber dann wieder Müllehner zum Satzball für Österreich. Das lassen sich die Österreicher dann auch nicht nehmen, 1:2 Satzführung.

Das Spiel auf 4 Gewinnsätze geht weiter. Rykena wieder mit der Angabe. Jetzt zeigen die Teams wahsinns Aktionen. Aber wieder Österreich mit dem besseren Ende, 0:1. Und Huemer doppelt gleich nach, 0:2. Ein begeisterndes Spiel, beste Werbung für den Faustball Sport, mit einer würdigen Kulisse. Nachdem Müllehner gestern wohl etwas mit der Welt gehadert hat, rechtfertigt er heute seine Einwechslung. 1:4 für Österreich. Nach einem versprungenen Ball und 1:5 Time Out bei Deutschland. Bei Österreich spielt Hofstadler der junge 17jährige Hofstadler weiterhin bärenstark Defensiv. Jetzt wieder Deutschland mit einem Rush, 4:5 für Österreich. Österreich reagiert direkt mit Time Out. Doch wie schon erwähnt, Müllehner zeigt sich deutlich verbessert, wieder iein kurzer Ball, 4:6. Ein Raunen geht durch das Publikum, Kadgien mit einem Trick-Shot aber knapp ins Aus. Der DJ heizt das Publikum weiter an. Deutschland kann nun seine Effizienz wieder steigern, gleicht zum 7:7 aus. Müllehner punktet aber direkt wieder mit der Angabe über Rykena. Huemer legt nach, 7:9 Führung für Österreich. Mal schauen, ob Deutschland nochmals reagieren kann aaaaber bitter, Kadgien mit Übertritt bei der Sprungangabe. Satzball für Österreich. Und gleich den ersten nutzt Müllehner mit einem Ball in die Seite im Dreimeterraum abgelegt.

10 Minuten Pause zum Durchatmen und Bier holen. Die Frage ist nun, kann sich Deutschland nochmals gegen die Niederlage stemmen. Österreich ist im Moment im Hoch und hat mit 4 fast gleichwertigen Angreifern natürlich immer die Möglichkeit, zu reagieren. Es geht weiter.

Österreich mit der Angabe und Müllehner mit dem direkten Punkt. Guter Start für Österreich. Deutschland gleicht aus und Müllehner mit einem Angabefehler in die Leine. 2:1 Deutschland. Jetzt gibt es eine Ungereimtheit bei den Schreibern, der Schiedsrichter muss kurz klären. 3:2 für Deutschland aber Österreich gleicht wieder aus, 3:3. Das Spiel macht weiterhin grosse Freude und Müllehner hat den Gefallen an kurzen Bällen gefunden, gleich zweimal funktioniert diese Variante und Österreich zieht auf 3:5 weg. Deutschland nimmt ein Time Out, man muss sich etwas gegen die kurzen Bälle einfallen lassen. Kadgien mit der Angabe ins Aus, 3:6. Deutschland jetzt mit Jaro Jungclaussen auf der Zuspielposition aber auch er kann den nächsten Ball nicht erlaufen. Und dann Huemer für Österreich, es läuft, 4.8. Jetzt wird langsam klar, wieso Müllehner doppelter Österreichischer Meister geworden ist. Punkt über Kadgien zum 5:9. Nur noch 2 Punkte fehlen Österreich. Deutschland, welches seit diesem Satz in einer V-Aufstellung agiert kann aber nicht mehr reagieren, schon wieder ein Aus-Ball und 5 Match-Bälle für Österreich. Den Ersten entschärft Kadgien, 6:10. Österreich nochmals mit dem Time Out, der Match-Ball wird besprochen. Österreich hat den stark agierenden hofstadler ausgewechselt und Dihlmann gebracht, prompt verserbelt dieser den ersten Ball, 7:10. Und schon wieder Punkt für Deutschland durch Johannes Jungclaussen, der nun wieder im Angriff agiert. Die nächste Angabe von Müllehner bringt aber die Entscheidung, Österreich ist European Champion 2018.