Frauen 1: NLA 2023/24 - Vorschau 1. Runde: Jonerinnen starten als Titelverteidigerinnen in die neu Saison
Auch auf diese Saison hin gibt es im Kader des Joner Frauen-Fanionteams einige personelle Veränderungen. Nachdem Zuspielerin Jacqueline Merk ihren endgültigen Rücktritt vom Faustballsport erklärt hat, tritt auch Abwehrspielerin Simona Kropf in dieser Hallensaison kürzer. Des Weiteren hat Trainer Romano Colombi ebenfalls sein Amt abgegeben und stattdessen wird die Mannschaft ab dieser Hallensaison neu von Christian Schluep trainiert und betreut, welcher als ehemaliger NLA-Spieler sowie Herrentrainer neu Impulse setzen wird. Erfreulicherweise schreitet die Integration von vereinseigenen Nachwuchstalenten weiter voran und man möchte die beiden Nachwuchsspielerinnen Anina Schluep sowie Anina Taverna noch weiter fördern bzw. etablieren. Auch Selina Danuser hat sich bereits gegen Ende der abgelaufenen Feldsaison dazu entschieden nach einem Abstecher zum Volleyball wieder aktiv Faustball zu spielen und verstärkt das Team in der Nationalliga ebenfalls. In der Offensive bleibt die Mannschaft weiterhin unverändert um die beiden Angreiferinnen Janine Brandenberger und Celina Traxler. Ergänzt wird das Team zudem um die beiden defensiven Routiniers Tina Baumann und Captain Natalie Berchtold.
Mit Hinblick auf die bevorstehende Spielzeit sowie den breiten und qualitativ hochwertigen Kader kann das Ziel der Jonerinnen für diese Hallensaison eigentlich nur die erfolgreiche Titelverteidigung sein zumal das Final-Event in der AXA-Arena Winterthur sicherlich ein besonderes Highlight sein wird. Zunächst einmal gilt es sich für diese Veranstaltung zu qualifizieren und dann möchte Jona in einem nächsten Schritt die erneute Finalqualifikation realisieren ehe man das ganz grosse Ziel der Titelverteidigung angehen würde. Natürlich wird dieses Unterfangen kein Kinderspiel und wie in den vergangenen Jahren gibt es eine starke, ausgeglichene Konkurrenz. Die anderen üblichen Verdächtigen sind auch in diesem Jahr Feldmeister Diepoldsau, Kreuzlingen sowie das junge Team aus Elgg-Ettenhausen. Obwohl es gerade bei Diepoldsau und Kreuzlingen ebenfalls einige verletzungs- sowie rücktrittsbedingte Kaderveränderungen gab, sind diese Teams auch weiterhin in der nationalen Spitze anzusiedeln. Es wird vor allem dahingehend spannend ob Elgg-Ettenhausen diese Saison endlich den lang ersehnten Sprung auf das Post schaffen kann.
Zum Saisonstart steht für den TSV Jona eine intensive Heimrunde auf dem Programm an der man insgesamt drei Partien zu bestreiten hat. Zum Auftakt empfängt man mit Schlieren einen Gegner gegen den man als klarer Favorit in die Partie geht. Nach eine kurzen Pause kommt es dann bereits direkt zur Neuauflage des letztjährigen Finals gegen den SVD Diepoldsau. Dieses Match wird ein erster echter Test für die Jonerinnen sowie eine wichtige Standortbestimmung so früh in der neuen Saison. Direkt im Anschluss bestreitet die Mannschaft von Trainer Christian Schluep sein dritte Tagespartie und trifft dabei auf die FG Elgg-Ettenhausen. Im letzten Jahr waren die Spiele gegen die jungen, ambitionierten Zürcherinnen stehts sehr umkämpft und es bleibt abzuwarten ob sich die Routine Jonas erneut durchsetzen kann. Die Jonerinnen starten am Sonntag um 9:00 Uhr in die neue Saison.