Männer 2: NLB 2023/24 - Bericht 6. Runde: Joner bei Heimpremiere ohne Fortune
6. Runde (Jona)
| TSV Jona 2 - FG Rickenbach-Wilen | 2:3 | (11:8/11:9/6:11/6:11/6:11) |
| TSV Jona 2 - TV Oberwinterthur | 2:3 | (9:11/11:4/11:9/5:11/6:11) |
Nachdem bereits an der letzten Runde der vorzeitige Klassenerhalt gesichert wurde, konnte das Team von Trainer Christoph Martig eigentlich befreit aufspielen und vor heimischen Publikum idealerweise mit einer ansprechenden spielerischen Leistung aufwarten. Dies gelang in beiden Partien eigentlich hervorragend, da man jeweils mi 2:0- bzw. 2:1-Sätzen in Führung gehen konnte. Leider offenbarte die junge Mannschaft weiterhin die bekannten leistungsschwankungen und man verpasste es sich für die anfänglich guten Leistungen mit Siegen zu belohnen. Obowhl man mit durch die beiden 2:3-Niederlagen keinen weiteren Punktgewinn realisieren konnte, ist diese NLB-Hallensaison als Erfolg anzusehen, denn das Team schaffte erstmalig aus eigener Kraft den Ligaerhalt nachdem man zuvor durch die dritte Mannschaft als 1. Ligameister (Saison 2022/23) bzw. die Corona-Saison ohne Absteiger (2021/2022) jeweils «gerettet» wurde.
Hochs und Tiefs wechseln sich weiterhin ab
Zunächst stand das Rückrundenduell gegen die FG Rickenbach-Wilen auf dem Programm. Die Thurgauer, immerhin der letztjährige NLA-Absteiger, steckten noch immer Mitten im Kampf um den NLB-Meistertitel und waren dementsprechend zu favorisieren. Im Hinspiel mussten sich die Joner zwar mit 1:3-Sätzen geschlagen geben, aber man war nicht gänzlich chancenlos und darauf wollte man nun auch dieses Mal besinnen. Auch mit etwas gütiger Mithilfe der gegnerischen Angreifer gelang es dem TSV Jona in den ersten beiden Sätzen jeweils am Satzende in Führung zu liegen und mit einer doppelten Satzführung in die Partie zu starten. Leider verpasste der TSV Jona es im Anschluss den Sack zuzumachen und das immer stärker werdende Rickenbach-Wilen übernahm zunehmend das Spieldiktat. Die aggressive und risikoreiche Spielweisse im Angriff wurde mit zunehmender Spieldauer immer mehr zum Trumpf für die Thurgauer und folgerichtig konnten die Thurgauer auf 2:2-Sätze ausgleichen. Das nun klar ersichtlich gedrehte Momentum blieb auch weiterhin auf Seiten der Gäste und mit dem dritten 6:11 in Folge musste Jona doch noch eine nicht ganz unverdiente Niederlage hinnehmen. Zum Saisonabschluss kam es in der letzten Tagespartie zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit dem Team aus Oberwinterthur. Gegen die kämpferisch agierenden Zürcher bekundete man in der Vergangenheit sowie auch zuletzt immer grosse Mühe und dies sollte sich auch in dieser Partie erneut bewahrheiten. Nach anfänglichem Fehlstart und dem daraus resultierenden 0:1-Satzrückstand gelang es den Gastgebern phasenweise dem Kontrahenten die eigene Spielweise aufzuzwingen. Geduldig agierend gelang aus einer soliden Defensive heraus den Spielverlauf zu drehen und das Ergebnis in Richtung einer 2:1-Satzführung für den TSV Jona zu drehen. Leider kam es nun für die Joner zu einem Déjà-vu an dieser Heimrunde, denn auch dieses Mal verpasste man den Sieg ins trockene zu bringen. Der TV Oberwinterthur agierte nun druckvoller und vor allem sicherer wodurch der Verlauf der Partie sich ein weiteres Mal zu drehen vermochte. Folgerichtig war der Joner Widerstand nun gebrochen und man musste sich ein weiteres Mal in fünf Sätzen geschlagen geben.
Im Einsatz: Dennis Gremper (abwesend), Cyrill Hagen (verletzt), Fabian Helbling, Sebastian Kammer, Aron Martig (C), Eric Martig, Valentin Schnecko, Christoph Martig (Coach)