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Männer 2: NLB 2024 - Bericht 2. Runde: Kämpferische Leistung belohnt mit nächster Vollrunde

In Oberwinterthur konnte die 2. Männermannschaft des TSV Jona Faustball an der zweiten NLB-Runde eine erneute Vollrunde realisieren und damit den perfekten Saisonstart bestätigen. Auswärts erkämpfte man sich abermals zwei Erfolge gegen NLA-Absteiger Faustball STV Schlieren sowie die Heimmannschaft und bisherigen Angstgegner vom TV Oberwinterthur.

2. Runde (Oberwinterthur)

TSV Jona 2 - Faustball STV Schlieren 3:1 (11:9/11:5/8:11/13:11)
TSV Jona 2 - TV Oberwinterthur 3:2 (14:15/7:11/11:2/11:3/11:8)

Nach drei Wochen Pause seit dem Saisonstart ging es für den TSV Jona Faustball mit einer erneuten Auswärtsrunde in Oberwinterthur weiter in der Nationalliga B Ost. Die beiden zum Teil hart erkämpften Siege führen letztendlich dazu, dass die Joner NLB-Reserve nach zwei Rundenen als einziges Team noch ungeschlagen ist und somit auch entsprechend die Tabelle anführt. Dies ist eine optimale Ausgangslage für die bevorstehenden intensiven Wochen im Juni wenn ein Grossteil der diesjährigen Meisterschaftsrunden stattfinden wird. 

Konzentrierte Mannschaftsleistung
Im Duell der beiden Gästeteams trafen die Joner auf Faustball STV Schlieren, welches nach dem letztjährigen und einjährigen Gastspiel in der NLA nun wieder in der Nationalliga B an den Start geht. In den ersten beiden Spielabschnitten bekundete man zwar einige Mühe mit dem unkonventionellen gegnerischen Service aber eine erneut konzentrierte Offensivleistung von Valentin Schnecko sorgte dafür das man entsprechend entgegenhalten konnte. Nach dem knappen 11:9-Satzgewinn gewannen die Joner im zweiten Satz noch bessere Spielkontrolle und verwalteten den Vorsprung souverän zum klaren 11:5. Im dritten Teilabschnitt kam es zu einem kleinen Bruch im Joner Spiel und beim Stand von 8:8 musste man den Zürchern drei gegnerische Punktgewinne in Folge zugestehen und dementsprechend den Satzanschluss hinnehmen. Dies schon zunächst auf einen Wechsel des Momentums hinzudeuten, denn Schlieren dreht eine anfängliche 3:0-Führung der Joner zum 4:7 bzw. 7:9. Trainer Christoph Martig war nun gefordert und stellte sowohl in der Defensive als auch am Service um. Dieser Schachzug erwies sich als erfolgreich, denn der TSV Jona drehte diesen Satz nach Abwehr eines Satzballs und sicherte sich mit dem zweiten Matchball zum 13:11 den umjubelten 3:1-Erfolg.

Erneutes Comeback nach 0:2-Satzrückstand
Direkt im Anschluss kam es nach einer kurzen Pause zum Direktduell mit dem Heimteam aus Oberwinterthur. Die Zürcher erwiesen sich in den vergangenen Jahren quasi als Angstgegner für die Joner NLB-Reserve, denn nahezu in jedem Aufeinandertreffen musste man unabhängig vom Spielverlauf eine Niederlage hinnehmen. Die Mannschaft um Captain Aron Martig war gewillt diese schwarze Serie dieses Mal endlich zu brechen und startete auch entsprechend motiviert und zuversichtlich in den Match. Nach einem ursprünglichem idealen und nahezu perfekten Start in den ersten Satz konnte man sich eine Vier-Punkteführung erspielen. Beim Stand von 10:7 gelang es den jungen Jonern leider nicht einen der sich bietenden fünf Satzbälle zu nutzen und mussten im Gegenzug einen äusserst ärgerlichen 14:15-Satzverlust hinnehmen. Sichtlich geschockt agierte Jona auch im zweiten Abschnitt und musste dem Gegner nach dem 5:4 ganze sechs Punktgewinne in Folge zugestehen, welche letztendlich zum 7:11-Satzverlust führten. Mit dem 0:2-Satzrückstand und einer drohenden Niederlage konfrontiert, reagierte das Trainerteam mit einem Wechsel und plötzlich schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Obwohl man am eigenen Spielsystem keine gravierende Anpassung vorgenommen hat lief es auf einmal wie geschmiert beim TSV Jona und man konnte dank des klaren 11:2 sowie 11:3 zum 2:2 nach Sätzen ausgleichen. Im fünften und abschliessenden Entscheidungssatz entwickelte sich ein ausgeglichener Spielverlauf ehe sich Jona scheinbar vorentscheidend auf 8:5 absetze konnte. Oberwinterthur konnte jedoch kontern und bis auf einen Punkt zum 9:8 herankommen aber am Ende behielten die St. Galler vom Oberen Zürichsee die nerven und sicherten sich mit 11:9 den umjubelten 3:2-Erfolg.

Im Einsatz: Dennis Gremper, Cyrill Hagen (verletzt), Fabian Helbling, Sebastian Kammer, Aron Martig (C), Alexander Rohrer, Nico Schluep, Valentin Schnecko, Christoph Martig (Coach)