Männer 2: 1. Liga 2025 - Bericht 3. Runde: Joner wahren ihre weisse Weste an Auswärtsrunde
3. Runde (Winterthur)
| TSV Jona 2 - TV Oberwinterthur 2 | 3:1 | (11:5/11:9/9:11/11:5) |
| TSV Jona 2 - Faustball Wigoltingen 2 | 3:1 | (12:14/11:9/12:10/11:8) |
Strahlender Sonnenschein aber auch recht böige Windbedingungen begleiteten den TSV Jona Faustball am vergangenen Samstag in Winterthur. In ihrer Auftaktpartie gegen den heimischen TV Oberwinterthur 2 profitierten die Joner von zahlreichen gegnerischen Eigenfehlern wodurch man schnell mit 6:0 in Führung gehen konnte. Obwohl das eigene Spiel ebenfalls noch sehr unsauber war, konnte man unnötige Fehler vermeiden und unter gütiger Mithilfe des Gegners den ersten Spielabschnitt mit 11:5 für sich entscheiden. Obwohl der zweite Satz enger verlief, agierten die Joner konzentrierter und wussten ihr eigenes Spiel zu verbessern. Oberwinterthur hingegen reduzierte die Eigenfehler und dadurch gestaltete sich der Spielverlauf ausgeglichener. Nachdem die Zürcher zunächst noch einen Satzball abwehren konnten, sicherte sich Jona mit 11:9 auch den zweiten Satz. Im dritten Satz gerieten die Joner frühzeitig mit 3:7 ins Hintertreffen und Trainer Christoph Martig sah sich zu einem Time-out sowie einen Wechsel in der Defensive gezwungen. Diese Massnahmen zeigten ihr Wirkung und Jona konnte direkt zum 6:7 verkürzen aber im Anschluss verpasste man es den so wichtigen Ausgleich bzw. eine eigene Führung zu realisieren um den letztendlich eintretenden 9:11-Satzverlust doch noch zur verhindern. Durch den Satzverlust wach gerüttelt agierte der TSV Jona im vierten Satz wieder konzentrierter und erzwang mit einer frühen 6:1-Führung bereits frühzeitig den aus Joner Sichtweise richtigen Satzverlauf. Oberwinterthurs Widerstand schien damit endgültig gebrochen worden zu sei und die St. Galler aus Jona kamen zu einem deutlichen 11:5 zum Satz- und Spielgewinn.
Nach kurzer Pause stand für die Joner das Gästeduell gegen Faustball Wigoltingen auf dem Programm. Von Anfang an verlief diese Partie sehr ausgeglichen und keines der beiden Teams konnte sich markant absetzen. Im ersten Satz kamen beide Teams zu Satzbällen, welche jedoch zum Teil etwas unnötig auf leichtfertige Art und Weise vergeben wurden. Am Ende erwies sich Wigoltingen in dieser Phase als abgeklärter und Jona musste den Satz mit 12:14 der Konkurrenz zugestehen. Gerade mit dem clever gespielten gegnerischen Service bekundeten die Joner Mühe und beim Stand von 2:4 im zweiten Satz reagierte Trainer Christoph Martig frühzeitig. Ein erneuter Wechsel in der Defensive sowie eine Systemumstellung auf die traditionelle X-Formation sollte die erhoffte Wende bringen. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten drehte man den Satz zum 10:8 und nutze den zweiten Satzball zum wichtigen 1:1-Satzausgleich. Auf der vom Gegenwind dominierten Spielfeldseite geriet der TSV Jona zunächst mit 6:10 in Rückstand aber das Team bekundete grosse Moral und startete eine phänomenale Aufholjagd. Dank sechs Punktgewinnen in Folge drehte man diesen eigentlich schon verloren geglaubten Satz und sicherte sich mit 12:10 die viel umjubelte 2:1-Satzführung. Wie schon der gesamte Match blieb auch der vierte Teilabschnitt äusserst umstritten und keines der beiden Teams konnte je mit mehr als zwei Punkte in Führung gehen. Beflügelt durch die vorherige Aufholjagd wähnten die Joner nun jedoch das Momentum auf ihrer Seite und wussten dieses beim knappen 11:9 auch erfolgreich zum 3:1-Sieg zu nutzen.
Mit sechs Siegen aus ebenso vielen Parteien grüsst der TSV Jona aktuell von der Spitze der 1. Liga Ost Tabelle. Zwar war ein Grossteil der bisher ausgetragenen Partien zum Teil äusserst umkämpft, aber glücklicherweise gelang es der jungen Joner Mannschaft bis anhin das notwendige Quäntchen Spielglück auf die eigene Seite zu ziehen. Dieser Tatsache ist man sich auf Seiten der Joner allerdings auch bewusst und man weiss das jeder einzelne Sieg auch weiterhin schwer erkämpft werden muss in dieser ausgeglichenen Liga. Nächstes Wochenende steht dann bereits der Abschluss der Hinrunde auf dem Programm.
Im Einsatz: Dennis Gremper, Cyrill Hagen, Fabian Helbling (Militär), Sebastian Kammer, Aron Martig (C), Alexander Rohrer, Nico Schluep, Christoph Martig (Coach)