Männer 2: NLB 2025/26 - Bericht 1. & 2. Runde: Ausgeglichener Saisonstart für Joner NLB-Reserve
1. Runde (Heerbrugg)
| TSV Jona 2 - TV Oberwinterthur | 3:2 | (7:11/7:11/11:7/11:6/11:7) |
| TSV Jona 2 - TSV Waldkirch | 3:1 | (11:6/11:4/5:11/11:7) |
2. Runde (Aadorf)
| TSV Jona 2 - FG Rickenbach-Wilen | 0:3 | (11:13/4:11/2:11) |
| TSV Jona 2 - Faustball Widnau | 2:3 | (3:11/11:3/11:5/5:11/8:11) |
In der Nationalliga B Ost führt nach den ersten beiden Qualifikationsrunden das Fanionteam von Faustball Widnau als einziges ungeschlagenes Team die Tabelle an. Erster Verfolger ist Rickenbach-Wilens Fanionteam mit zwei Punkten Rückstand. Die NLB-Reserve des TSV Jona Faustball steht derweil mit einer ausgeglichenen Punktebilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen auf dem derzeitigen dritten Tabellenrang. Mit Blick auf den angestrebten Klassenerhalt sind gerade die beiden Auftakterfolge gegen die beiden direkten Konkurrenten entsprechend erfreulich. Bis zur dritten Meisterschaftsrunde, welche zugleich auch die letzte Qualifikationsrunde für dieses Jahr sein wird, bleibt dem TSV Jona nun zwei Wochen um sich auf die letzte Hinrundenpartie sowie das erste Rückspiel vorzubereiten.
Anders als letztes Jahr dieses Mal erfolgreicher Auftakt gegen direkte Konkurrenten
Widnau agierte als Ausrichter für den ersten Saisonspieltag am Samstag und die Herren vom TSV Jona 2 wussten bereits im Vorfeld das man nicht nur in Heerbrugg sondern das gesamte Wochenende militärbedingt auf Zuspieler Aron Martig verzichten musste. Wie in der letztjährigen Hallensaison eröffnete man den Meisterschaftsbetrieb mit der so wichtigen Auftaktpartie gegen den TV Oberwinterthur. Wie so oft in der Vergangenheit entwickelte sich eine enge und umkämpfte Partie in der man den anfänglichen 0:2-Satzrückstand dank eines grossen mannschaftlichen Efforts zum 2:2-Satzausgleich drehen konnte. Der Entscheidungssatz gestaltete sich äusserst knapp und mit einem 5:6-Rückstand wurde ein letztes Mal die Seiten gewechselt. Nun erwies es sich als vorteilhaft, dass Jona anfänglich freiwillig das Service gewählt hat, denn nach dem Seitenwechsel schaffte es Oberwinterthur zunächst nicht von der Angabenlinie wegzukommen, was die Joner mit fünf Punktgewinnen in Folge zu erste Matchbällen nutzen konnten. Die zweite sich bietende Gelegenheit wurde anschliessend zum umjubelten 3:2-Sieg genutzt. Nach einer kurzen Pause traf die emotional gestärkte Joner Mannschaft auf den TSV Waldkirch. Gegen die Routiniers musste man letzte Saison zwei Niederlagen hinnehmen und dementsprechend gewillt war das Team von Trainer Christoph Martig es dieses Mal besser zu machen. Wie die Feuerwehr gelang der Start in den ersten Satz und mit einer 7:0-Führung wurde schnell das Fundament für die 1:0-Satzführung gelegt. Auch im zweiten Satz führte eine Sieben-Punkte-Serie beim Stand von 4:4 zum Satzerfolg. Im dritten Abschnitt leisteten sich die Joner nach einer anfänglichen 5:3-Führug einen kurzen mentalen Aussetzer, welcher letztendlich im verdienten 5:11-Satzverlust resultierte. Dies erwies sich als Warnschuss zur rechten Zeit, denn im vierten Satz gelang es nach dem anfänglichen 5:5 das Spielgeschehen wieder zu Gunsten Jonas an sich zu reissen und mit 11:7 den Tageserfolg Nummer zwei realisieren.
Phasenweise gut gespielt aber am Ende verdiente Niederlagen gegen die Favoriten
Am Sonntag stand in Aadorf bereits die zweite NLB-Runde auf dem Programm und dabei trafen die Joner auf die beiden Meisterschaftsfavoriten FG Rickenbach-Wilen und Faustball Widnau. Tags zuvor haben sich diese beiden Teams im Direktduell einen engen Fünfsätzer geliefert und dementsprechend gleichwertig konnten diese beiden Kontrahenten im Vorfeld eingeschätzt werden. Motiviert vom eigenen erfreulichen Saisonstart gelang es dem TSV Jona der ersten Abschnitt äusserst ausgeglichen zu gestalten und man musste sich Rickenbach-Wilen erst in der Verlängerung knapp mit 11:13 geschlagen geben. Dieser Satzverlust war aus Joner Sicht ziemlich unnötig da man mit 6 unnötigen Eigenfehlern den Thurgauern den Satzerfolg nahezu schenkte. Nach einer anfänglichen 3:1-Führung zu Beginn des zweiten Satzes lief bei Jona auf einmal nichts mehr wie gewünscht und selbst die einfachsten Dinge funktionierte nicht mehr wie gewünscht. Favorit Rickenbach-Wilen wusste dies gnadenlos auszunutzen und überrollte die Joner in den Teilabschnitten zwei und drei regelrecht. Mit 0:3-Sätzen kassierte man völlig verdient die erste Saisonniederlage. In ihrer zweiten Tagespartie trafen die Joner auf den ungeschlagenen Tabellenleader Faustball Widnau, welcher am Samstag mit zehn gespielten Sätzen über die volle Distanz gehen musste und somit weniger souverän wirkte als im Vorfeld angenommen. Folgerichtig machte man sich gewisse Hoffnungen den Match ebenfalls möglichst lange ausgeglichen zu gestalten und allenfalls für eine Überraschung zu sorgen. Zunächst wurde Widnau seiner Favoritenrolle durchaus gerecht und sicherte sich den ersten Satz mehr als deutlich mit 3:11. Der TSV Jona Faustball steckte jedoch nicht zurück, liess sich nicht entmutigen und spielte seinerseits in den nächsten beiden Sätzen gross auf. Beide Abschnitte gingen mit 11:3 und 11:5 völlig verdient an Jona was eine eigenen 2:1-Satzführung bedeute. Die Rheintaler aus Widnau schlugen jedoch zurück und glichen ihrerseits mit 5:11 zum 2:2 nach Sätzen aus. Im Entscheidungssatz lag das Momentum von Beginn an bei Faustball Widnau und die Joner fanden schlussendlich nicht oft genug die notwendigen Erfolgserlebnisse in der Offensive um die drohende Niederlage erfolgreich abzuwenden. Zwar kämpften die Joner verbissen und verringerten den 3:8-Rückstand nach grossem Effort noch einmal bis zum 8:10 aber letztendlich sicherte sich der Gegner mit dem dritten Matchball den Tagessieg.
Im Einsatz: Dennis Gremper, Cyrill Hagen, Fabian Helbling, Sebastian Kammer, Aron Martig (Militärdienst), Alexander Rohrer, Nico Schluep, Christoph Martig (Coach)