Männer 2: NLB 2026 - Bericht 6. Runde: Joner NLB-Reserve sichert Ligaerhalt mit Sieg gegen den direkten Konkurrenten
6. Runde (Widnau)
| TSV Jona 2 - Faustball Widnau 2 | 0:3 | (10:12/4:11/6:11) |
| TSV Jona 2 - FB Schwellbrunn | 3:0 | (14:12/11:6/11:9) |
Die Mannschaft von Trainer Christoph Martig reist am frühen Samstagmorgen ins Rhekntal mit dem Wissen, dass man zum Saisonabschluss mindestens einen Sieg auf der Habenseiten realisieren musste um den direkten Verbleib in der NLB sichern zu können. Dies gelang dem Team letztendlich auf überzeugende Art und Weise denn im Entdsheidungsmatch gegen die Konkurrenz aus Schwellbrunn agierte man als Mannschaft geschlossener, cleverer, fehlerfreier und auch effizienter bei den vorherrschenden windigen Bedingungen. Folgerichtig feierte man mit dem Sieg den so wichtigen Ligaverbleib nach einer doch nicht ganz einfachen Saison geprägt von zahlreichen personellen Absenzen sowie dem Umstand mit nur einem gelernten Angreifer auskommen zu müssen.
Chancenlos nach äusserst unkämpften Startsatz
In der zeitlich vorgezogenen Partie gegen die Gastgeber von Faustball Widnau 2 startete man gut in den ersten Satz. Bei besten Bedingungen und ohne den berüchtigten starken Wind, welcher sonst auf der Widnau Luegwies vorherrscht, gestaltete sich ein zunächst ausgeglichener Match. Trotz einiger Mängel in der eigenen Chancenauswertung konnte Jona gar mit 8:6 in Führung gehen ehe ein gegnerisches Timeout zum Momentumwechsel führte. Die fehlende Effizienz sowie ein paar Eigenfehler zu viel führten schliesslich doch noch zum 10:12-Satzverlust. Anschliessend schienen die Joner mental bereits im Verwaltungsmodus zu sein denn in Satz zwei lief überhaupt nichts mehr zusammen und man musste diesen diskussionslos mit 4:11 abgeben. Im dritten Teilabschnitt hielt man bis Satzmitte zwar dagegen aber letztendlich siegte Faustball Widnau 2 souverän und Jona konnte beim 6:11 wichtige Kraftreserven für das so wichtige Direktduell mit Schwellbrunn schonen.
Reife bewiesen in den wichtigen Situationen
Eben jene Appenzeller lieferten sich im Anschluss in ihrer ersten Tagespartie einen aufwändigen Abnützungskampf über fünf Sätze, was sich am Ende eventuell als nachteilig erweisen sollte. Die Joner starteten folgerichtig frischer und wacher in das "Alles oder Nichts" Duell mit den Tabellennachbarn aus Schwellbrunn. Beim Stand von 7:4 für Jona nahm der Gegner ein Timeout und wie schon in der ersten Partie führte dies zu einem Bruch im Joner Spiel. Auf einmal fehlte die vorherige Leichtigkeit bei den Offensivaktionen und in der Defensive verkrampfte man plötzlich. Schwellbrunn kämpfte sich heran, wehrte bei 10:9 einen Joner Satzball ab und erspielte sich seinerseits zwei Chancen zum Satzgewinn. Der TSV Jona Faustball konnte sich in dieser entscheidenden Phase jedoch noch einmal fangen und den drohenden Satzverlust abwenden. Mit 14:12 sicherte man sich den so wichtigen 1:0-Satzvorsprung auf der windunterstützten Seite ehe man den zweiten Teilabschnitt auf der Hälfte mit dem starken Gegenwind in Angriff nahm. Auf der vermeintlich benachteiligten Seite lieferten die Joner letztendlich ihr Meisterstück ab denn anders als der Gegner gelang auch weiterhin ein optimaler Spielaufbau. Schwellbrunn hingehen unterlief bei Rückenwind einige für sie eher untypische Zuspielfehler. Dies wussten die St. Galler vom Oberen Zürichsee zu nutzen und entschieden den zweiten Satz mit 11:6 klar für sich. Nach einer Auswechselung sowie einer taktischen Umstellung gelang es Schwellbrunn den dritten Abschnitt wieder ausgeglichener zu gestalten und bis zum Stand von 9:9 gelang es keinem Team einen nennenswerten Vorsprung zu erspielen. Die Spannung war nahezu greifbar in dieser Phase und beide Mannschaften versuchten Fehler möglichst zu vermeiden. Am Ende gelang es den Jonern sich die beiden letzten Punkte zu sichern und somit dank des abschließenden 11:9 im dritten Satz den Klassenerhalt zu sichern.
Im Einsatz: Dennis Gremper (abwesend), Fabian Helbling, Sebastian Kammer, Aron Martig (C), Alexander Rohrer, Valentin Schnecko, Armando Züger, Christoph Martig (Coach)